... sind ungebräuchlich (vgl. ἵκω ); ich binangekommen , angelangt, bin da ; bei Hom . nur in zwei Stellen, μάλα τηλόϑεν ... ... Od . 13, 325, ich glaube nicht, daß ich nach Ithaka gekommen bin; sonst ἵκω , wie auch ...
... exspectationem imitandae industriae nostrae, eine nicht geringe Erwartung ruht auf dir, du werdest meiner Tätigkeit nacheifern, Cic. ... ... Caes.: vulnera, Caes.: certamen, Liv. – alqm non sustinere, jmdm. nicht widerstehen können, eos querentes non sustinuit, er konnte ihren Klagen nicht widerstehen, Liv.: u. so ...
... condicio nunc non paenitet, ich bin nicht unzufrieden mit usw., Plaut. Stich. 51. – II) ... ... Plaut.: me haud paenitet eorum sententiae esse, quibus etc., ich bin nicht abgeneigt, der Meinung derer ... ... nicht usw., Cic.: neque me paenitet (ich bin gar nicht böse darüber), causam A. ...
... hier wo, quippe ubi. – hier u. da, compluribus locis (an mehreren Orten); ... ... parte (teilweise, aber vereinzelt gedacht): nur hier und da, durch rarus( Adv raro), z.B. sie kämpften nur hier und da, rari proeliabantur: nur hier und da stehen Bäume, rarae sunt ...
... Gewicht-, gebe nichts auf etw., achte etw. nicht, ich mache mir kein Gewissen aus etwas, scheue mich nicht zu usw. (s. Nipperd. ... ... tantillum pensi iam, quos capiam calceos, ich frage nicht so viel danach, wie ich jetzt auftreten soll ...
... der menschlich fühlt, homo sum (bin ein Mensch, habe ein menschliches Herz, fühle menschlich), nihil ... ... die Redner) nämlich wohl, aber doch Menschen (u. deshalb nicht ohne Fehler), Quint.: nemo non nostrum peccat, homines sumus (Menschenkinder ... ... non dei, Petron. – c) für freies-, gebildetes Wesen (da Sklaven nur als Sachen galten), ...
... Erzählung von ungewöhnlichen Ereignissen): für mich ist das Wort gar nicht mehr da, id verbum in omne tempus ... ... (gekommen sein, z. B. ich bin da, Vater! ich, bin da! veni, pater, veni!). – man erfährt von ...
... ἐγώ , ich selbst hier, Od . 21, 207. 24, 321; dah. auch ἀνὴρ ὅδε oft bei den Tragg . = ich ... ... σὺ ἔλεγες· ἔχονται οἱ ἄνϑρωποι , da haben wir, was du sagtest, da trifft das ein. – Von ...
... das deutsche »in« durch apud, nicht durch in zu geben, z.B. im Xenophon ... ... aber die Lateiner bezeichnen diese Richtung nach allen Punkten bin richtiger durch per, z.B. Schulden waren in allen Landen, ... ... steht gew. in mit Abl. – Nur imponere (wenn es nicht den Dativ des Orts, wohin man etwas stellt etc., ...
... od. desii: ich biete nicht mehr, liceri desisto: ich trauere nicht mehr, omitto lugere; auch omitto luctum: weine nicht mehr, desine flere. nicht mehr von etwas ist da. als (hinreicht zu etc.), tantum est ...
fest , I) nicht wankend, feststehend, dauernd: firmus ... ... (sich gleichb leibend, sich nicht verändernd, z.B. vultus et gradus: u. cursus stellarum ... ... cursus siderum). – certus (entschieden, z.B. consilium, animus; dah. auch bestimmt, z.B. pretium). – ...
... Ov.: meae gloriae faveo, ich bin eifersüchtig auf meinen R., Plin. ep.: faveo quoque laudibus ... ... in publicum dedi, daher gefällt mir schon jetzt jene Schrift nicht so gut als jene R. usw., Plin. ep.: qui Parthorum ... ... ne sit sterile et effetum, ich gönne es unserem Z., daß es nicht usw., Plin. ep. 5 ...
... Cic.: totus doleo, gaudeo, ich bin lauter Schmerz, Freude, Plaut.: totus in amore est, ... ... sex menses totos, Ter.: bes. hyperbolisch, wenn es nicht darauf ankommt, eine Zeit genau anzugeben, so toto triennio, obgleich ... ... das Ganze, totum in eo est, ut etc., Cic.: dah. ex toto, gänzlich, ...
