parum , Adv. ( altes neutr. von parvus), ... ... Clu. 160; or. 73), satis eloquentiae, sapientiae parum, Sall.: non parum agrorum, ein guter Teil Ä., Eutr.: ... ... Liv. – absol. als Ausruf, parum! noch nicht genug! nochmals! da capo! Plaut. ...
... weiter fort, protinus: es will mit jmd. nicht fort, parum prospere res alci procedunt; non bono loco res alcis sunt: es will mit der Sache nicht s., res non procedit; res parum procedit; res haeret. – fort! (beim Antreiben), age! move ...
derb , I) = dicht, w. s. – II) stark ... ... rusticus et agrestis (bäuerisch, grob, z.B. vox, sonus vocis). – parum verecundus (nicht recht anständig, z.B. verba). – sordidus (schmutzig ...
pudeo , uī, itum, ēre, I) sich schämen, ita nunc pudeo, ita nunc paveo, Plaut.: simul me piget parum pudere te, zu wenig Ehrgefühl hast, Plaut.: induci ad pudendum, Cic ...
... longus. – Adv. nimis breviter. – parum diu (der Zeit nach). – allzulange , diutius. – ... ... und alle). – allzuoft , nimis od. nimium saepe; non parum saepe. – allzusehr , s. sehr. – allzustark , ...
1. minus , Compar., I) Adi., s. parvus. – II) Adv., s. parum.
parcus , a, um (verwandt mit parum, παῦρος), I) sparsam, nicht verschwenderisch, im üblen Sinne karg, knickerig (Ggstz. magnificus, elegans), a) in Ausgaben, pater, Cic.: colonus parcissimus, Cic.: parcissimum hominem vocamus ...
... an audentior, Suet.: cauti in periculis, non timidi in contionibus, Cic.: parum cauti, Hor. – m. Praepp., c. in scribendo, Cic.: ad propius praesentiusque malum cautior, Liv.: parum c. adversus colloquii fraudem, Liv.: adversus alqm cautior, Val. Max.: ...
Genüge , satietas (Sättigung). – volle G., abundantia: zur G., satis. non parum. affatim (s. »genug« den Untersch.): zur vollen G., abunde; auch cumulate od., auf das Subst. bezogen, cumulatus (in reichlich ...
trauen , credere. fidem habere od. tribuere od. ... ... (sein Vertrauen setzen, bauen auf etc.). – jmdm. nicht recht t., alci parum fidere; alci fidem non habere: jmdm. nicht leicht t., segniorem esse ...
unlieb; z.B. das ist mir nicht unl. zu hören, hoc libenter audio. – unliebenswürdig , parum amabilis. – unlieblich , insuavis.
unzart , parum verecundus (undelikat, z.B. vox). – inurbanus (unmanierlich, z.B. dictum). – Adv. parum verecunde; inurbane.
minumē , Adv. = minime, s. parum.
minimē , s. parum.
blandus , a, um, Adi. m. Compar. u. ... ... ἄρεσκος, im guten u. üblen Sinne), I) eig.: blanda es parum, Plaut.: ut unus omnium homo te vivat nusquam quisquam blandior, Ter.: tum ...
sincērē , Adv. (sincerus), I) gut, recht, satin ego oculis utilitatem optineo sincere an parum? Plaut. Epid. 634 G. – II) übtr., von Herzen, aufrichtig, ohne Falsch, istuc dicere, Ter.: id dicere, ...
verzagt , a) v. Pers., s. niedergeschlagen, hoffnungslos, furchtsam. – b) v. Lebl.: parum fortis (z.B. er ließ keinen v. Laut hören, non vox parum fortis excĭdit ei). – Verzagtheit , s. Niedergeschlagenheit, Hoffnungslosigkeit, Furchtsamkeit. ...
vehemēns , entis (zu veho), I) heftig, hitzig, ... ... : nimis es vehemens feroxque naturā, Cic.: v. in agendo, Cic.: orator parum vehemens (affektvoll), Cic.: se vehementem praebere in alqm, Cic ...
ē-verbero , āvī, ātum, āre, I) emporschlagen, - ... ... .: quas (aquas) numquam aura liberior everberat, Sen.: cum (spiritus) everberatus cursu parum libero incaluit, Sen. – II) mit wiederholten Schlägen etwas treffen, ...
ungültig , irrĭtus (ohne gesetzliche Kraft, z.B. Testament). ... ... (vergeblich gemacht); verb. irritus et vanus (z.B. Testament). – parum idoneus (nicht recht geeignet, z.B. auctor, testis, excusatio). ...
Buchempfehlung
Als Hoffmanns Verleger Reimer ihn 1818 zu einem dritten Erzählzyklus - nach den Fantasie- und den Nachtstücken - animiert, entscheidet sich der Autor, die Sammlung in eine Rahmenhandlung zu kleiden, die seiner Lebenswelt entlehnt ist. In den Jahren von 1814 bis 1818 traf sich E.T.A. Hoffmann regelmäßig mit literarischen Freunden, zu denen u.a. Fouqué und Chamisso gehörten, zu sogenannten Seraphinen-Abenden. Daraus entwickelt er die Serapionsbrüder, die sich gegenseitig als vermeintliche Autoren ihre Erzählungen vortragen und dabei dem serapiontischen Prinzip folgen, jede Form von Nachahmungspoetik und jeden sogenannten Realismus zu unterlassen, sondern allein das im Inneren des Künstlers geschaute Bild durch die Kunst der Poesie der Außenwelt zu zeigen. Der Zyklus enthält unter anderen diese Erzählungen: Rat Krespel, Die Fermate, Der Dichter und der Komponist, Ein Fragment aus dem Leben dreier Freunde, Der Artushof, Die Bergwerke zu Falun, Nußknacker und Mausekönig, Der Kampf der Sänger, Die Automate, Doge und Dogaresse, Meister Martin der Küfner und seine Gesellen, Das fremde Kind, Der unheimliche Gast, Das Fräulein von Scuderi, Spieler-Glück, Der Baron von B., Signor Formica
746 Seiten, 24.80 Euro
Buchempfehlung
Biedermeier - das klingt in heutigen Ohren nach langweiligem Spießertum, nach geschmacklosen rosa Teetässchen in Wohnzimmern, die aussehen wie Puppenstuben und in denen es irgendwie nach »Omma« riecht. Zu Recht. Aber nicht nur. Biedermeier ist auch die Zeit einer zarten Literatur der Flucht ins Idyll, des Rückzuges ins private Glück und der Tugenden. Die Menschen im Europa nach Napoleon hatten die Nase voll von großen neuen Ideen, das aufstrebende Bürgertum forderte und entwickelte eine eigene Kunst und Kultur für sich, die unabhängig von feudaler Großmannssucht bestehen sollte. Dass das gelungen ist, zeigt Michael Holzingers Auswahl von neun Meistererzählungen aus der sogenannten Biedermeierzeit.
434 Seiten, 19.80 Euro