patrius , a, um (pater), väterlich, I) adi.: a) ... ... . patriai, Lucr. 1, 41. – Dav. ein neues Adi. patrius , a, um, vaterländisch, mos, Cic. parad. 4, ...
patriē , Adv. (patrius), väterlich, Quint. 11, 1, 68.
patria , ae, f., Vaterland usw., s. patrius.
erblich , hereditarius (z.B. regnum, imperium, cognomen). ... ... (schonvon den Großeltern oder Ahnen herrührend, z.B. ager, malum). – patrius (vom Vater herrührend, z.B. morbus). – velut natus (gleichs ...
ländlich , I) im Lande üblich: usitatus. more od. usu receptus. – patrius. vernaculus (einheimisch). – II) dem Lande, Dorfe angeh örig etc.: rusticus (ländlich, auch, wie im Deutschen, mit dem Nbbgr. des Schlichten u. dgl ...
national , gentis proprius (einem Volke eigentümlich, volkstümlich). – ... ... Volke von Natur innewohnend). – gentīlis (einem Volke angehörig = vaterländisch). – patrius (vaterländisch, z.B. mos). – domesticus (einheimisch = vaterländisch, ...
patricus , a, um (pater) = patrius, väterlich, casus, der Genetiv, Varro LL. 8, 66 u.a. Serg. expl. in Donat. 528, 3.
väterlich , paternus (= vom Vater herstammend, herrührend, ausgehend [Ggstz ... ... u. dgl.], z.B. ager, bona: u. lacrimae). – patrius (dem Vater angehörig, eigen, zukommend, z.B. regnum: u. ...
peregrīnus , a, um (peregre), I) fremd, ausländisch (Ggstz. indigena, vernaculus, patrius, domesticus), navis, Plaut.: bos (Ggstz. indigena bos), Colum.: pecus (Ggstz. vernaculum pecus), Colum.: volucris, Zugvogel, Phaedr.: arbor, Plin ...
Erbtochter , filia heres. – Erbübel , malum avītum ... ... – vitium antiquitus traditum (von alters her überkommener Feh ler). – morbus patrius (vom Vater her überkommene Krankheit). – ein E. sein, per successionem ...
Vaterliebe , amor patrius; caritas patria. – zärtliche V., indulgentia patria. – mit V. jmd. umfassen, lieben, patriā caritate alqm diligere.
heimatlich , domesticus. – patrius (vaterländisch, z.B. di).
herkömmlich , tralaticius. a maioribus od ab antiquis traditus antiquitus ... ... von den Vorfahren überliefert u. deshalb gewöhnlich, z.B. mos, ius). – patrius (vom Vater überliefert, z.B. ri tus). – usu receptus ...
Landessitte , mos gentis od. populi (Sitte des Volks). – mos patrius (vaterländische Sitte). – institutum et mos civium (Herkommen und Sitte unter den Bürgern).
Vatergefühl; z.B. das V. verleugnen, patrem esse sese oblivisci. – Vaterhaus , domus patria; patris domus. – Vaterherz , animus patrius.
Vaterschmerz , patrius dolor. – Vatersschwester , amĭta. – Vaterstadt , die, urbs patria; im Zshg. auch bl. patria. – Vaterstelle; z.B. V. bei jmd. vertreten, pro patre alci esse. – alqm in ...
Landessprache , sermo indigĕna. – sermo patrius (die Landes- od. Muttersprache jmds.). – lingua gentis eius (die Zunge = Sprache dieses Volks); im Zshg. auch bl. lingua, z.B. meine, deine, ihre L., mea (nostra), tua ...
vaterländisch , patrius. – Adv . patrio more.
Muttersöhnchen , materculae od. matris deliciae. – Muttersprache , sermo patrius (vom Vater angeborene Sprache). – sermo, qui natus est nobis. sermo natīvus (angeborene Sprache übh.). – auch sermo noster od. lingua nostra (unsere Landessprache, ...
mōs , mōris, m. (vgl. μῶμαι, μῶσθαι), der ... ... causā, Plin.: magorum mos est non humare corpora suorum, Cic.: hic mos erat patrius Academiae, adversari semper omnibus in disputando, Cic.: mos erat civitatis ...
Buchempfehlung
Der Waldbrunnen »Ich habe zu zwei verschiedenen Malen ein Menschenbild gesehen, von dem ich jedes Mal glaubte, es sei das schönste, was es auf Erden gibt«, beginnt der Erzähler. Das erste Male war es seine Frau, beim zweiten Mal ein hübsches 17-jähriges Romamädchen auf einer Reise. Dann kommt aber alles ganz anders. Der Kuß von Sentze Rupert empfindet die ihm von seinem Vater als Frau vorgeschlagene Hiltiburg als kalt und hochmütig und verweigert die Eheschließung. Am Vorabend seines darauffolgenden Abschieds in den Krieg küsst ihn in der Dunkelheit eine Unbekannte, die er nicht vergessen kann. Wer ist die Schöne? Wird er sie wiedersehen?
58 Seiten, 4.80 Euro
Buchempfehlung
1799 schreibt Novalis seinen Heinrich von Ofterdingen und schafft mit der blauen Blume, nach der der Jüngling sich sehnt, das Symbol einer der wirkungsmächtigsten Epochen unseres Kulturkreises. Ricarda Huch wird dazu viel später bemerken: »Die blaue Blume ist aber das, was jeder sucht, ohne es selbst zu wissen, nenne man es nun Gott, Ewigkeit oder Liebe.« Diese und fünf weitere große Erzählungen der Frühromantik hat Michael Holzinger für diese Leseausgabe ausgewählt.
396 Seiten, 19.80 Euro