... δρᾷς δέ , sagst zwar nicht, Eur. Andr . 239. Doch herrscht bei den Att., bes. ... ... relat . u. partic ., ὅς γε αὐτῇ οὐδὲ πρόβατα γιγνώσκεις , da du ja, quippe qui, Rep . ... ... bin, Gorg . 459 a; ἀγνοῶν γε , da er ja nicht weiß, 479 b. – In Anführungen mehrerer Dinge wird ...
... concedam (ich werde es nicht zugeben); non feram (ich werde nicht die Kraft haben, ... ... gestatten); non patiar (ich werde es nicht dulden = ich habe nicht den Willen, es zuzugeben); non sinam (ich werde es nicht zulassen – ich bin nicht geneigt, es zu gestatten; dah. verb. bei Cic. Cat ...
... , ab humanitate, für einen wirklich durchgebildeten Menschen sich nicht ziemen, Cic.: litteras amare, Nep.: litterarum studium arripere, sich ... ... oben no. I): non eā re litteras quoque alias nescio, so bin ich doch deshalb sonst nicht ohne wissenschaftliche Bildung, Gell. 4, 1 ...
... intro, occlusit aedes; nunc ego sum exclusissimus, bin ich förmlich an die Luft gesetzt, Plaut. Men. 698. – ... ... , Gell. – 2) übtr.: a) ausschließen = nicht zu etwas gelangen lassen, ab hereditate paterna, Cic.: ... ... , 5. § 4 u. 7: dah. excludi, ausschlüpfen, von den Jungen ...
... Dem . 20, 58, ich bin weit entfernt, d. i. durchaus nicht; τοῦ παντὸς δέω , Aesch. Prom . 1008; τοσούτου ... ... bes. von Schicksalbestimmungen, οὐ γὰρ ἔδει Ναξίους ἀπολέσϑαι , sie sollten nicht untergehen, 5, 33; vgl. 6, ...
ὅτε , als, da , relatives Correlativum zu πότε ... ... οὐδὲν ἐς πλέον ποιῶ, πρὸς σὲ ἱκέτις ἀφῖγμαι , da ich Nichts ausrichte, bin ich zu dir gekommen, O. R . ... ... οὐ μέμνῃ ὅτε τ' ἐκρέμω ὑψόϑεν , erinnerst du dich nicht an die Zeit, als du hingst, wo ...
... (eine Sache verlieren, so daß ste gar nicht mehr vorhanden od. wenigstens nicht mehr brauchbar ist; insbes. aber = ... ... , pristinam religionem conservare (z.B. von einem Götterbilde): ich bin verloren! occĭdi! perii!: ich bin rettungslos verloren! occĭdi atque ...
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»Fanni war noch jung und unschuldigen Herzens. Ich glaubte daher, sie würde an Gamiani nur mit Entsetzen und Abscheu zurückdenken. Ich überhäufte sie mit Liebe und Zärtlichkeit und erwies ihr verschwenderisch die süßesten und berauschendsten Liebkosungen. Zuweilen tötete ich sie fast in wollüstigen Entzückungen, in der Hoffnung, sie würde fortan von keiner anderen Leidenschaft mehr wissen wollen, als von jener natürlichen, die die beiden Geschlechter in den Wonnen der Sinne und der Seele vereint. Aber ach! ich täuschte mich. Fannis Phantasie war geweckt worden – und zur Höhe dieser Phantasie vermochten alle unsere Liebesfreuden sich nicht zu erheben. Nichts kam in Fannis Augen den Verzückungen ihrer Freundin gleich. Unsere glorreichsten Liebestaten schienen ihr kalte Liebkosungen im Vergleich mit den wilden Rasereien, die sie in jener verhängnisvollen Nacht kennen gelernt hatte.«
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1799 schreibt Novalis seinen Heinrich von Ofterdingen und schafft mit der blauen Blume, nach der der Jüngling sich sehnt, das Symbol einer der wirkungsmächtigsten Epochen unseres Kulturkreises. Ricarda Huch wird dazu viel später bemerken: »Die blaue Blume ist aber das, was jeder sucht, ohne es selbst zu wissen, nenne man es nun Gott, Ewigkeit oder Liebe.« Diese und fünf weitere große Erzählungen der Frühromantik hat Michael Holzinger für diese Leseausgabe ausgewählt.
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