1. rūfus , a, um ( zu ruber u. rutilus), rot ... ... Plin.: radix rufior, Plin. – von Pers., rothaarig, rotköpfig, rufus quidam, Rotkopf, Plaut.: virgo rufa, Ter.
2. Rūfus , ī, m., ein röm. Beiname, s. Curtius, Musonius, Rutilius.
scrūpus , ī, m., I) der spitze Stein, Petron. u. Spät. – II) bildl. = scrupulus no. II (w. s.), Cic. de rep. 3, 26.
sub-rūfus , a, um, rötlich, color, Plin. 37, 170: iris, Plin. 21, 41: cicatrix alba sive subrufa, Vulg. Levit. 13, 19. – prägn. v. Menschen, rothaarig, der Rotkopf, ...
... rot , ruber (blutrot). – rufus (lichtrot, fuchsrot). – rutĭlus (feuergelb oder -rot; goldgelb ... ... mit sanftem Glanz). – miniaceus (mennigrot). – etwas rot, subruber; subrufus; subrubicundus, rubicundulus. – r. im Gesicht, rubicundus. rubicundo ore ...
gelb , gilvus. helvus (honiggelb, isabell). – flavus, flavens (goldgelb). – fulvus (rotgelb, braungelb). – rufus (gelbrot). – luteus (orangegelb, schwefelgelb). – luridus (schmutzig ... ... g. werden, flavescere od. coepisse flavere. – gelbrot , rufus.
rūfo , āre (rufus), rot-, rötlich machen, von Farbstoffen, capillum, Plin. 15, 87 u.a.
ruber , bra, brum (altind. rudhirás, griech. ε-ρυθμός vgl. rūfus), rot, gerötet, rot gefärbt, rot glühend, I) im allg.: flamma, Ov.: sanguis, Hor.: sal, Plin.: ...
1. rōbus , a, um, archaist. = rufus, rot, iuvencus, Iuven. 8, 155; vgl. Paul. ex Fest. 264, 10.
1. burrus , a, um = rufus, πυῤῥος, ξανθός feuerrot, scharlachrot, Paul. ex Fest. 31, 6 u. 36, 12. Serv. Verg. Aen. 2, 469 u. Gloss. – Nbf. byrrus, Prob. ad Iuven ...
Alfēnus , ī, m., vollst. P. Alfenus Varus, aus Kremona, erst Schuster, dann angesehener Jurist, Schüler des Servius Sulpicius Rufus, unter Augustus im Jahre 2 nach Chr. Konsul, wegen seiner klass. Latinität ...
... – b) Mensch mit einem solchen: rufus: capite rufo od. rutilo (s. »rot« über ruf ... ... u. rut.). – rotköpfig , capite rufo od. rutilo; rufus (s. »rot« über rut. u. ruf.).
Aviēnus , ī, m., vollst. Rufus Festus A., ein röm. Dichter, gegen das Ende des 4. Jahrh. n. Chr., Übersetzer von Arati Phaenomena, Serv. Verg. Aen. 10, 272. Vgl. W. Teuffel Gesch. der röm. Literat ...
rubidus , a, um ( zu rufus, rubigo), rot, u. zwar dunkelrot (vgl. Gell. 2, 26. § 8 u. 14), facies ex vinolentia, Suet.: panis, braunes, Plaut.: ampulla, Plaut.
rötlich , rubens. – subruber (blutrötlich). – subrufus (suchsrötlich). – subrutilus (gelbrötlich). – subrubicundus. rubicundulus (hochrötlich). – rötlich aussehen, subrubere.
rūfulus , a, um (Demin. v. rufus), rötlich, Plin.: rufulus (homo), rotköpfig, Rotkopf, Plaut.
rūfēsco , ere (rufus), rot-, rötlich werden, Plin. 28, 194 u.a.
Minucius , a, um, Name einer röm. gens, aus der am bekanntesten M. Minucius Rufus, Befehlshaber der Reiterei (magister equitum) unter dem Diktator Fabius Maximus Kunktator, Liv. 22, 8 sqq. Nep. Hann. 5, 3. Sil. ...
... um (urspr. appell., rutilius = rufus, s. Fest. 262 [b], 18. Paul. ex Fest. ... ... röm. gens, aus der am bekanntesten sind a) P. Rutilius Rufus, ein Redner u. Geschichtschreiber, Konsul zur Zeit des Marius, Cic ...
scrūpeus , a, um (scrupus), schroff, steil, saxum, Enn. fr. scen. 115: spelunca, Verg.: ora, Val. Flacc.: rupes, Ambros. epist. 6, 13. – bildl., difficultas, Auson. edyll. 12, 2. praef. p ...
Buchempfehlung
»Fanni war noch jung und unschuldigen Herzens. Ich glaubte daher, sie würde an Gamiani nur mit Entsetzen und Abscheu zurückdenken. Ich überhäufte sie mit Liebe und Zärtlichkeit und erwies ihr verschwenderisch die süßesten und berauschendsten Liebkosungen. Zuweilen tötete ich sie fast in wollüstigen Entzückungen, in der Hoffnung, sie würde fortan von keiner anderen Leidenschaft mehr wissen wollen, als von jener natürlichen, die die beiden Geschlechter in den Wonnen der Sinne und der Seele vereint. Aber ach! ich täuschte mich. Fannis Phantasie war geweckt worden – und zur Höhe dieser Phantasie vermochten alle unsere Liebesfreuden sich nicht zu erheben. Nichts kam in Fannis Augen den Verzückungen ihrer Freundin gleich. Unsere glorreichsten Liebestaten schienen ihr kalte Liebkosungen im Vergleich mit den wilden Rasereien, die sie in jener verhängnisvollen Nacht kennen gelernt hatte.«
72 Seiten, 4.80 Euro
Buchempfehlung
Zwischen 1765 und 1785 geht ein Ruck durch die deutsche Literatur. Sehr junge Autoren lehnen sich auf gegen den belehrenden Charakter der - die damalige Geisteskultur beherrschenden - Aufklärung. Mit Fantasie und Gemütskraft stürmen und drängen sie gegen die Moralvorstellungen des Feudalsystems, setzen Gefühl vor Verstand und fordern die Selbstständigkeit des Originalgenies. Michael Holzinger hat sechs eindrucksvolle Erzählungen von wütenden, jungen Männern des 18. Jahrhunderts ausgewählt.
468 Seiten, 19.80 Euro