geradeaus , in rectum. in directum (in gerader Richtung hin, z.B. in rect. agere equum: u. cadere in dir.). – in directo u. bl. directo (in gerader Linie, z.B. in dir. VIII pedes esse ...
rēctē , Adv. (rectus), I) gerade, a) = in gerader (horizontaler) Richtung, in gerader Linie, geradeaus, r. spectare, Cato: recte ferri, v. Atomen (Ggstz. ...
tībia , ae, f., I) der vordere größere Knochen des ... ... vgl.), Cels. u.a. – II) meton.: a) eine geradeaus gehende Pfeife (weil sie anfangs beinern war), nach unserer Art ...
... eine gerade Richtung geben, etw. geradeaus (horizontal) laufen lassen, Passiv dirigi = eine gerade ... ... cum neque flectere navim propter vim fluminis neque directam tantis fluctibus tenere posset, geradeaus fahren konnte, Auct. b. Alex. 64, 5: Maeander direxit ...
gerade , I) eig.: 1) nicht krumm, nicht schief: ... ... nicht verkehrt, Ggstz. curvus, pravus). – directus (in gerader Richtung fortlaufend, geradeaus gehend, z.B. linea). – libratus (wagerecht, horizontal). – ...
2. prōrsus , a, um, Adi. (pro u. versus), I) vor sich hin-, geradeaus gekehrt (Ggstz. transvorsus), prorsi limites, von Westen nach Osten gehende (Ggstz. transvorsi limites, von Norden nach Süden gehende), Fest ...
dīrēctē , Adv. m. Compar. (directus), gerade, geradeaus, in gerader Richtung, I) horizontal, ibunt directe emissiones fulgurum, Vulg. sap. 5, 22: directius gubernare, Cic. Acad. 2, 66 (C.F.W. Müller derectius ...
prō-cērus , a, um (pro u. cresco), geradeaus-, in die Höhe-, in die Länge gewachsen, von hohem-, von schlankem Wuchse, gestreckt, schlank, hoch, lang, I) eig. v. Körper usw. lebender Wesen, v. ...
contiguus , a, um (contingo), I) aktiv = ... ... contigui magis directioresque ictus fiant, daß ein Schuß mit mehr Treffähigkeit abgegeben werde und geradeaus gehe, Gell. 9, 1, 2. – 2) berührend, anstoßend ...
geradehin , s. geradeaus, geradezu.
κατ-ευθύ , geradezu, geradeaus; τὸ κατευϑὺ μόνον ὁρᾶν Xen. Conv . 5, 5; ἡ κατ . sc . ὁδός , der gerade Weg, Paus . 2, 11, 3; Sp . auch κατευϑύς ; vgl ...
εὐθύ-πλοος , zsgzgn -πλους , geradeaus schiffend, Strab . VI p. 282.
εὐθυ-τενίζω , geradeaus, geschwind gehen, Phot .
curvo , āvī, ātum, āre (curvus), krümmen, biegen ( ... ... vom Kreisen in der Bewegung, (deus ales) iter non agit in rectum (geradeaus), sed in orbem curvat eundem, gibt seinem Fluge immer dieselbe Kreisbewegung, ...
rēctus , a, um, PAdi. (rego), geradegerichtet, d.i ... ... schlichter, ungelockter (Ggstz. crispulus), Sen. – iter non agit in rectum (geradeaus), sed in orbem curvat eundem, Ov. met. 2, 715. – ...
rigidē , Adv. (rigidus), starr, steif, I) ... ... 9, 7. mil. Rom. 3. – b) übtr., ganz geradeaus, in gleicher Linie, pilam mittere, Sen. de ben. 2, 17 ...
Buchempfehlung
Die 1897 entstandene Komödie ließ Arthur Schnitzler 1900 in einer auf 200 Exemplare begrenzten Privatauflage drucken, das öffentliche Erscheinen hielt er für vorläufig ausgeschlossen. Und in der Tat verursachte die Uraufführung, die 1920 auf Drängen von Max Reinhardt im Berliner Kleinen Schauspielhaus stattfand, den größten Theaterskandal des 20. Jahrhunderts. Es kam zu öffentlichen Krawallen und zum Prozess gegen die Schauspieler. Schnitzler untersagte weitere Aufführungen und erst nach dem Tode seines Sohnes und Erben Heinrich kam das Stück 1982 wieder auf die Bühne. Der Reigen besteht aus zehn aneinander gereihten Dialogen zwischen einer Frau und einem Mann, die jeweils mit ihrer sexuellen Vereinigung schließen. Für den nächsten Dialog wird ein Partner ausgetauscht indem die verbleibende Figur der neuen die Hand reicht. So entsteht ein Reigen durch die gesamte Gesellschaft, der sich schließt als die letzte Figur mit der ersten in Kontakt tritt.
62 Seiten, 3.80 Euro
Buchempfehlung
Biedermeier - das klingt in heutigen Ohren nach langweiligem Spießertum, nach geschmacklosen rosa Teetässchen in Wohnzimmern, die aussehen wie Puppenstuben und in denen es irgendwie nach »Omma« riecht. Zu Recht. Aber nicht nur. Biedermeier ist auch die Zeit einer zarten Literatur der Flucht ins Idyll, des Rückzuges ins private Glück und der Tugenden. Die Menschen im Europa nach Napoleon hatten die Nase voll von großen neuen Ideen, das aufstrebende Bürgertum forderte und entwickelte eine eigene Kunst und Kultur für sich, die unabhängig von feudaler Großmannssucht bestehen sollte. Dass das gelungen ist, zeigt Michael Holzingers Auswahl von neun Meistererzählungen aus der sogenannten Biedermeierzeit.
434 Seiten, 19.80 Euro