1. dolo , āvi, ātum, āre, I) mit einem Hau- oder Schneidewerkzeug bearbeiten, behauen, beschlagen, materiem, Lucr.: materia dolatur, Vitr.: lignum, Iuven., u. Augustin.: robur, Cic.: stipes falce dolatus, Prop.: scyphus caelo dolītus ...
2. dolo od. dolōn , ōnis, m. (δόλων ... ... , 53. – übtr., v. Stachel der Fliege (die ihn selbst prahlerisch dolo nennt), Phaedr. 3, 6, 3. – II) das kleinste ...
δολό-μητις , ιος , Listen ersinnend , listig, verschlagen, verschmitzt, heimtückisch . S. über den Accent Herodian. Scholl. Iliad . 9, 571 u. vgl. πολύμητις . Bei Homer δολόμητις sechsmal: Αἴγισϑον δολόμητιν ...
δολο-μήτης , ὁ , = folgdm; voc . δολομῆτα Il. 1, 540, ἅπαξ εἰρημέν ., vgl. Scholl Herodian.; gen . δολομήτεω Hesych.
δολο-φονέω , meuchlerisch morden; pass., Dem. 19, 164; Pol . 2, 36, 1 u. öfter, wie a. Sp .
δολο-μήδης , ες , listiges Rathes, verschlagen, Simonid . bei Schol. Ap. Rh . 3, 26.
δολο-φονία , ἡ , der Meuchelmord; A rist. Nic . 5, 5; Pol . 6, 13, 4.
δολο-φόνος , hinterlistig, meuchlerisch mordend; Aesch. Ag . 1100.
δολο-εργός , listig handelnd, listig, Man . IV, 57. 243.
δολο-εργής , ές, = folgdm, Man . 4, 394.
δολο-ποιός , Listen bereitend, listig, Soph. Tr . 829.
δολό-μῡθος , listig redend, Soph. Tr . 836.
δολο-πλόκος , Listen flechtend, Ränke spinnend, verschlagen; Ἀφροδίτη Sappho 1, 2; p. bei Arist. Eth . 7, 7; Eros, Alph . 3 ( Plan . 212); γέρων Tryph . 264. ...
δολο-φραδής , ές , List ersinnend, listig; H. h. Merc . 282; πάρφασις Pind. N . 8, 33.
δολό-δουπος , heißt Ares Orph. H . 64, 3, wofür Piers. richtig ὁπλόδουπος conj.
δολο-πλοκία , ἡ , das Listenflechten, ein listiger Anschlag; Theogn . 226; Hippocr .
δολο-πλανής , ές , durch Listen irreführend, täuschend; Nonn. D . 8, 126.
δολο-κτασία , ἡ , Meuchelmord, Ap. Rh . 4, 479.
Buchempfehlung
Der junge Naturforscher Heinrich stößt beim Sammeln von Steinen und Pflanzen auf eine verlassene Burg, die in der Gegend als Narrenburg bekannt ist, weil das zuletzt dort ansässige Geschlecht derer von Scharnast sich im Zank getrennt und die Burg aufgegeben hat. Heinrich verliebt sich in Anna, die Tochter seines Wirtes und findet Gefallen an der Gegend.
82 Seiten, 6.80 Euro
Buchempfehlung
Zwischen 1765 und 1785 geht ein Ruck durch die deutsche Literatur. Sehr junge Autoren lehnen sich auf gegen den belehrenden Charakter der - die damalige Geisteskultur beherrschenden - Aufklärung. Mit Fantasie und Gemütskraft stürmen und drängen sie gegen die Moralvorstellungen des Feudalsystems, setzen Gefühl vor Verstand und fordern die Selbstständigkeit des Originalgenies. Michael Holzinger hat sechs eindrucksvolle Erzählungen von wütenden, jungen Männern des 18. Jahrhunderts ausgewählt.
468 Seiten, 19.80 Euro