gebildet , humanus. humanitate politus (menschlich veredelt übh.). – ... ... wenig g., aliquā humanitate imbutus; a litteris non alienus: oberflächlich gebildet, leviter eruditus; litteris leviter imbutus: gar ... ... mente complexum esse. – Gebildete , der, s. gebildet.
coa (choa), ae, f., in der Stelle: quadrantaria ... ... Sofa als eine gemeine Lustdirne jedem Buhler preisgab ( coa von coire scherzhaft gebildet), aber gegen ihren Gemahl die Spröde u. Keusche spielte ( nola v ...
Āiāx , ācis, Akk. em u. ēn, m. (so viel als Αἴας, aber aus Αἴακος gebildet), Name zweier berühmter griech. Helden vor Troja, I) Sohn des Oïleus ...
ē-rigo , rēxī, rēctum, ere (ex u. rego), ... ... (Mast), Cic.: scalas ad moenia, Liv.: natura hominem erexit, hat aufrecht gebildet, Cic.: oculos, ausschlagen, Cic.: aures, Cic. u. ...
durch , I) von Raum u. Zeit: per. – Doch werden in diesem Falle gew. Zusammensetzungen gebildet, bei denen dann das Nomen als Objekt gew. ohne Präposition erscheint, wie das nach diesem Artikel folgende Verzeichnis beweist. – II) zur Angabe des ...
saxum , ī, n. ( zu seco, vgl. ahd. ... ... allg.: saxo undique absciso rupes, Felsen, die von rings scharf abgeschnittenen Steinmassen gebildet sind, Liv.: saxa latentia, Klippen, Verg.: saxa cautesque, Apul.: ...
Stoff , I) physischer: materia. materies (im allg.). – ... ... nostra corpora torreno principiorum genere confecta sunt, d. i. sind aus erdigen Stoffen gebildet). – ein gewirkter etc. Stoff, s. Zeug no . I: ...
tālis , e (vom Pronominalstamm *to, mit ālis gebildet, wie qu-ālis vom Relativstamm), solcher, solche, solches, so beschaffen, so, I) im allg.: a) übh.: tali consilio probato, Nep.: aliquid ...
doctus , a, um, PAdi. m. Compar. u. ... ... Superl. (v. doceo), durch Schule od. Erfahrung unterrichtet, wissenschaftlich gebildet, durch Unterricht geschickt, geschult, I) im engern ...
1. Venetī , ōrum, m., I) (Ενετ ... ... Eneti, später Ἑνετοί, Heneti, dann Veneti, wonach Polyb. Ουένετοι gebildet) urspr. ein thrazischer Stamm in Paphlagonien, unter Antenor an die Nordwestküste des ...
saltem (in Hdschrn. u. Ausgg. auch saltim geschr.), Adv. (wohl aus si *alitem [gebildet nach item], wenn anders), wenigstens, zum wenigsten, mindestens, I) affirmativ: a) mit Angabe des Gegensatzes, ...
Henkel , ansa (an einem Gefäß). – mit einem H. versehen, ansatus, womit die deutschen Zusammensetzungen mit Henkel ... leicht gebildet werden können, z.B. Henkelglas , poculum ansatum.
normal , rectus. – n. gebildet, bene informatus a natura.
senātor , ōris, m. (senex), der Senator, ... ... unter den Vollbürgern ( populus) durch Alter, Erfahrung u. Lebensweisheit ausgezeichneten Männern gebildet wurde, zu denen er nach Unterwerfung der Sabiner aus deren edelsten Geschlechtern noch ...
perītus , a, um (eig. Partic. v. perior ... ... Erfahrung bekommen), der durch Versuche u. Erfahrungen zu Kenntnissen gekommen ist, praktisch gebildet, gescheit, in etwas bewandert, erfahren, geschickt, einer ...
höflich , humanus (gebildet u. gesittet im Benehmen u. von dem, was von Bildung u. Gesittung zeugt, z.B. litterae). – urbanus (manierlich, artig). – benignus (gütig, z.B. responsum, invitatio). – blandus (schöntuend, ...
polītus , a, um, PAdi. (v. polio), I) ... ... Plin. ep. – II) übtr., geistig kultiviert, verfeinert, ausgebildet, gebildet, fein, politus artibus, Cic.: politus e schola, Cic.: homo, ...
fūsilis , e (fundo, ere), gegossen, I) ... ... wollen fossili lesen). – II) übtr., gegossen = gebildet, numen, Prud. cath. 4, 40: vasa aenea, Mart. Cap ...
āctūtum , Adv. (*actūtus, gebildet v. actus, nach Art von astūtus, statūtus), alsbald = sogleich, Komik., Liv. 29, 14, 5. Verg., Ov., Quint. u. Spät. – / Cic. Phil. 12, 26 ...
siliceo , ōnis, m. (silex), das Kieselherz (= hartherziger Mensch), quis tam siliceo? Laev. bei Gell. 19, 7, 10 (wo Joh. Ott silico [gebildet wie rupico] lesen will).
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»Fanni war noch jung und unschuldigen Herzens. Ich glaubte daher, sie würde an Gamiani nur mit Entsetzen und Abscheu zurückdenken. Ich überhäufte sie mit Liebe und Zärtlichkeit und erwies ihr verschwenderisch die süßesten und berauschendsten Liebkosungen. Zuweilen tötete ich sie fast in wollüstigen Entzückungen, in der Hoffnung, sie würde fortan von keiner anderen Leidenschaft mehr wissen wollen, als von jener natürlichen, die die beiden Geschlechter in den Wonnen der Sinne und der Seele vereint. Aber ach! ich täuschte mich. Fannis Phantasie war geweckt worden – und zur Höhe dieser Phantasie vermochten alle unsere Liebesfreuden sich nicht zu erheben. Nichts kam in Fannis Augen den Verzückungen ihrer Freundin gleich. Unsere glorreichsten Liebestaten schienen ihr kalte Liebkosungen im Vergleich mit den wilden Rasereien, die sie in jener verhängnisvollen Nacht kennen gelernt hatte.«
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1799 schreibt Novalis seinen Heinrich von Ofterdingen und schafft mit der blauen Blume, nach der der Jüngling sich sehnt, das Symbol einer der wirkungsmächtigsten Epochen unseres Kulturkreises. Ricarda Huch wird dazu viel später bemerken: »Die blaue Blume ist aber das, was jeder sucht, ohne es selbst zu wissen, nenne man es nun Gott, Ewigkeit oder Liebe.« Diese und fünf weitere große Erzählungen der Frühromantik hat Michael Holzinger für diese Leseausgabe ausgewählt.
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