obscūrus , a, um (altind. skunāti, ›bedeckt‹, ... ... Cic.: mit Infinit., Heraclitus obscurus involvere omnia, Fronto ep. ad Ver. 1, 1 ... ... dem Stande nach (Ggstz. clarus), nomen, Caes.: non obscurus fuit, war nicht ohne Ruhm, Cic.: obscuro loco natus ...
clārus , a, um, Adi. m. Compar. u. ... ... (calo, clamo; vgl. clarigo), klar, hell (Ggstz. obscurus, caecus), I) eig.: A) für den Gesichtssinn, hell ...
unklar , obscurus (v. Redner u. v. der Rede). – ein unkl. Kopf, ingenium minus acutum. – unklar = trübe, s. d. – Unklarheit , obscuritas.
obscūro , āvī, ātum, āre (obscurus), I) eig.: verdunkeln, aedes, ICt.: regiones, Cic.: lumen lucernae, Cic.: visus obscuratus, dunkel gewordene Augen, Plin. – unpers., obscurat, es wird dunkel, misit tenebras et ...
obscūrē , Adv. (obscurus), I) dunkel, cernere, Cic. Acad. II. fr. 10 ( aus Non. 474, 28). – II) bildl., dunkel, a) = undeutlich, unvernehmlich, unverständlich (Ggstz. plane), ...
finster , caliginosus. – caecus (wo man nicht sehen kann, wie Nacht, Haus). – obscurus. tenebricosus (»dunkel« s. das. die Synon. u. vieles auch hierher Gehörige, wenn »finster« = »dunkel« ist). – tristis. ...
lūcidus , a, um (lux), lichtvoll, hell, I ... ... Ov. u. Quint.: vestis, durchsichtig, Plin.: locus (Ggstz. obscurus locus), Cael. Aur.: domus, Cael. Aur.: lucidior domus, Ov.: lucidissima ...
ruhmlos , a) von Pers., inglorius. – obscurus (noch unberühmt). – b) von Dingen, s. unrühmlich. – Ruhmlosigkeit , nulla gloria.
verblümt , obscurus (dunkel). – tectus (versteckt, z.B. sermo verbis tectus). – Adv . tecte (z.B. alqd appellare). – per quandam suspicionem (durch Vermutungen Raum gebende Anspielung, z.B. dicere). – perplexe ...
mystisch , mystĭcus. – mysticis disciplinis initiatus (durch mystische Lehren geweiht, z.B. anulus). – obscurus (dunkel, z.B. cupidine ingenii humani libentius obscura credendi, aus Neigung zum Mystischen). – Adv .mystice.
... durch Geburt, Geschlecht, Reichtum, Talent hervorstechend, Ggstz. obscurus). – magnus (groß an Macht, mächtig). ... ... od. generis nobilitate clarus (ansehnlich von Geburt, Ggstz. ignobilis, obscurus). – insignis ad laudem (ansehnlich von Ruf, Ggstz. obscurus). – arte clarus, insignis (durch seine Kunst hervorstechend, z. B ...
unberühmt , ignobilis. – obscurus (dunkel, der Welt nicht bekannt, z.B. nomen: u. alcis facta; auch von Orten).
obscūritās , ātis, f. (obscurus), I) die Dunkelheit, Verdunkelung, lucis, Liv.: latebrarum, Tac.: oculorum, visus, Plin.: Plur., obscuritates oculorum, Plin. 28, 167. – II) bildl., die Dunkelheit, a) = ...
rätselhaft , obscurus (dunkel). – perplexus (unverständlich, schwer zu ergründend, z.B. sermones). – ambiguus. anceps (doppelsinnig). – arcanus (geheim, wovon man den Ursprung nicht kennt). – r. Worte, ambages. – das Rätselhafte, s ...
undeutlich , minus clarus (weniger klar zu sehen od. zu hören). – obscurus (dunkel, unverständlich, z.B. oratio, verba, carmen, oraculum). – perplexus (verworren, rätselhaft, z.B. responsum, sermones, carmen). – eine und. Hand ...
ungestirnt , vom Himmel, obscurus.
sub-obscūrus , a, um, etwas dunkel, a) eig., der Farbe nach, cicatrix, Vulg. Levit. 13, 21: leprae species, ibid. 13, 29; albor, ibid. 13, 36. – b) übtr. = nicht recht verständlich, ...
per-obscūrus , a, um, sehr dunkel, quaestio, Cic.: fama, Liv.
unaufgeklärt , a) v. Lebl.: non explicatus. – obscurus (dunkel). – b) v. Menschen: rudis (roh). – impolitus. ineruditus (ungebildet).
obscūrefacio , ere (obscurus u. facio), verdunkeln, unsichtbar machen, Non. 146, 28.
Buchempfehlung
In der Nachfolge Jean Pauls schreibt Wilhelm Raabe 1862 seinen bildungskritisch moralisierenden Roman »Der Hungerpastor«. »Vom Hunger will ich in diesem schönen Buche handeln, von dem, was er bedeutet, was er will und was er vermag.«
340 Seiten, 14.80 Euro
Buchempfehlung
Biedermeier - das klingt in heutigen Ohren nach langweiligem Spießertum, nach geschmacklosen rosa Teetässchen in Wohnzimmern, die aussehen wie Puppenstuben und in denen es irgendwie nach »Omma« riecht. Zu Recht. Aber nicht nur. Biedermeier ist auch die Zeit einer zarten Literatur der Flucht ins Idyll, des Rückzuges ins private Glück und der Tugenden. Die Menschen im Europa nach Napoleon hatten die Nase voll von großen neuen Ideen, das aufstrebende Bürgertum forderte und entwickelte eine eigene Kunst und Kultur für sich, die unabhängig von feudaler Großmannssucht bestehen sollte. Dass das gelungen ist, zeigt Michael Holzingers Auswahl von neun Meistererzählungen aus der sogenannten Biedermeierzeit.
434 Seiten, 19.80 Euro