2. mēlo , ōnis, m. = melopepo (w. s.), Pallad. 4, 9, 6. Capit. Albin. 11, 3. Arnob. 2, 59.
1. Melo , ōnis, m., der Nil, Auson. epist. 4, 75.
3. mēlo , s. 2. mēlēs /.
μελο-ποιέω , ein Lied dichten, bes. die Melodie dazu machen, Sp ., vgl. Ath . XIV, 632 c Ὅμηρος διὰ τὸ μεμελοποιηκέναι πᾶσαν ἑαυτοῦ τὴν ποίησιν ἀφροντιστὶ τοὺς πολλοὺς ἀκεφάλους ποιεῖ στίχους καὶ λαγάρους , dem nachher ...
μελο-ποιός , ὁ , der Liederverfertiger, der lyrische Dichter, Plat. Prot . 326 b Ion 534 a, wie Pind . oft heißt ὁ Θηβαῖος μελοποιός , vgl. S. Emp. adv. mus . 16. Auch ...
μελο-ποιΐα , ἡ , das Verfertigen von Liedern u. Tonweisen dazu, das Tonsetzen, im Ggstz der Ausübung, παιδεία , Plat. Conv . 187 d, vgl. Rep . III, 404 d; Sp ., wie Luc. ...
μελο-τυπέω , ein Lied schlagen, taktmäßig absingen, τὰ δ' ἐπίφοβα δυςφάτῳ κλαγγᾷ μελοτυπεῖς , Aesch. Ag . 1124.
μελλό-παις , παιδος , im Begriff, aus dem Kinde ein Knabe zu werden, nach Hesych . vom zehnten Jahre an.
μελο-θεσία , ἡ , das Setzen, Componiren von Liederweisen, Hesych .
μελο-κοπία , ἡ , das Abhauen oder Zerhauen der Glieder, LXX.
μελλο-ίρην , ὁ , v. l . für μελλ-είρην .
μελο-κοπέω , Glieder abhauen, oder zerhauen, Sp .
μελο-κόπος , Glieder zerhauend.
μελλό-γαμος , im Begriff zu heirathen, der Verlobte, die Braut; Soph. Ant . 624; Euphor . bei Schol. Ap. Rh . 1, 1063; γαμβρός , Theocr . 22, 140.
μελλό-ποσις , im Begriff Gatte zu werden, Soph. frg . 910 bei Poll . 3, 45.
μελο-γραφία , ἡ , das Liederschreiben, Ep. ad . 571 ( App . 109).
μελο-γράφος , Lieder schreibend, dichtend, Lucill . 77 (XI, 133).
μελο-γραφέω , mit Gliedern zeichnen, Sp .
μελλό-νυμφος , der Vermählung nahe, Bräutigam, Braut; Soph. Ant . 629, vgl. Trach . 206; sp. D ., wie Lycophr . 174; auch D. Cass.; fem . auch μελλονύμφη , Poll . ...
μελλο-νῑκιάω , komisches Wort, mit Anspielung auf den Feldherrn Nikias, der sich dem Feldzuge gegen Sicilien widersetzte, zaudern zu siegen, Ar. Av . 639.
Buchempfehlung
Autobiografisches aus dem besonderen Verhältnis der Autorin zu Franz Grillparzer, der sie vor ihrem großen Erfolg immerwieder zum weiteren Schreiben ermutigt hatte.
40 Seiten, 3.80 Euro
Buchempfehlung
Biedermeier - das klingt in heutigen Ohren nach langweiligem Spießertum, nach geschmacklosen rosa Teetässchen in Wohnzimmern, die aussehen wie Puppenstuben und in denen es irgendwie nach »Omma« riecht. Zu Recht. Aber nicht nur. Biedermeier ist auch die Zeit einer zarten Literatur der Flucht ins Idyll, des Rückzuges ins private Glück und der Tugenden. Die Menschen im Europa nach Napoleon hatten die Nase voll von großen neuen Ideen, das aufstrebende Bürgertum forderte und entwickelte eine eigene Kunst und Kultur für sich, die unabhängig von feudaler Großmannssucht bestehen sollte. Michael Holzinger hat für den zweiten Band sieben weitere Meistererzählungen ausgewählt.
432 Seiten, 19.80 Euro