reißen , I) v. intr .scindi. discindi (gespalten werden, von ... ... .: 1) gewaltsam trennen: a) eig., in der Redensart: »in Stücke reißen«, s. Stück. – dah. b) übtr., gleichs. stückweise vorbringen, z ...
reisen , proficisci (sich auf den Weg machen, abreisen). ... ... unternehmen). – peregrinari. peregrinatum abesse (auf Reisen im Ausland sein). – migrare (fortwandern, fortziehen, z.B. ... ... zur See r., navigar*: weder zur See noch zu Lande zu reisen wagen, neque navigationi ...
Reisen , das, ins Ausland, peregrinatio. – ein Freund des Reisens (im Auslande), peregrinator.
Reißen , das, a) im Leibe, s. Bauchgrimmen. b) in den Gliedern, s. Gicht.
1. eo , īvī od. iī, itum, īre ( ... ... A) v. leb. Wesen, 1) im allg., gehen, reisen, auch einhergehen, Passiv unpers. itur, man ...
Riß , I) durch Reißen gemachte Öffnung: rima (Ritz). – fissura (Spalt, größerer Ritz). – Risse bekommen, rimas agere; findi: leicht R. bekommen, rimis opportunum esse. – II) Bauriß: species. forma. imago. descriptio. ...
vio , āre (via), gehen, reisen, umherreisen (vgl. Quint. 8, 6, 32), Amm. u.a.: vians maritus, Apul.: viantes, die Reisenden, Solin.
Zote , obscenum verbum (zotiger, schmutziger Ausdruck, Witz etc.). ... ... obsceni. canticum obscenum. cantio obscena (zotiges, schmutziges Lied). – eine Z. reißen, verbo obsceno uti: Zoten reißen, obscena dicere; obsceno iocandi genereuti (schmutzige Späße machen): Zoten singen, ...
... (Wz. reup, rup, brechen, reißen, altind. rópayati, er bricht ab, rōpam, Loch), ... ... bersten, Verg. – Passiv rumpi = brechen, aufbrechen, platzen, reißen, bersten, zerspringen u. dgl., vesica rumpitur, Cels.: inflatas ...
... zu Wz. *wel-, brechen, reißen), rupfen, raufen, zupfen, I) im allg.: ... ... Liv. 2, 25, 3. – signa, die Feldzeichen aus der Erde reißen = aufbrechen, Liv. 3, 50, 11. Verg. Aen. 11 ...
Wagen , der, I) eig. als Fahrzeug, vehiculum (jedes ... ... , oben offene Fuhrwerk). – carpentum (ein zweiräderiges Fuhrwerk mit einer auf übergespannte Reisen gezogenen Plane bedeckt). – pilentum (ein vierräderiger, hoher, in Federn hängender ...
Zunge , lingua (die Zunge lebender Wesen; meton. = die ... ... ausschneiden, alci linguam excīdere: jmdm. die Z. ausreißen, aus dem Munde reißen, alci linguam evellere od. eripere. – eine schwere Z. haben ...
weich , mollis (eig. u. bildl., z.B. Wachs, Wolle, Haar, Herz). – mitis (mild, weich, eig. von reisen Früchten; dann auch bildl., nicht streng, z.B. Sinn, animus). ...
dī-ruo , dīruī, dīrutum, ere (dis u. ruo), voneinander reißen, einreißen, zerstören, I) eig.: nova diruunt, alia aedificant, Sall.: dir. aedificium, Liv.: alcis domum, Cic.: urbem, Cic.: Megara vi capta dir. ac ...
raeda (nicht reda od. rheda), ae, f. ... ... gallisches Wort), der Reisewagen mit vier Rädern dessen man sich bei Reisen mit Familie u. Gepäck bediente (bequemer für Frauen eingerichtet carruca gen.), ...
rōsio , ōnis, f. (rodo), das Nagen, Fressen, Reißen, die fressende Empfindung u. dgl., Cels. 5, 28, 17 u.a.: Plur., Plin. 20, 153 u. 175 a. Gargil. Mart ...
... , ab und zugehen, od. reisen od. fahren, ein und ausgehen, ein und auslaufen, ... ... Tac. – m. Acc. der Wegstrecke, c. vias, Reisen machen, Modestin. dig. 48, 10, 27. § 2. – ...
vulnus (arch. volnus), eris, n. (aus *volsnos zu vellere, reißen; vgl. griech. ουλή = Ϝολνή, Narbe), die Wunde, I) eig. u. bildl.: 1) eig.: a) leb. Wesen: ...
... schinden) schlitzen, schlitzend reißen, zerreißen, spalten, mit Gewalt trennen, -zerteilen, I) eig ... ... medial = sich zerteilen, sich trennen, zerreißen (reißen), iam vincula scindi coeperunt, Curt.: flamma scinditur in partes, Lucan ...
ex-sero (exero), seruī, sertum, ere, herausfügen, - ... ... I) eig.: 1) im allg.: radicem eius, herausnehmen, -reißen, Col.: vincula, losmachen, Col.: exs. se domicilio, herauskriechen ...
Buchempfehlung
Grabbe zeigt Hannibal nicht als großen Helden, der im sinnhaften Verlauf der Geschichte eine höhere Bestimmung erfüllt, sondern als einfachen Menschen, der Gegenstand der Geschehnisse ist und ihnen schließlich zum Opfer fällt. »Der Dichter ist vorzugsweise verpflichtet, den wahren Geist der Geschichte zu enträtseln. Solange er diesen nicht verletzt, kommt es bei ihm auf eine wörtliche historische Treue nicht an.« C.D.G.
68 Seiten, 4.80 Euro
Buchempfehlung
1799 schreibt Novalis seinen Heinrich von Ofterdingen und schafft mit der blauen Blume, nach der der Jüngling sich sehnt, das Symbol einer der wirkungsmächtigsten Epochen unseres Kulturkreises. Ricarda Huch wird dazu viel später bemerken: »Die blaue Blume ist aber das, was jeder sucht, ohne es selbst zu wissen, nenne man es nun Gott, Ewigkeit oder Liebe.« Diese und fünf weitere große Erzählungen der Frühromantik hat Michael Holzinger für diese Leseausgabe ausgewählt.
396 Seiten, 19.80 Euro