continenter , Adv. (continens), I) zusammenhängend, a) im Raume, ... ... an sich haltend = enthaltsam, mäßig in Genüssen, parce, continenter, severe, sobrie vivere (Ggstz. diffluere et delicate ac molliter vivere), ...
Zug , I) die Handlung oder der Zustand des Ziehens: A) ... ... auf einen Z., uno tractu: in einem Z. fort, continenter (ununterbrochen); uno tenore (in gleichem Zuge fort). – B) insbes ...
immerfort , usque (in einem fort, s. immer). – continenter (im Zusammenhang, ohne Unterlaß, ununterbrochen in einem fort). – perpetuo (in einem Zuge, ununterbrochen. fortwährend). – und so immers., et sie porro; et sie deinceps ...
aneinander , coniuncte (dem Raume nach). – continenter. deinceps (der Reihe nach).
nacheinander , deinceps. – continenter (in einem fort). – ordine (der Reihe nach). – alter post alterum. alius post alium (einer nach dem andern, ersteres von zweien, letzteres von mehreren). – oft auch durch continuus (ununterbrochen), ...
zurückhaltend , modestus (bescheiden). – verecundus (voll Zartgefühl und ... ... cautus (vorsichtig). – frigidus (kalt, teilnahmlos). – Adv. continenter (enthaltsam, mäßig). – verecunde (mit Zartgefühl). – caute ( ...
fortmarschieren , I) = aufbrechen, abziehen (υ. intr .), w. s. – II) weitermarschieren, den Marsch nicht unterbrechen: continenter ire (z.B. totā nocte); od. continuare iter (z ...
nox , noctis, f. ( altindisch nákt-, griech. νύξ ... ... Plin. ep.: plures cecidissent, ni nox proelio intervenisset, Liv.: eā totā nocte continenter ire (marschieren), Caes.: diem ac noctem ire, Caes.: nox alqm ...
flo , āvī, ātum, āre (ahd. blāsan), blasen ... ... qui per biduum flaverat, in Africum se vertit, Caes.: eurus, qui multos dies continenter flabat, Auct. b. Alex.: ita belle nobis ab Epiro flavit Onchesmites, ...
Fels , saxum (jeder F.). – rupes (dersteile, ... ... – Felsengrotte , specus saxis penitus exesis montem suspendens. Felsengruppe , * rupes continenter et quasi de industria in ordinem expositae. – felsenhart , saxeus ...
1. lābor , lāpsus sum, lābī (vgl. griech. ὀ ... ... terram, hinsinken, Liv. – β) v. lebl. Subjj.: quia continenter laberentur et fluerent omnia, Cic.: in vanum manus lapsa, die einen Fehlhieb ...
Ablaß , I) tr.: 1) das Herauslassen, durch emittere. – meton., der Ort, wo das Wasser herausgelassen wird: emissarium. – 2) ... ... intr. das Aufhören; z. B. ohne A., sine intermissione; continenter.
Strich , I) vom intransit. »streichen«, a) der Zustand, ... ... etwas geht: tractus; iter. – in einem St., uno tenore; continenter. – c) in einer Richtung gehende Strecke Landes: tractus. – ...
Bergfall , ruina montis. – Bergfestung , castellum montanum. ... ... , Orēas (Ορειάς). – Berggruppe , montes continenter et quasi de industria in ordinem expositi. – berghoch , montis instar ...
remissio , ōnis, f. (remitto), I) das Zurückschicken ... ... de or. 1, 261: nisi aër influens cum incremento fecerit auctus et remissiones continenter, beständig steigt und fällt, Vitr. 8. prooem. § 2. – ...
genügsam , parvo od. paululo contentus (mit wenigem zufrieden). ... ... mensa). – wie g., quantulo contentus. – Adv. parce. continenter. sobrie (z.B. vivere). – Genügsamkeit , continentia ( ...
beständig , I) von ununterbrochener Dauer, unaufhörlich: a) Adj.: ... ... od. iugis. – b) Adv.: perpetuo (fortwährend). – continenter. sine intermissione. nullo temporis puncto intermisso (ohne Unterlaß). – assidue ...
1) dauern , I) fortfahren zu sein, währen: durare. ... ... fit ad punctum temporis: der Kampf dauerte fünf Stunden ununterbrochen fort, horis quinque continenter pugnatum est. – dauernd , diutinus (langwierig); diuturnus (lange ...
anhaltend , assiduus (unablässig, z. B. hiems, febris, ... ... : allzu a. Glück, nimia prosperitatis continuatio. – Adv. assidue; continenter. – der Regen dauerte a. die ganze Nacht hindurch, imber continens ...
innehalten , consistere. insistere. subsistere (eine Zeitlang stehen bleiben, ... ... ; ne intervallo quidemfacto; sine ulla intermissione; uno tenore (in einerlei Haltung); continenter (ununterbrochen). – sich innehalten , a) = zu Hause bleiben, s ...
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»Fanni war noch jung und unschuldigen Herzens. Ich glaubte daher, sie würde an Gamiani nur mit Entsetzen und Abscheu zurückdenken. Ich überhäufte sie mit Liebe und Zärtlichkeit und erwies ihr verschwenderisch die süßesten und berauschendsten Liebkosungen. Zuweilen tötete ich sie fast in wollüstigen Entzückungen, in der Hoffnung, sie würde fortan von keiner anderen Leidenschaft mehr wissen wollen, als von jener natürlichen, die die beiden Geschlechter in den Wonnen der Sinne und der Seele vereint. Aber ach! ich täuschte mich. Fannis Phantasie war geweckt worden – und zur Höhe dieser Phantasie vermochten alle unsere Liebesfreuden sich nicht zu erheben. Nichts kam in Fannis Augen den Verzückungen ihrer Freundin gleich. Unsere glorreichsten Liebestaten schienen ihr kalte Liebkosungen im Vergleich mit den wilden Rasereien, die sie in jener verhängnisvollen Nacht kennen gelernt hatte.«
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1799 schreibt Novalis seinen Heinrich von Ofterdingen und schafft mit der blauen Blume, nach der der Jüngling sich sehnt, das Symbol einer der wirkungsmächtigsten Epochen unseres Kulturkreises. Ricarda Huch wird dazu viel später bemerken: »Die blaue Blume ist aber das, was jeder sucht, ohne es selbst zu wissen, nenne man es nun Gott, Ewigkeit oder Liebe.« Diese und fünf weitere große Erzählungen der Frühromantik hat Michael Holzinger für diese Leseausgabe ausgewählt.
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