Ācis , idis, Akk. in, Vok. i, m. (Ἆκις), ein kleiner, vom Ätna kommender Küstenfluß auf Sizilien, mit klarem, gesundem, seiner Kälte wegen gerühmtem Wasser, j. Fiume di Iaci, Ov. fast. 4, ...
ἀκίς , ίδος, ἡ (ἀκή ), Spitze, Stachel, oft bei Hippocr.; βέλους , Pfeilspitze, Plut. Demetr . 20; vgl. Crass . 25; καλάμων , des Schreibrohrs, Paul. Sil . 52 (VI, 66); Schiffsschnabel, ...
myax , acis, m. (μύαξ), eine Art Miesmuscheln, Plin. 32, 95.
Atrax , acis (Ἄτραξ), I) m., ein Fluß in Ätolien, Plin. 4, 6. – Dav. Atraces , um, m., die Anwohner des Atrax, die Atracer, Plin. 4, 6. – II ...
variē , Adv. (varius), mannigfaltig, I) eig., ... ... II) übtr.: 1) mannigfach, verschiedentlich, abwechselnd, Epid. Quid ais? perpetuen valuisti? Thesp. Varie. Epid. Qui varie valent, caprigenum hominum non ...
mīlax (smīlax), acis, f. (μιλαξ, σμιλαξ), I) die Stechwinde (Smilax aspera, L.), Plin. 16, 153 (smilax) u. 24, 82 sq. – u. personif., Smilax, das ...
pinax , acis, m. (πίναξ), ein Gemälde auf einer hölzernen Tafel, caelatus, Mart. Cap. 2. §174. – Pinax Cebetis, Titel einer kleinen Schrift des C., Tert. adv. haer. 39.
Colax , acis, m. (κόλαξ), der Schmeichler, Schmarotzer, Titel verloren gegangener Stücke des Ennius u. Plautus, Ter. eun. prol. 25 u. 30.
aulax , acis, f. (αὖλαξ), die Furche, rein lat. sulcus, Veget. mul. 2, 28, 38.
panax , acis, m. (πάναξ), s. panacēa.
Charax , acis, f. (χάραξ, Pfahl, Palisade; dah. verschanzter, befestigter Ort, Feste), I) eine von Alexander dem Gr. gegründete Stadt in Susiana (in der nach ihr benannten Landsch. Characēne , Χαρακηνή), Geburtsort des ...
styrax , acis, m. (στύραξ), der Storax, ein Strauch, der ein wohlriechendes Gummiharz gibt, das denselben Namen führt und als Räucherwerk gebraucht wird, Plin. 12, 124 u.a. Cael. Aur. de ...
clīmax , acis, f. (κλιμαξ, Treppe), als rhet. Figur, die Steigerung, die Klimax (rein lat. ascensus u. gradatio), Lucil. fr. b. Serv. Verg. Aen. ...
drōpax , acis, m. (δρῶπαξ), eine Pechmütze, um die Haare (bes. die Grindköpfiger) auszuziehen, Mart. 3, 74, 1; 10, 65, 8. Auson. epigr. 131, 1. p. 220 Schenkl ...
trifax , acis, Abl. acī, f., eine Art langer Fernwaffe, Enn. ann. 534. Gell. 10, 25, 2.
spalax , acis, f. (σπάλαξ), eine uns unbekannte Pflanze, Plin. 19, 99.
scolax , acis, m., die Wachsfackel, Isid. orig. 20, 10, 5.
storax , acis, m., s. styrax.
panacēa , ae, f. u. panaces , is, n. u. panax , acis, m. (πανάκεια, πάνακες, πάναξ, eig. alles heilend daher) I) eine erdichtete Pflanze, die für alles ...
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Im Jahre 1758 kämpft die Nonne Marguerite Delamarre in einem aufsehenerregenden Prozeß um die Aufhebung ihres Gelübdes. Diderot und sein Freund Friedrich Melchior Grimm sind von dem Vorgang fasziniert und fingieren einen Brief der vermeintlich geflohenen Nonne an ihren gemeinsamen Freund, den Marquis de Croismare, in dem sie ihn um Hilfe bittet. Aus dem makaberen Scherz entsteht 1760 Diderots Roman "La religieuse", den er zu Lebzeiten allerdings nicht veröffentlicht. Erst nach einer 1792 anonym erschienenen Übersetzung ins Deutsche erscheint 1796 der Text im französischen Original, zwölf Jahre nach Diderots Tod. Die zeitgenössische Rezeption war erwartungsgemäß turbulent. Noch in Meyers Konversations-Lexikon von 1906 wird der "Naturalismus" des Romans als "empörend" empfunden. Die Aufführung der weitgehend werkgetreuen Verfilmung von 1966 wurde zunächst verboten.
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