prō-fero , tulī, lātum, ferre, vorwärts-, fort-, vorbringen, I) im allg., von od. aus einem Orte fort-, hervor-, hertragen, fort-, hervor-, herbringen, -holen, 1) eig. u. übtr.: a) übh.: ...
propero , āvī, ātum, āre (properus), I) intr. ... ... , Caecil. com. fr.: nunc domum properare propero, Plaut.: si in patriam redire properaret, Cic.: cum quisque domum pervenire ... ... .: properantes arma capiunt, Sall.: negotii gratiā properare, Sall.: assequor omnia si propero; si cunctor, amitto, ...
prōlāto , āvī, ātum, āre (Intens. v. profero), weiter hinausschieben, I) erweitern, vergrößern, a) im Räume: villam, agros (den Grundbesitz), Tac.: imperium, Ps. Quint. decl.: effugium, Lucr. – b) ...
prōfera , ae, f. (profero), die Darstellerin, v. der Arithmetik (als Göttin), Mart. Cap. 8. § 803.
prōlātio , ōnis, f. (profero), I) das Hervorbringen, Vorbringen, a) die Aussprache, vocis, Lact. 4, 8, 12: verbi intellegibilis pr., Cael. Aur. de morb. chron. 2, 1, 6 (durch welche ...
prōlātus , Abl. ū, m. (profero), I) das Hervorbringen, Tert. adv. Valent. 33. – II) der mündliche Vortrag, Donat. Ter. Andr. prol. 12.
ap-propero (ad-propero), āvī, ātum, āre, I) tr. beschleunigen, beeilen, coeptum opus, Liv.: mortem, Tac. – m. folg. Infin., Ov. met. 15, 583 sq. – II) intr. sich schleunig ...
dē-propero , āre, I) intr. sich beeilen, ite et cito deproperate, Plaut. Cas. 745. – II) tr. sich mit etwas beeilen, etwas schleunigst besorgen, coronas udo apio, mit emsiger ...
im-propero , āre (in der Vulgärsprache verderbt aus improbro, v. in u. probro, wov. auch ex-probro u. opprobro) = ὀνειδίζω (Gloss.), etwas schimpflich vorwerfen, vorrücken, m. bl. Dat. pers ...
properātō , Adv. (propero), eilfertig, eilig, Tac. ann. 13, 1.
prōlātīvus , a, um (prolatus v. profero), aus dem Munde hervorgehend gesprochen (Ggstz. substantialis, was Fleisch geworden), verbum, Ambros. in Luc. 1. § 5 u.a. Eccl.
properātio , ōnis, f. (propero), das Eilen, die Eilfertigkeit, Cic. ep. 5, 12, 2. Amm. 31, 5, 9. – / Bei Sall. hist. fr. 2, 50 (61) liest Dietsch ...
properātim , Adv. (propero), eilends, eilfertig, Caecil. com. 167. Pompon. com. 26. Sisenn. nach Gell. 12, 15, 1. Corp. inscr. Lat. 6, 25703.
properanter , Adv. (propero), eilends, schnell, Lucr. u. Tac.: properantius, Sall. u. Ov.: properantissime, Cod. Theod. 11, 30, 8.
properantia , ae, f. (propero), das Eilen, die Eilfertigkeit, Sall. Iug. 36, 3. Tac. ann. 12, 20.
exproperātus , a, um (ex u. propero), sehr schnell ereilt (erreicht), aquila fatis exproperata, Corp. inscr. Lat. 11, 3163 = carm. epigr. 1181 Buecheler.
improperātus , a, um (in u. propero), unbeschleunigt, vestigia, Verg. Aen. 9, 798.
properābilis , e (propero), eilend, schnell, Tert. de anim. 43.
eilen , I) eilig gehen nach einem Orte etc.: alqo venire ... ... eile nach Hause, abeo festinans domum (von einem Orte hinweg); domum venire propero (übh.): man eilt von allen Seiten, das Volk eilt an einen Ort ...
scindo , scidī, scissum, ere (griech. σχίζω, altind. ... ... Salv.: navis scindit aquas, Ov.: agmen, durchbrechen, Tac.: aber agmine propero silvam Caesiam limitemque a Tiberio coeptum, durchbrechen (in dopp. Bedeutung, bei ...
Buchempfehlung
1889 erscheint unter dem Pseudonym Bjarne F. Holmsen diese erste gemeinsame Arbeit der beiden Freunde Arno Holz und Johannes Schlaf, die 1888 gemeinsame Wohnung bezogen hatten. Der Titelerzählung sind die kürzeren Texte »Der erste Schultag«, der den Schrecken eines Schulanfängers vor seinem gewalttätigen Lehrer beschreibt, und »Ein Tod«, der die letze Nacht eines Duellanten schildert, vorangestellt. »Papa Hamlet«, die mit Abstand wirkungsmächtigste Erzählung, beschreibt das Schiksal eines tobsüchtigen Schmierenschauspielers, der sein Kind tötet während er volltrunken in Hamletzitaten seine Jämmerlichkeit beklagt. Die Erzählung gilt als bahnbrechendes Paradebeispiel naturalistischer Dichtung.
90 Seiten, 5.80 Euro
Buchempfehlung
Biedermeier - das klingt in heutigen Ohren nach langweiligem Spießertum, nach geschmacklosen rosa Teetässchen in Wohnzimmern, die aussehen wie Puppenstuben und in denen es irgendwie nach »Omma« riecht. Zu Recht. Aber nicht nur. Biedermeier ist auch die Zeit einer zarten Literatur der Flucht ins Idyll, des Rückzuges ins private Glück und der Tugenden. Die Menschen im Europa nach Napoleon hatten die Nase voll von großen neuen Ideen, das aufstrebende Bürgertum forderte und entwickelte eine eigene Kunst und Kultur für sich, die unabhängig von feudaler Großmannssucht bestehen sollte. Für den dritten Band hat Michael Holzinger neun weitere Meistererzählungen aus dem Biedermeier zusammengefasst.
444 Seiten, 19.80 Euro