systolē , ēs, f. (συστολή), gramm. t.t., die Verkürzung einer von Natur langen Silbe (Ggstz. diastole, διαστολή), rein lat. correptio (Ggstz. productio), Charis. 279, 1. ...
Stollen , I) des Bettes: fulcrum. – II) des Bergwerks: cuniculus. – zur Ableitung des Grubenwassers: rivus. – einen Stollen führen, cuniculum agere; rivum effodere.
diastolē , ēs, f. (διαστολή), die Trennung, das Trennungszeichen, um die Scheidung verbundener Wörter zu bewerkstelligen (rein lat. disiunctio), Prisc. de accent. § 6. Isid. 1, ...
verstohlen , furtīvus. – clandestīnus (heimlich und ohne Wissen des andern). – Adv. (= verstohlenerweise), furtim (z.B. nonnumquam inter se aspicere). – clam (ohne Wissen des andern).
diastol eu s , eī, m. (διαστολεύς), der Rechnungsrevisor, Cod. Iust. 10, 71 (69) 4 Kr.
διαιστολεύς , ὁ , ein chirurgisches Instrument, geschlossene Wunden zu öffnen, Medic .
... fūrtīvus , a, um (furtum), I) gestohlen, entwendet, wegstibitzt, virgines, Plaut.: res, Quint.: strigilis, Hor.: an (signa) noctu tamquam furtiva (wie gestohlenes Gut, wie Diebsgewinn) in aerarium deportabuntur? Liv. – II) übtr., A) verstohlen, geheim, heimlich, iter per Italiam, Cic.: quem furtivum partu ...
κλεμμάδιος , verstohlen, gestohlen; ἐάν τις κλεμμάδιον ὁτιοῠν ὑποδέχηται Plat. Legg . XII, 955 b; VLL., die es κλοπαῖος erkl.
asser , eris, m. (Stamm ASS, wov. auch ... ... ), ein rund gezimmerter dünner Balken, eine dicke Stange, ein Stollen, eine starke Latte, a) übh.: asseres abiegnei ...
fūrtim , Adv. (fur), diebischerweise, übtr. = verstohlen, insgeheim, unvermerkt, Plaut., Cic. u.a.: Ggstz. palam, Ter., palam libereque, Cic.: Ggstz. vi aperte, Liv.: dissimulanter et furtim, Ggstz. simpliciter (unumwunden ...
fulcrum , ī, n. (fulcio), I) die Stütze des Bettes, das Gestell, der Pfosten, Stollen des Ruhelagers, Speisesofas, Verg. Aen. 6, 604. Prop. ...
favīsae (favissae), ārum, f., unterirdische Tempelräume, Felsenkammern (Zisternen od. Stollen), in denen zerfallene Götterbilder u. andere unbrauchbar gewordene Heiligtümer aufbewahrt wurden, Gell. 2, 10, 1 sqq.; vgl. Paul. ex Fest. 88, 4 (wo favissae). ...
fūrtīvē , Adv. (furtivus), verstohlen, unvermerkt, clam furtive accepisse, Plaut.: f. agere gratias et in angulo et ad aurem, Sen.: f. data munera, Ov
2. titulum , ī, n., der Schutzgraben vor den Lagertoren, Hygin. de mun. castr. 50, Vgl. F.F. Stolle Das Heer und Lager der Römer. Straßburg 1912. S. 119 ff.
arrugia , ae, f. (ὀρυγή, ὀρυχή, walach. eruga, ieruga), der Stollen im Bergwerk, Plin. 33, 70.
stolidus , a, um (v. *stoleo, ein Tölpel sein, wie calidus v. caleo etc., vgl. stolo u. stultus), I) tölpelhaft, albern, töricht, dummdreist, brutal, unsinnig, a) von Perf., Enn., ...
zuwerfen , I) mit Erde etc. anfüllen: complere. – ... ... z., fossam aggere complere. – II) durch Werfen zusenden: sich (einander) verstohlene Blicke z., furtim inter se aspicere: jmdm. grimmige Blicke z., ...
Buchempfehlung
»Fanni war noch jung und unschuldigen Herzens. Ich glaubte daher, sie würde an Gamiani nur mit Entsetzen und Abscheu zurückdenken. Ich überhäufte sie mit Liebe und Zärtlichkeit und erwies ihr verschwenderisch die süßesten und berauschendsten Liebkosungen. Zuweilen tötete ich sie fast in wollüstigen Entzückungen, in der Hoffnung, sie würde fortan von keiner anderen Leidenschaft mehr wissen wollen, als von jener natürlichen, die die beiden Geschlechter in den Wonnen der Sinne und der Seele vereint. Aber ach! ich täuschte mich. Fannis Phantasie war geweckt worden – und zur Höhe dieser Phantasie vermochten alle unsere Liebesfreuden sich nicht zu erheben. Nichts kam in Fannis Augen den Verzückungen ihrer Freundin gleich. Unsere glorreichsten Liebestaten schienen ihr kalte Liebkosungen im Vergleich mit den wilden Rasereien, die sie in jener verhängnisvollen Nacht kennen gelernt hatte.«
72 Seiten, 4.80 Euro
Buchempfehlung
Romantik! Das ist auch – aber eben nicht nur – eine Epoche. Wenn wir heute etwas romantisch finden oder nennen, schwingt darin die Sehnsucht und die Leidenschaft der jungen Autoren, die seit dem Ausklang des 18. Jahrhundert ihre Gefühlswelt gegen die von der Aufklärung geforderte Vernunft verteidigt haben. So sind vor 200 Jahren wundervolle Erzählungen entstanden. Sie handeln von der Suche nach einer verlorengegangenen Welt des Wunderbaren, sind melancholisch oder mythisch oder märchenhaft, jedenfalls aber romantisch - damals wie heute. Michael Holzinger hat für diese preiswerte Leseausgabe elf der schönsten romantischen Erzählungen ausgewählt.
442 Seiten, 16.80 Euro