lebend, lebendig , I) im Zustand des Lebens seiend, a) eig.: vivus ... ... reperire (noch atmend, noch nicht ganz gestorben). – b) uneig., gleichs. lebend, d.i. lebhaft u. deutlich: praesens (gegenwärtig, vor Augen stehend ...
Saus , der; z.B. in S. u. Braus leben, helluari (sein Vermögen verprassen); luxuriari. stärker luxuriā diffluere (übh. sich einer üppigen Lebensart hingeben): in S. u. Br. lebend, helluo; luxuriosus.
... , um (vivo), I) lebendig, lebend, am Leben befindlich, A) adi.: 1) eig., v. ... ... Ov. – b) zu leben scheinend, nach dem Leben gebildet, lebend, lebenstreu, sprechend ähnlich, v. Bildern u. Gemälden, vivos ...
ferus , a, um (verwandt mit θήρ, äolisch φήρ ... ... ), I) eig. = ungezähmt, unbearbeitet, in der Wildnis wachsend, -lebend, bestia, belua, Cic.: equus, Iustin.: mons, Verg.: silvae, ...
2. illēx , lēgis (v. in u. lex), gesetzlos, ohne Gesetz lebend, sich nicht nach den Gesetzen richtend, Caecil. com. 60.
anxius , a, um (angor), I) ängstlich ( ... ... , besorgt vor Zukünftigem, voll peinlicher Unruhe, in peinlicher Unruhe (Spannung) lebend, zuw. auch unruhig, besorgt, bekümmert, verdrießlich, ärgerlich ...
jetzig , qui nunc od. hodie est (jetzt bestehend, lebend etc.). – praesens (im gegenwärtigen Augenblicke obwaltend, eben vorliegend, derweilig, im Ggstz. zu denzu einer andern Zeit vorkommenden Dingen, z.B. certamen: u. perfugium). – instans ...
focilo (focillo), (āvi), ātum, āre (foveo), vermittelst ... ... Wärme einen Halbtoten (Ohnmächtigen, Erstarrten usw.) wieder ins Leben zurückbringen, wieder lebend machen, alqm, Plin. ep. 3, 14, 4; 3, 16 ...
aīzōon , ī, n. (ἀείζωον, immer lebend, grünend), eine immer grünende Pflanze (rein lat. sempervivum), maius, Hauswurz, Hauslauch (Sempervivum tectorum, L.), u. minusculum od. minus, Tripmadam ...
pācātus , a, um, PAdi. (paco), im Zustande des Friedens befindlich, in Ruhe und Friede lebend, sich ruhig verhaltend, friedlich, ruhig od. noch in Frieden gelassen, noch unangefochten gelassen, a) eig.: civitas, Cic.: ...
animāns , antis, PAdi. (v. animo), beseelt, lebend, belebt, I) adi.: animans est mundus composque rationis, Cic.: an. imagines, Cic.: an. machina, v. Körper der Menschen u. Tiere, Col. – II) subst., ...
vīvidus , a, um, Adi. (vivo), I) Leben ... ... .: corpus, Plin. ep. – b) übtr., von Bildwerken und Gemälden, lebend, lebenstreu, sprechend ähnlich, signa, Prop. 2, 31, 8: cera ...
rīvālis , e (rivus), zum Bache-, zum Kanale gehörig, Bach-, Kanal-, I) adi.: allecula, in Bächen lebend, Colum. 8, 15, 6. – II) subst.: A) eig ...
uneinig , mit jmd., dissidens ab od. cum alqo (in Zwiespalt lebend). – discors cum alqo (in Zwietracht lebend). – mit sich selbst un., a se ipso dissidens (mit sich ...
dis-sors , sortis, (eig. der sich mit den übrigen ... ... so daß jeder sein Teil allein besitzt, »nicht mehr in Vermögensgemeinschaft mit jmd. lebend«, dissortes, διακληρωθέντες, Gloss.; dah. übtr.) nicht gemeinsam ...
Bigamie , *bigamia. – in B. lebend, bimarītus (v. Weibe); duas uxores habens (v. Manne): in B. leben, duas simul od. bl. duas od. (v. mehreren) binas uxores habere (v. Manne); ...
lutārius , a, um (2. lutum), I) im Schlamme lebend, testudo, Plin. 32, 32. – II) vom Schlamme lebend, mullus, Plin. 9, 65.
monachus , ī, m. (μοναχός, einsam lebend), der Mönch, Rutil. Nam. 1, 441 u. Eccl.
lutēnsis , e (2. lutum), im Schlamme lebend, -befindlich, Plin. 9, 131.
serārius , a, um (serum), von Molken lebend, porcus, Cato r. r. 150, 2.
Buchempfehlung
Ohnerachtet Schande und Laster an ihnen selber verächtlich / findet man doch sehr viel Menschen von so gar ungebundener Unarth / daß sie denenselben offenbar obliegen / und sich deren als einer sonderbahre Tugend rühmen: Wer seinem Nächsten durch List etwas abzwacken kan / den preisen sie / als einen listig-klugen Menschen / und dahero ist der unverschämte Diebstahl / überlistige und lose Räncke / ja gar Meuchelmord und andere grobe Laster im solchem Uberfluß eingerissen / daß man nicht Gefängnüsse genug vor solche Leute haben mag.
310 Seiten, 17.80 Euro
Buchempfehlung
Biedermeier - das klingt in heutigen Ohren nach langweiligem Spießertum, nach geschmacklosen rosa Teetässchen in Wohnzimmern, die aussehen wie Puppenstuben und in denen es irgendwie nach »Omma« riecht. Zu Recht. Aber nicht nur. Biedermeier ist auch die Zeit einer zarten Literatur der Flucht ins Idyll, des Rückzuges ins private Glück und der Tugenden. Die Menschen im Europa nach Napoleon hatten die Nase voll von großen neuen Ideen, das aufstrebende Bürgertum forderte und entwickelte eine eigene Kunst und Kultur für sich, die unabhängig von feudaler Großmannssucht bestehen sollte. Michael Holzinger hat für den zweiten Band sieben weitere Meistererzählungen ausgewählt.
432 Seiten, 19.80 Euro