Wohlwollen , das, benevolentia. – favor (protegierende Gunst). – voluntas (Zuneigung). – studium (Interesse für jmd.). – inniges (bis zur Liebe gesteigertes) W., caritas benevolentiae: W. fühlen oder empfinden oder hegen gegen jmd., benevolentiam habere erga ...
wohlwollen , jmdm., bene velle oder bene cupere alci, auch bl. cupere alci (im allg.). – alci amicum esse (gegen jmd. freundlich gesinnt sein). – alci favere (jmd. protegieren). – jmdm. sehr w., alcis esse ...
... bene cupere. alci bene velle (jmdm. wohlwollen). – alcis esse studiosum (sich zu jmd. od. jmds. ... ... . nicht gewogen sein, alci male velle. alci nolle (jmdm. nicht wohlwollen); ab alqo animo esse averso od. alieno (jmdm. abgeneigt ...
erweisen , I) durch die Tat zeigen: praestare alci alqd ... ... in alqm (zuwenden, angedeihen lassen). Vgl »Achtung, Ehre, Gefälligkeit, Wohltat, Wohlwollen«. – sich erweisen , se praebere alqm (z.B. dankbar, ...
bezeigen , jmdm. sein Wohlwollen, benevolentiam alci declarare (an den Tag legen) oder praestare (erweisen): jmdm. Verachtung, alqm habere contemptui: jmdm. sein Beileid, coram suum dolorem alci declarare: sein Mißfallen über etwas öffentlich b., palam aspernari ...
benevolē (benivolē), Adv. (benevolus), wohlwollend, mit Wohlwollen, gütig, quos (Torquatos) paulo ante erga nos amice et b. collegisti, aus Fr. u. Wohlw. gegen mich angeführt hast, Cic.: fideliter benevoleque praesto esse alci, Cic. – ...
Zuneigung , applicatio animi (die Hinneigung des Gemüts). – voluntas ... ... einer Person). – studium (das Interesse für eine Person). – benevolentia (Wohlwollen). – favor (protegierende Gunst). – caritas (auf Achtung begründete Liebe ...
wohlmeinen , es mit jmd., alci od. alcis rationibus prospicere (auf jmds. Vorteil sehen). – saluti alcis consulere, servire (für jmds. Wohl sorgen). – alci bene cupere od. velle (jmdm. wohlwollen).
Feindschaft , inimicitiae (Mißhelligkeiten). – odium (Abneigung, Haß, im Gegensatz zur Zuneigung, zum Wohlwollen). – simultas (anhaltende Spannung, bes. Rivalität zweier, die im Staate nach einem Ziele streben). – Feindschaften sich zuziehen, inimicitias (simultates ...
Gewogenheit, benevolentia (Wohlwollen). – favor (Gunst). – studium (Neigung zu jmd.). – propensa erga alqm benignitas (Güte, die einer für jmd. an den Tag legt). – jmds. G. sich erwerben, alcis benevolentiam sibi conciliare od. ...
benevolentia (benivolentia), ae, f. (benevolens), das Wohlwollen, die Geneigtheit, Gewogenheit, wohlwollende-, freundschaftliche Gesinnung (Ggstz. odium), I) eig.: A) im allg.: Graecorum benevolentia erga se, Curt.: fretus conscientiā officii tui ...
Fürstengunst , principis od. principum inclinatio in alqm. – gratia, quā alqs apud principem viget. gratia apud principem od. regem u. apud principes od. reges (die Gunst, das Wohlwollen des Fürsten od. der Fürsten).
ἐπητύς , ύος, ἡ , Leutseligkeit, Wohlwollen ; Homer einmal, Odyss . 21, 306 οὐ γάρ τευ ἐπητύος ἀντιβολήσεις , var. lect . ἐπητέως (? ἐπητέος? ), s. s. v . ἐπητής .
... γὰρ πᾶς τις εὐνοίας φέρει , beweis't sein Wohlwollen, wo an die einzelnen Aeußerungen desselben (s. unten) zu denken ist ... ... wie Ἀρτέμιδος εὐνοίαισι Spt . 432; εὐνοίᾳ λέγω, αὐδῶ , mit Wohlwollen, Soph. Phil . 1306 El . 226; εὔνοιαν ἔχειν τινί , gegen Einen Wohlwollen hegen, Eur. Or . 866, wie Plat ...
χαρίζομαι , fut . -ίσομαι ... ... 1, 90, – 1) Einem etwas Angenehmes, Erfreuliches erweisen, Einem Gunst u. Wohlwollen beweisen, sich ihm gefällig beweisen, Einem zu Willen sein, ihm willfahren, ...
ἀντ-ευ-νοέω , Wohlwollen mit Wohlwollen erwidern, Xen. Cyr . 8, 3, 49, part. praes .
καλο-θέλεια , ἡ , das Wohlwollen, Sn .
Buchempfehlung
Der junge Königssohn Philotas gerät während seines ersten militärischen Einsatzes in Gefangenschaft und befürchtet, dass er als Geisel seinen Vater erpressbar machen wird und der Krieg damit verloren wäre. Als er erfährt, dass umgekehrt auch Polytimet, der Sohn des feindlichen Königs Aridäus, gefangen genommen wurde, nimmt Philotas sich das Leben, um einen Austausch zu verhindern und seinem Vater den Kriegsgewinn zu ermöglichen. Lessing veröffentlichte das Trauerspiel um den unreifen Helden 1759 anonym.
32 Seiten, 3.80 Euro
Buchempfehlung
Zwischen 1804 und 1815 ist Heidelberg das intellektuelle Zentrum einer Bewegung, die sich von dort aus in der Welt verbreitet. Individuelles Erleben von Idylle und Harmonie, die Innerlichkeit der Seele sind die zentralen Themen der Hochromantik als Gegenbewegung zur von der Antike inspirierten Klassik und der vernunftgetriebenen Aufklärung. Acht der ganz großen Erzählungen der Hochromantik hat Michael Holzinger für diese Leseausgabe zusammengestellt.
390 Seiten, 19.80 Euro