Abweichung , 1) Entfernung, declinatio; digressio; aberratio. – 2) Verschiedenheit, bes. in den Meinungen, discrepantia; dissensio; auch varietas.
errātio , ōnis, f. (1. erro), das Irregehen, die Verirrung, die Abweichung vom rechten Wege, I) eig.: hoc multo propius ibis ...
anōmalia , ae, f. (ἀνωμαλία), als gramm. t.t., die »Abweichung von der Regel in der Form«, die Ausnahme, Anomalie ( ...
disiūnctio (dīiūnctio), ōnis, f. (disiungo), die Trennung ... ... Cic. – II) übtr.: 1) im allg., die Verschiedenheit, Abweichung, animorum, Cic.: sententiae, Cic. – 2) insbes.: a) ...
abnormitās , ātis, f. (abnormis), die Abweichung von der Regel, das Ungewöhnliche, Gloss. ›abnormitas, ἀῤῥυθμία‹.
exorbitātio , ōnis, f. (exorbito), die Abweichung von etwas, mundi circumactionis (= παράλλαξις), Chalcid. Tim. 22 D u. 40 B. – übtr., die Abweichung von etw. = die Übertretung einer Sache, ...
indiscrepanter , Adv. (indiscrepans v. discrepo), ohne Abweichung, Boëth. inst. arithm. 2, 38 extr.
ἐκ-τροπή , ἡ , 1) die ... ... , 5; übertr., μόχϑων Aesch. Prom . 913. – 2) die Abweichung bes. λόγου , d. i. Abschweifung vom Gegenstande der Rede, Aesch ...
Meinungsverschiedenheit , dissensio (Abweichung von der Meinung eines andern). – varietas sententiarum (Verschiedenheit der Meinungen mehrerer). – es herrscht (waltet ob, findet statt) M., dissensio est; zwischen ihnen, dissentiunt oder discrepant inter se; in diversas od. ...
ἀπό-κλισις , ἡ , 1) Neigung nach unten, Senkung, Plut. Pomp . 47. – 2) Abweichung, Plut.
παρ-έκ-βασις , ἡ , Abweichung vom rechten Wege, rechten Maaße, Arist. eth . 8, 12 pol . 3, 7 u. öfter; Abschweifung in der Rede, Isae . 6, 59, Pol . 3, ...
παρα-κατα-λογή , ἡ , eine Abweichung von der natürlichen und einfachen Aufeinanderfolge der Töne und des Taktes in recitativartigem Gesange; Arist. probl . 9, 6; Plut. de music . 28.
2. cum , Praep. m. Abl. (auf Inschrn. ... ... ε) bei Ang. der Vereinigung, Verknüpfung, der Übereinstimmung, sowie der Trennung, Abweichung u. dgl., zB. iungere, coniungere, conectere cum alqo u. dgl ...
gegen , bezeichnet im Deutschen jede unbestimm te Richtung nach einem Gegenstand ... ... regum. II) die Richtung mit dem Nbbgr. des Entgegenstrebens, a) als Abweichung, Hinausgehen über ein Maß: contra (gleichs. im Widerspruch mit etc.). ...
dif-fero , dis-tulī, dī-lātum, dif-ferre (dis ... ... , 4. – subst., differēns, entis, n., die Verschiedenheit, Abweichung (Ggstz. proprium), Quint. – / Parag. Infin. differrier ...
iniūria , ae, f. (iniurius), jede widerrechtliche Handlung = das ... ... (regula) mutaveris, recti iniuria est, ist eine Verletzung der geraden Linie, eine Abweichung von der g. L., Sen.: ab iniuria oblivionis alqm asserere, der ...
deflūxio , ōnis, f. (defluo) = ἀποῤῥοια, der ... ... übtr., als astron. t. t., das Abströmen, die Abweichung, coniunctiones et defluxiones (lunae), Firm. math. 4. praef. p. ...
dēclīnātio , ōnis, f. (declino), I) intr. die ... ... vitare, Curt. – γ) als philos. t. t., die Abweichung der Atome von der Bahn, d. atomi, Cic.: ...
παρά , ep. πάρ und παραί , Adverb ., ... ... παρὰ νηῶν , Il. 12, 114, in den Schol. ausdrücklich als Abweichung bemerkt; φάσγανον ἐρύσσατο παρὰ μηροῦ , er zog das Schwert von der Seite ...
dēverticulum (dēvorticulum), ī, n. (deverto, devorto), I) ... ... . damn. 5. – b) der Abweg, die Abweichung von der gewöhnlichen Darstellung, eloquendi, Quint.: verb. deverticula et ...
Buchempfehlung
Der Waldbrunnen »Ich habe zu zwei verschiedenen Malen ein Menschenbild gesehen, von dem ich jedes Mal glaubte, es sei das schönste, was es auf Erden gibt«, beginnt der Erzähler. Das erste Male war es seine Frau, beim zweiten Mal ein hübsches 17-jähriges Romamädchen auf einer Reise. Dann kommt aber alles ganz anders. Der Kuß von Sentze Rupert empfindet die ihm von seinem Vater als Frau vorgeschlagene Hiltiburg als kalt und hochmütig und verweigert die Eheschließung. Am Vorabend seines darauffolgenden Abschieds in den Krieg küsst ihn in der Dunkelheit eine Unbekannte, die er nicht vergessen kann. Wer ist die Schöne? Wird er sie wiedersehen?
58 Seiten, 4.80 Euro
Buchempfehlung
Biedermeier - das klingt in heutigen Ohren nach langweiligem Spießertum, nach geschmacklosen rosa Teetässchen in Wohnzimmern, die aussehen wie Puppenstuben und in denen es irgendwie nach »Omma« riecht. Zu Recht. Aber nicht nur. Biedermeier ist auch die Zeit einer zarten Literatur der Flucht ins Idyll, des Rückzuges ins private Glück und der Tugenden. Die Menschen im Europa nach Napoleon hatten die Nase voll von großen neuen Ideen, das aufstrebende Bürgertum forderte und entwickelte eine eigene Kunst und Kultur für sich, die unabhängig von feudaler Großmannssucht bestehen sollte. Dass das gelungen ist, zeigt Michael Holzingers Auswahl von neun Meistererzählungen aus der sogenannten Biedermeierzeit.
434 Seiten, 19.80 Euro