Lebensart , I) die Art u. Weise, wie man lebt, a) in ... ... , vitaerationem mutare (im allg.); vitam laudabiliorem exordiri (eine nüchterne, bessere Lebensart anfangen); institutorum mutationem facere (in den Einrichtungen des Lebens eine Änderung treffen ...
Saus , der; z.B. in S. u. Braus leben, ... ... sein Vermögen verprassen); luxuriari. stärker luxuriā diffluere (übh. sich einer üppigen Lebensart hingeben): in S. u. Br. lebend, helluo; luxuriosus.
vīctus , ūs, m. (vivo), I) das Leben, die Lebensart, -weise, Persarum, Cic.: in omni vita atque victu excultus, Cic.: in victu considerare oportet, apud quos et quo more sit educatus, Cic ...
sauber , mundus (eig. rein, sauber, v. Dingen; dann auch sein, zierlich, in bezug auf Lebensart etc., von Pers. u. Dingen). – lautus (eig. rein gewaschen; übtr. = sein, nett, z.B. supel lex, cena ...
unfein; z.B. u. Wesen, Lebensart, inhumanitas.
elegant , elegans (sein, geschmackvoll im Äußern). – urbanus (sein in der Lebensart, manierlich etc.). – lautus (glänzend, vornehm in der Lebensart; dah. el. Leute, die el. Welt, lauti od. lautissimi ...
Weltmann , homo non imperitus morum (ein der Weltsitte kundiger Mann ... ... seinem Benehmen). – homo lautus (ein Mann von seinem Ton in Kleidung und Lebensart); verb. homo urbanus et lautus. – ein seiner W., homo ...
Artigkeit , decor (äußerer Anstand). – venustas. elegantia morum. dulcedo morum et suavitas (artige, seine Lebensart). – comitas (Leutseligkeit, das Umgängliche etc. im geselligen Leben). – facilitas (Leichtigkeit im Umgange, die Eigenschaft, sich, wie man sagt ...
Abhärtung , die, I) = das Abhärten, durch Umschr. mit ... ... durare corpus od. se. – II) das Abgehärtetsein: duritia (abgehärtete Lebensart etc.). – patientia (Geduld, Ausdauer in Ertragung von Strapazen etc., gew ...
schwelgen , helluari (eig. u. bildl.). – luxuriari (eig., üppig sein in der Lebensart). – luxuriā diffluere et delicate ac molliter vivere (eig, ein üppiges, weichliches Leben führen). – in jmds. Blut sch., alcis sanguine helluari; in ...
Anacharsis , idis, Akk. im, m. (Ἀνά ... ... Zeiten sein Vaterland aus Wißbegierde verließ, nach Athen kam u. dort durch seine einfache Lebensart, seinen natürlichen Verstand u. seine naiven Bemerkungen über die ihm ganz neuen griech ...
inhūmānitās , ātis, f. (inhumanus), die Unmenschlichkeit ... ... Cic. u.a. – II) insbes., der Mangel an Lebensart, das unfeine Wesen, die Unhöflichkeit, das ...
Schwelgerei , die, helluatio (als Handlung). – luxus. luxuria (das Üppigsein in der Lebensart, u. zwar luxus = die Sch., insofern sie in Handlungen sichtbar hervortritt, luxuria = Sch. als Richtung des Gemüts). – sich der Sch hingeben ...
sub-agrestis , e, etwas bäuerisch, ziemlich roh, ziemlich plump, consilium, Cic.: ingenium, Amm.: subagreste quiddam planeque subrusticum, Cic.: ut asper et subagrestis, ein Mann von rauhen Sitten u. von wenig Lebensart, Amm.
Lebensweise , s. Lebensart no. I, b.
sub-horridus , a, um, etwas rauh (abstoßend), in der Lebensart, verb. subhorridus atque incultus, Cic. Sest. 21.
Bauernsprache , lingua rustica; sermo rusticus. – Bauernstand , ... ... als ein Ganzes betrachtet). – vita rustica et agrestis (in bezug auf die Lebensart, das Landleben). – aus dem B., rusticis parentibus natus. – ...
Nahrungszweig , itae genus (Lebensart, w. s.). – quaestus (Erwerbszweig). – etwas zum N. machen, ex alqa re cibum quaestumque captare; alqā re victum quaerere eumque invenire (z.B. comparandis mulis etvehiculis).
Nichtsnutzigkeit , inutilitas (Unbrauchbarkeit). – nequitia (Untauglichkeit aller Art, bes. Verdorbenheit im Lebenswandel, liederliche oder wüste Lebensart).
Buchempfehlung
Jean Pauls - in der ihm eigenen Metaphorik verfasste - Poetologie widmet sich unter anderem seinen zwei Kernthemen, dem literarischen Humor und der Romantheorie. Der Autor betont den propädeutischen Charakter seines Textes, in dem er schreibt: »Wollte ich denn in der Vorschule etwas anderes sein als ein ästhetischer Vorschulmeister, welcher die Kunstjünger leidlich einübt und schulet für die eigentlichen Geschmacklehrer selber?«
418 Seiten, 19.80 Euro
Buchempfehlung
Biedermeier - das klingt in heutigen Ohren nach langweiligem Spießertum, nach geschmacklosen rosa Teetässchen in Wohnzimmern, die aussehen wie Puppenstuben und in denen es irgendwie nach »Omma« riecht. Zu Recht. Aber nicht nur. Biedermeier ist auch die Zeit einer zarten Literatur der Flucht ins Idyll, des Rückzuges ins private Glück und der Tugenden. Die Menschen im Europa nach Napoleon hatten die Nase voll von großen neuen Ideen, das aufstrebende Bürgertum forderte und entwickelte eine eigene Kunst und Kultur für sich, die unabhängig von feudaler Großmannssucht bestehen sollte. Für den dritten Band hat Michael Holzinger neun weitere Meistererzählungen aus dem Biedermeier zusammengefasst.
444 Seiten, 19.80 Euro