gefühllos , sensus expers. a sensu od. a sensibus alienatus. nihil sentiens (eig.). – nullum sensum admittens (eig., v. Lebl, z.B. rupes). – durus. ferreus. verb. saxeus ferreusque. inhumanus (uneig., hart, teilnahmlos, ...
wild , ferus (in der Wildnis befindlich, daher roh, ungebildet, gefühllos). – agrestis (eig. auf dem Felde wildwachsend, von Pflanzen; daher roh, ungesittet, von Pers.u. ihrem Benehmen). – silvester (im Walde wildwachsend, wildlebend, z.B. ...
starr , rigidus. rigens (eig. starr, steif vor Kälte; ... ... . = unbeugsam). – torpidus. torpens (ohne Empfindung u. Bewegung, betäubt, gefühllos). – horridus. horrens (zu Berge stehend, vor Schrecken etc., von ...
torpeo , ēre (litauisch tirpstù, erstarren), ohne Leben ... ... gelähmt ist, deutsch: taub-, betäubt-, steif-, starr-, erstarrt-, regungslos-, gefühllos sein, I) eig.: a) infolge physischer Umstände, α) ...
ob-sōpio , īvī, ītum, īre, gefühllos machen, dah. einschläfern, a somni tempore prohibere ne obsopiantur, Scrib. Larg. 180 extr.: quā odoris novitate obsopitus, ohnmächtig, betäubt usw., Solin. 12, 9.
herzlos , inhumanus. durus (gefühllos, hart). – ganz h. sein, omnem humanitatem exuisse od. abiecisse. – Herzlosigkeit , inhumanitas; animus durus.
fühllos etc ., s. gefühllos etc.
crūdēlis , e (crudus), roh von Charakter und im Benehmen u. dah. gefühllos, herzlos, grausam, unbarmherzig, schonungslos (Ggstz. mitis, clemens, lenis, misericors), I) v. leb. Wesen, deren Gemüt, Benehmen usw.: ...
torpēsco , puī, ere (Inchoat. zu torpeo), alles ... ... ist, deutsch: taub-, betäubt-, steif-, starr werden, erstarren, regungslos-, gefühllos werden, I) eig.: a) infolge physischer Umstände: α) ...
torpidus , a, um (torpeo), betäubt, erstarrt, regungslos, gefühllos, a) v. Pers.: somno, Liv.: stupore ac miraculo, Liv. – b) v. Lebl.: cauda (piscis), Auson.: veternositas, Fulg.: quod insensibile est, iners et ...
Unglimpf , inclementia. – severitas (unerbittliche Strenge). – inhumanitas ... ... Nachsicht u. Mitleid). – severus (unerbittlich streng). – inhumanus (unmenschlich, gefühllos). – Adv . inclementer: severe; inhumane.
brūtēsco (brūtīsco), ere (brutus), I) stumpf-, gefühllos werden, membra brutescunt, Lact. 2, 5, 40 (dazu Bünem.). – II) zum Vieh-, roh-, unvernünftig werden, Eccl.
in-animis , e (in u. anima), I) ... ... wehend, venti, Apul. met. 1, 3. – II) leblos, gefühllos, fast entseelt, v. Pers., Apul. met. 1, 14 ...
gemütlos , humanitatis expers (ohne Menschlichkeit). – ferus (wild; dah. roh, gefühllos).
... od. torpidum esse coepisse (starr, gefühllos werden; bildl., ganz untätig werden). – stupescere. obstupescere. stupere ... ... z.B. frigore, gelu, nive). – torpens. torpidus (starr, gefühllos, vor Kälte, frigore, gelu). – stupidus. obstupefactus (bildl., ...
in-hūmānus , a, um, I) unmenschlich, A) roh, gefühllos, hart, grausam, barbarisch, homo, scelus, Cic.: vox, eines Menschen unwürdige Äußerung, Cic.: quis inhumanior? Cic.: homo inhumanissimus, Ter. – inhumana securitas, ...
crūdēliter , Adv. m. Compar. u. Superl. (crudelis), gefühllos, grausam, unbarmherzig, schonungslos, mit Grausamkeit, mit schonungsloser Härte (Ggstz. clementer, leniter, remisse), alqm excruciare, Caes.: imperare, Caes.: in bello multa crudeliter avareque facere ...
hartherzig , durus. animi duri. – ferreus (auf den nichts Eindruck macht, der ein Herz von Stahl hat). – inhumanus (gefühllos). – asper. asperi animi (rauh im Betragen, der Gesinnung nach, ...
ob-torpēsco , torpuī, ere, erstarren, starr-, gefühllos werden, a) körperlich, et linguam obmutuisse et manum obtorpuisse, Cic.: manus prae metu obtorpuerunt, Liv.: oculi subitā caligine obtorpuerunt, Sen. rhet. – b) geistig, subactus miseriis obtorpui, ...
scheußlich , insignis ad deformitatem (grundhäßlich). – foedus. foedissimus ... ... – taeterrimus (höchst ekelhaft, höchst greulich). – immanis (ungeschlacht, tierisch gefühllos etc.). – inter prodigia numerandus (unter die Ungeheuer dem Charakter ...
Buchempfehlung
Der satirische Roman von Christoph Martin Wieland erscheint 1774 in Fortsetzung in der Zeitschrift »Der Teutsche Merkur«. Wielands Spott zielt auf die kleinbürgerliche Einfalt seiner Zeit. Den Text habe er in einer Stunde des Unmuts geschrieben »wie ich von meinem Mansardenfenster herab die ganze Welt voll Koth und Unrath erblickte und mich an ihr zu rächen entschloß.«
270 Seiten, 9.60 Euro
Buchempfehlung
Biedermeier - das klingt in heutigen Ohren nach langweiligem Spießertum, nach geschmacklosen rosa Teetässchen in Wohnzimmern, die aussehen wie Puppenstuben und in denen es irgendwie nach »Omma« riecht. Zu Recht. Aber nicht nur. Biedermeier ist auch die Zeit einer zarten Literatur der Flucht ins Idyll, des Rückzuges ins private Glück und der Tugenden. Die Menschen im Europa nach Napoleon hatten die Nase voll von großen neuen Ideen, das aufstrebende Bürgertum forderte und entwickelte eine eigene Kunst und Kultur für sich, die unabhängig von feudaler Großmannssucht bestehen sollte. Dass das gelungen ist, zeigt Michael Holzingers Auswahl von neun Meistererzählungen aus der sogenannten Biedermeierzeit.
434 Seiten, 19.80 Euro