ringsum , s. rings.
... in die Runde), Adv. u. Praep. = ringsumher, ringsum, herum, um, I) Adv.: A) ringsumher, ringsum usw., furcas c. offigito, Cato: ›adustum‹ ... ... Wort circumundique), von überall, überall umher, von-, an allen Seiten ringsum, um und um, ...
per (altindisch pári, ringsum, griech. περί), Praep. m. Acc., bezeichnet nicht bloß ein Durchgehen durch oder über einen Raum oder Körper, sondern auch die Verbreitung u. Ausdehnung über denselben, dient also I) eig., in bezug auf ...
amb , eig. ambi od. ambe, auch am ... ... aus ἀμφί), eine untrennbare Präposition, herum, um, auch ringsum, d.i. von zwei od. mehreren od. allen Seiten (Punkten ...
rīca , ae, f., das Kopftuch, ein viereckiges Stück wollenes Zeug, ringsum mit Fransen besetzt, das die röm. Frauen über dem Kopfe u. von da auf die Schultern herabhangend trugen, so daß es die ganze Gestalt einhüllte (vgl. ...
rings , circum. – totus circum (ganz herum). – ... ... (im Umfang). – rings um den Kopf, per ambitum capitis: das Haus ringsum mit Wachen besetzen, totius circuitum domus custodiis amplecti: den Krieg r. ...
am-puto , āvī, ātum, āre, durch ringsum gemachte Schnitte unnütze od. schädliche Teile an einem Körper wegputzen, wegschneiden, I) eig.: 1) als t.t. der Landwirtschaft: a) trockenes Holz od. unnütze Auswüchse, Äste ...
rundum , s. ringsum (rings).
bebauen , I) mit Bauwerken besetzen: coaedificare locum. – einen Ort ringsum b., locum circumsaepire aedificiis. – wohl, stark bebaut, frequens aedificiis od. tectis (mit Häusern, z. B. loca, urbs); frequens vicis (mit Dörfern, ...
umbauen , I) um bauen = ringsum mit einem Bau, Gebäudeumgeben: circumsaepire aedificiis (mit Gebäuden) od. parietibus (mit Wänden). – II) um bauen = bauend umändern: commutare (z.B. delubrum). – ganz, von ...
zōnātim , Adv. (zona), im Kreise herum, ringsum, Lucil. 249.
... – complecti (umschlingen). – circumplecti (ringsum umfassen, z.B. einen dicken Baum). – amplexari (zärtlich umarmen ... ... allen Seiten einschließen: amplecti. complecti (im allg.). – circumplecti (ringsum einschließen). – b) zusammenfassen, in sich fassen: comp lecti. comprehendere ...
clībanus , ī, m. (κλίβανο ... ... Col. 5, 10, 4 u. de arb. 19, 2), ringsum mit kleinen Löchern, durch welche die Hitze der heißen Asche, mit der man ...
Ablösung , I) von ablösen no. I: amputatio (das Wegschneiden ringsum). – II) von ablösen no. II, u. zwar: 1) von no. II, 1 = ablösender Soldat: miles in stationem succedens. – od. ...
in-circum , Praep. m. Acc., ringsum, inc. eum locum, Varro LL. 5, 25 u. 6, 92.
ferrūmino (ferūmino), āvī, ātum, āre (ferrumen), zusammenkitten, ... ... bitumine, Plin.: scyphum alieno argento, ICt.: anulus plane ferreis veluti stellis ferruminatus, ringsum mit eisernen Sternchen besetzter, Petron.: fracta (crura iumentorum) non ferruminantur, ...
con-camero , āvī, ātum, āre, ringsum wölben, überwölben, templum, Plin.: intervalla, Vitr.: uvae pensili concameratae nodo, am Gewölbe aufgehängt, Plin.
ambecīsus , ūs, m. (ambe u. caedo), das Umschneiden, Beschneiden ringsum, Varr. LL. 7, 43.
rundherum , s. ringsum (rings).
Buchempfehlung
Als Hoffmanns Verleger Reimer ihn 1818 zu einem dritten Erzählzyklus - nach den Fantasie- und den Nachtstücken - animiert, entscheidet sich der Autor, die Sammlung in eine Rahmenhandlung zu kleiden, die seiner Lebenswelt entlehnt ist. In den Jahren von 1814 bis 1818 traf sich E.T.A. Hoffmann regelmäßig mit literarischen Freunden, zu denen u.a. Fouqué und Chamisso gehörten, zu sogenannten Seraphinen-Abenden. Daraus entwickelt er die Serapionsbrüder, die sich gegenseitig als vermeintliche Autoren ihre Erzählungen vortragen und dabei dem serapiontischen Prinzip folgen, jede Form von Nachahmungspoetik und jeden sogenannten Realismus zu unterlassen, sondern allein das im Inneren des Künstlers geschaute Bild durch die Kunst der Poesie der Außenwelt zu zeigen. Der Zyklus enthält unter anderen diese Erzählungen: Rat Krespel, Die Fermate, Der Dichter und der Komponist, Ein Fragment aus dem Leben dreier Freunde, Der Artushof, Die Bergwerke zu Falun, Nußknacker und Mausekönig, Der Kampf der Sänger, Die Automate, Doge und Dogaresse, Meister Martin der Küfner und seine Gesellen, Das fremde Kind, Der unheimliche Gast, Das Fräulein von Scuderi, Spieler-Glück, Der Baron von B., Signor Formica
746 Seiten, 24.80 Euro
Buchempfehlung
Biedermeier - das klingt in heutigen Ohren nach langweiligem Spießertum, nach geschmacklosen rosa Teetässchen in Wohnzimmern, die aussehen wie Puppenstuben und in denen es irgendwie nach »Omma« riecht. Zu Recht. Aber nicht nur. Biedermeier ist auch die Zeit einer zarten Literatur der Flucht ins Idyll, des Rückzuges ins private Glück und der Tugenden. Die Menschen im Europa nach Napoleon hatten die Nase voll von großen neuen Ideen, das aufstrebende Bürgertum forderte und entwickelte eine eigene Kunst und Kultur für sich, die unabhängig von feudaler Großmannssucht bestehen sollte. Dass das gelungen ist, zeigt Michael Holzingers Auswahl von neun Meistererzählungen aus der sogenannten Biedermeierzeit.
434 Seiten, 19.80 Euro