mīror , ātus sum, ārī, I) sich wundern, ... ... si non facile ad credendum adducebatur, Nep. – b) miror = es nimmt mich wunder, es ... ... m. folg. indir. Fragesatz, miror, quo evasurus sit apologus, Plaut.: miror, unde sit, Ter.: miror, quid abierit, Ter.: mirantes, quid ...
mīro , āvī, āre = miror, Pompon. com. 108. Varro sat. Men. 128 u. 129. Corp. inscr. Lat. 3, 70–72 (wo überall miravi locum): Passiv, ut ab omnibus miraretur, Greg. Tur. hist. Franc. ...
ē-mīror , ātus sum, ārī, sich wundern über etw., sein Wunder an etw. sehen, etw. mit Befremden wahrnehmen, aequora, Hor. carm. 1, 5, 8: casus mortalium, Lact. Placid ...
ad-mīror , ātus sum, ārī, gleichs. anwundern, a) = etwas (als herrlich, groß in seiner Art) mit Bewunderung betrachten, bewundern, anstaunen, res gestas alcis, Cic.: ingenium, magnitudinem animi alcis, Cic.: alqm, Cic.: alqm ...
dē-mīror , ātus sum, āri, mit Verwunderung bei etwas verweilen ... ... non venire ut iusseram, Plaut.: haec vos concupisse pro vestra stultitia atque intemperantia non miror; sperasse me consule assequi posse demiror, Cic.: nihil te ad me postea ...
mīrātio , ōnis, f. (miror) = θαῦμα (Gloss.), die Verwunderung, causarum ignoratio in re nova mirationem facit, Cic. de div. 2, 49 M. (Baiter mit Bake admirationem): subiit quaedam me ex recordatione miratio, Chalcid. Tim. ...
ammīror , s. ad-mīror.
mīrandus , a, um (miror), bewundernswert, -würdig, wunderbar, haud miranda facta dicis, Plaut.: mirandumne id est? Ter.: m. altitudo, Cic.: m. fides, Stat. – mirandum in modum, auf w. Weise, Cic.
mīrācula , ae, f. (miror), eine wunderbar Häßliche, Plaut. b. Varro LL. 7, 64 u. bei Fest. 330 (a), 1.
mīrābilis , e, Adi. (miror), I) wunderbar, sonderbar, ne hoc forte magnum atque mirabile esse videatur, hominem totiens irasci, totiens dolere, Cic.: u. so mirabile est m. folg. Acc. u. Infin., vos esse istius ...
mīrāculum , ī, n. (miror), I) etwas Wunderbares, ein Wunder, ein wunderbares Ereignis, Wunderding, septem miracula, die sieben Weltwunder, Plin. u. Val. Max.: liber miraculorum plenus, ein Wunderbuch ...
befremden , I) Verwunderung erregen, auffallen: es befremdet mich etwas, kommt mir befremdend vor, ich finde etwas befremdend, mirum alqd mihi videtur. miror, demiror, admiror alqd. admiror de alqa re (auch »daß etc.«, ...
mīrābundus , a, um (miror), sich der Verwunderung hingebend, voll Verwunderung, plebs, Liv.: primo conspectu tam foedae rei mirabundi parumper obstupuerunt, Liv. – m. folg. indir. Fragesatz, Poeni mirabundi, unde tot hostes tam subito exorti prope deleto ...
Verwunderung , miratio; admiratio. – voll V., mirabundus: ... ... – ich bin voller V., was die Ursache gewesen sei, warum etc., miror, quid causae fuerit, quā re etc.: V. erregen, -admirationem efficere ...
et , Coni. (aus ετι, noch dazu), I) ... ... et (= non solum non... sed), nicht nur nicht... sondern, nec miror et gaudeo Cic.: sowie et... nec (neque), nicht nur... ...
nec u. neque , verbindende negative Partikeln, die von ... ... nicht... teils; nicht nur nicht... sondern vielmehr; zwar nicht... aber, nec miror, et gaudeo, Cic.: nec tu interfuisti, et ego id egi, Cic.: ...
gar , I) fertig: gar kochen: percoquere. – das ... ... höchlich, z.B. a te peto, ut etc.: und magno opere miror); vehementer (heftig, in hohem Grade, z.B. hoc te vehementer ...
fremd , I) ausländisch, auswärtig, 1) eig: peregrinus ( ... ... wunderbar). – es kommt mir etwas fr. vor, mirum alqd mihi videtur; miror, admiror alqd: es ist mir etwas fr., d. i. neu, ...
carbo , ōnis, m. (über die Etymol. s. Walde ... ... vgl. Pers. 5, 108. Ven. Fort. 6, 10, 15: miror proelia rubricā picta aut carbone, Hor. – v. etw. Unbedeutendem, sprichw ...
müssen , bezeichnen die Lateiner in verschiedenen Beziehungen verschieden, u. zwar: ... ... fateor, confiteor: ich muß bedauern, doleo: ich muß mich wundern, miror: ich muß mich höchlich verwundern, vehementer admiror: ich muß sehen, ...
Buchempfehlung
Als Hoffmanns Verleger Reimer ihn 1818 zu einem dritten Erzählzyklus - nach den Fantasie- und den Nachtstücken - animiert, entscheidet sich der Autor, die Sammlung in eine Rahmenhandlung zu kleiden, die seiner Lebenswelt entlehnt ist. In den Jahren von 1814 bis 1818 traf sich E.T.A. Hoffmann regelmäßig mit literarischen Freunden, zu denen u.a. Fouqué und Chamisso gehörten, zu sogenannten Seraphinen-Abenden. Daraus entwickelt er die Serapionsbrüder, die sich gegenseitig als vermeintliche Autoren ihre Erzählungen vortragen und dabei dem serapiontischen Prinzip folgen, jede Form von Nachahmungspoetik und jeden sogenannten Realismus zu unterlassen, sondern allein das im Inneren des Künstlers geschaute Bild durch die Kunst der Poesie der Außenwelt zu zeigen. Der Zyklus enthält unter anderen diese Erzählungen: Rat Krespel, Die Fermate, Der Dichter und der Komponist, Ein Fragment aus dem Leben dreier Freunde, Der Artushof, Die Bergwerke zu Falun, Nußknacker und Mausekönig, Der Kampf der Sänger, Die Automate, Doge und Dogaresse, Meister Martin der Küfner und seine Gesellen, Das fremde Kind, Der unheimliche Gast, Das Fräulein von Scuderi, Spieler-Glück, Der Baron von B., Signor Formica
746 Seiten, 24.80 Euro
Buchempfehlung
Biedermeier - das klingt in heutigen Ohren nach langweiligem Spießertum, nach geschmacklosen rosa Teetässchen in Wohnzimmern, die aussehen wie Puppenstuben und in denen es irgendwie nach »Omma« riecht. Zu Recht. Aber nicht nur. Biedermeier ist auch die Zeit einer zarten Literatur der Flucht ins Idyll, des Rückzuges ins private Glück und der Tugenden. Die Menschen im Europa nach Napoleon hatten die Nase voll von großen neuen Ideen, das aufstrebende Bürgertum forderte und entwickelte eine eigene Kunst und Kultur für sich, die unabhängig von feudaler Großmannssucht bestehen sollte. Michael Holzinger hat für den zweiten Band sieben weitere Meistererzählungen ausgewählt.
432 Seiten, 19.80 Euro