gesetzt , gravis (würdevoll, ernst). – constans – (nachfesten Grundsätzen verfahrend ... ... (in bezug auf Sitten u. Benehmen, ein gesetztes Benehmen, Wesen, Betragen). – gesetzt den Fall, s. Fall no. V, a a. E. ...
K. K , k , in der ältesten Sprache ... ... Laut g gebraucht wurde. Als später das Zeichen C auch für K gesetzt wurde und nach Einführung des Zeichens G für dieses allein gebraucht wurde, ...
E. E , e , der fünfte Buchstabe des ... ... Vokalen, von den Alten, namentlich in der gemeinen u. Bauernsprache, für i gesetzt, wie Menerva, magester = Minerva, magister, s. Quint. 1, ...
sī , Coni. (sibiliert aus εἰ), I) als Bedingungspartikel = wenn, wofern, gesetzt den Fall, daß, je nach dem Zusammenhange mit dem Indicat. od. Coniunctiv aller Tempora, 1) im allg.: numquam labere, ...
... A) im allg.: 1) einmal gesetzt, oder, zur Trennung mehrartiger Dinge, wobei die Annahme ... ... Cic. – 2) doppelt (auch dreifach und noch mehrere Male) hintereinander gesetzt, entweder... oder, es sei... oder, auch ...
krank , aeger (leidend). – aegrotus (von einer Krankheit befallen u. dadurch außer Tätigkeit gesetzt, siech). – affectus valetudine. invalidus. infirmus. imbecillus (unwohl, unpäßlich, oft euphemistisch für aeger u. aegrotus). – schwer k., graviter ...
Arsēs , is, m. (Ἄρσης), der ... ... III. Ochus, vom Eunuchen Bagoas (338 v. Chr.) auf den Thron gesetzt, aber drei Jahre später durch Gift aus dem Wege geräumt, Sulp. Sev ...
mēnis , idis, f. (v. μήνη, Mond), ein halber Mond, der als Zierat vor die Bücher gesetzt wurde; dah. menis libri, der Anfang, Auson. prof. 26, 1. p. 71 Schenkl.
... u. = leidenschaftlich, in Leidenschaft gesetzt (Ggstz. moderatus), I) im allg.: a) ... ... profectio, Val. Max. II) insbes.: a) in Leidenschaft gesetzt, nach Liebe schmachtend (vgl. Broukh. Tibull. 1, 10 ...
1. parātus , a, um, PAdi. (1. paro), I) bereit, bereitstehend, in Bereitschaft (stehend od. gesetzt), 1) im allg.: domus, bereit zur Aufnahme (der Heimatlosen ...
ἀν- , Praefixum , latein. in -, deutsch un-, vgl ... ... ἀνά u. ἄνευ , hebt den Begriff des Wortes, vor welches es gesetzt wird, auf, od. schwächt ihn so, daß ein Tadel darin liegt, ...
1. sevērus , a, um, ernsthaft ( ernst ), gesetzt, streng, genau (Ggstz. comis, blandus, iocosus, clemens, indulgens), I) im guten Sinne: a) eig.: α) v. Pers.: sed ipse ...
einzeln , unus (nur einer). – singulus (nur einmal vorhanden, nur einmal gesetzt, z.B. vestigium [Spur]: u. Plur. singuli distributiv, je einer auf einmal, z.B. verba). – singularis (zur Gattung des einmal ...
... vorstehen, über etw. gesetzt sein, etw. betreiben, a) übh.: ... ... , 4. – b) als publiz. t. t., vorstehen, gesetzt sein über usw., verwalten, m. Dat., ...
Denkmal , monumentum (eig. Grabmal; dann jedes D., dem durch Tat oder Schrift erworbenen Verdienste gesetzt). – lapis memoriae alcis inscriptus (Denkstein). – schriftliche Denkmale, litterarum monumenta; litterae: jmdm. ein D. setzen, alci monumentum statuere, ponere, ...
etiam-sī , Coni., sogar wenn, gesetzt auch, wenn gleich, auch wenn (mit entsprechendem tamen, at, attamen, certe, at certe, tamen certe, nihilominus tamen), Komik., Cic. u.a.
2. in-citus , a, um (in u. cieo), in rasche Bewegung gesetzt, stark bewegt, schnell, Lucr., Verg. u.a.
... die Person, auf die man seine H. gesetzt hat, z.B. Cicero, unsere letzte H., spes reliqua nostra, ... ... ganze H. beruht auf dir, ich habe meine ganze H. auf dich gesetzt, spes omnis sita est in te: um welche H. bin ...
lībertus , a, um (st. liberatus, a, um), in Freiheit gesetzt, subst., a) lībertus, ī, m., der aus dem Sklavenstande in Freiheit gesetzt ist, der Freigelassene (in bezug auf die an ihm ...
Aufseher , custos (Hüter, z. B. pueri: u. horti, templi). – praefectus (der über etw. gesetzt ist, z. B. moribus). – curator (der Besorger als beauftragter ...
Buchempfehlung
»Es giebet viel Leute/ welche die deutsche poesie so hoch erheben/ als ob sie nach allen stücken vollkommen wäre; Hingegen hat es auch andere/ welche sie gantz erniedrigen/ und nichts geschmacktes daran finden/ als die reimen. Beyde sind von ihren vorurtheilen sehr eingenommen. Denn wie sich die ersten um nichts bekümmern/ als was auff ihrem eignen miste gewachsen: Also verachten die andern alles/ was nicht seinen ursprung aus Franckreich hat. Summa: es gehet ihnen/ wie den kleidernarren/ deren etliche alles alte/die andern alles neue für zierlich halten; ungeachtet sie selbst nicht wissen/ was in einem oder dem andern gutes stecket.« B.N.
162 Seiten, 8.80 Euro
Buchempfehlung
Biedermeier - das klingt in heutigen Ohren nach langweiligem Spießertum, nach geschmacklosen rosa Teetässchen in Wohnzimmern, die aussehen wie Puppenstuben und in denen es irgendwie nach »Omma« riecht. Zu Recht. Aber nicht nur. Biedermeier ist auch die Zeit einer zarten Literatur der Flucht ins Idyll, des Rückzuges ins private Glück und der Tugenden. Die Menschen im Europa nach Napoleon hatten die Nase voll von großen neuen Ideen, das aufstrebende Bürgertum forderte und entwickelte eine eigene Kunst und Kultur für sich, die unabhängig von feudaler Großmannssucht bestehen sollte. Für den dritten Band hat Michael Holzinger neun weitere Meistererzählungen aus dem Biedermeier zusammengefasst.
444 Seiten, 19.80 Euro