trübe , I) eig.: turbidus (unruhig, z.B. aqua, scaturigo: ... ... – etw. t., subnubilus (etwas wolkig, z.B. caelum): trübe Augen, oculi caligantes: bei t. Witterung, nubilo: ...
blöde , I) schwach, stumpf: hebes (v. den Augen u. dem Verstande). – caligans (dunkel, trübe, von den Augen). – obtusus. tardus (v. Verstande). – b. sein, caligare (von den Augen): b. machen, ...
... , āre (nubilum), I) intr. wolkig-, trübe sein, A) eig., unpers., ... ... Cato r. r. 88. – B) übtr., wolkig-, trübe sein, nubilantes carbunculi, Plin. 37, 94. – II) tr. trübe machen, trüben, lucem, bildl., Paul Nol. carm. 10 ...
unklar , obscurus (v. Redner u. v. der Rede). – ein unkl. Kopf, ingenium minus acutum. – unklar = trübe, s. d. – Unklarheit , obscuritas.
... Plin. – 2) passiv, finster, trübe, dunkel, Styx, Ov.: color, Plin. u. Solin.: ... ... in bonis ducere, Macr. – subst., nūbilum, i, n., trübe Wolken der Traurigkeit, oculi tristitiā quoddam nubilum ducunt, ... ... , 3, 14. – 3) finster, trübe, unglücklich, tempora si fuerint nubila, Ov.: ...
ob-turbo (opturbo), āvi, ātum, āre, in Unordnung ... ... hostes, Tac.: quosdam occurrentium, Tac. – B) insbes., eine Flüssigkeit trübe machen, trüben, proculcatione aquam, Plin. 8, 68. – II) ...
līmōsus , a, um (2. limus), voller Schlamm, schlammig ... ... .: regio, Colum.: quod (flumen) etiam sine pluviarum iniuria limosum et turbulentum (trübe) fluit, Frontin. aqu. – Plur. subst., līmōsa, ōrum, ...
1. turbido , āvī, ātum, āre (turbidus), trübe machen, trüben, I) eig.: aquam, Solin. 49, 11: u. so Mart. Cap. 2. § 165. – II) bildl.: serenitatem animae, Sidon. epist. 6 ...
... Wetter usw. = unruhig, stürmisch, trübe, tempestas, Cic.: caelum, Plin. ep.: freta ventis turbida, ... ... turbidus Adriae, Hor. – b) v. Flüssigkeiten = aufgewühlt, trübe (Ggstz. purus), aqua, Cic.: mare, Sen.: torrens, ...
Betrübnis , aegritudo (krankhafter, leidender Zustand der Seele, Herzeleid im allg.). – dolor (Schmerz der Seele). – maestitia (Traurigkeit, als trübe Seelenstimmung, Niedergeschlagenheit, Schwermut, Ggstz. hilaritas, laetitia). – tristitia ( ...
nūbilōsus , a, um (nubilum), wolkig, trübe (Ggstz. serenus), dies, Solin. 30, 33: aër, Sen. nat. qu. 3, 12, 2: caelum, Augustin. conf. 7, 13, 19: caligo, Apul. met. ...
faecāceus , a, um, (faex), hefenartig, trübe, mucus, Pelagon. veterin. 5. p. 29 (= 59 Ihm).
īn-serēnus , a, um, nicht heiter, trübe, Hyas, Stat. silv. 1, 6, 21.
Hērāclītus , ī, m. (Ἡράκλει ... ... Stadt Ephesus (ungefähr ums J. 500 v. Chr.), bes. bekannt durch seine trübe Ansicht vom menschlichen Leben (man sagte von ihm, er weine immer, wie ...
sub-nūbilus , a, um, etwas wolkig, umzogen, trübe, nox, Caes. b.c. 3, 54, 2: limes, Ov. rem. 599.
faeculentus , a, um (faex), voll Hefe (Bodensatz), - Unreinigkeiten, hefig, trübe, a) eig.: vinum, Col.: pus, Cels.: Akk. adv., faeculentum mingere, Veget. mul. – Compar. bei Solin. 33, 19 ...
prae-nūbilus , a, um, sehr trübe, -finster, densā praenubilus arbore lucus, Ov. am. 3, 13, 7.
Leidenstage , tempus acerbum (herbe Zeit). – tempus triste, luctuosum (trübe, traurige Zeit).
Grämlichkeit , morositas (das eigensinnige, mürrische, launische Wesen). – tristitia (trübe Gemütsstimmung, finsterer Ernst).
ὁμίχλη , ἡ , ion. u. ep. ὀμίχλη , Nebel , dicke, trübe Nebelluft; εὖτ' ὄρεος κορυφῇσι Νότος κατέχευεν ὀμίχλην , Il . 3, 10, vgl. 17, 649; auch ἀνέδυ πολιῆς ἁλὸς ἠΰτ' ὀμίχλη , 1, 359, ...
Buchempfehlung
Grabbe zeigt Hannibal nicht als großen Helden, der im sinnhaften Verlauf der Geschichte eine höhere Bestimmung erfüllt, sondern als einfachen Menschen, der Gegenstand der Geschehnisse ist und ihnen schließlich zum Opfer fällt. »Der Dichter ist vorzugsweise verpflichtet, den wahren Geist der Geschichte zu enträtseln. Solange er diesen nicht verletzt, kommt es bei ihm auf eine wörtliche historische Treue nicht an.« C.D.G.
68 Seiten, 4.80 Euro
Buchempfehlung
Biedermeier - das klingt in heutigen Ohren nach langweiligem Spießertum, nach geschmacklosen rosa Teetässchen in Wohnzimmern, die aussehen wie Puppenstuben und in denen es irgendwie nach »Omma« riecht. Zu Recht. Aber nicht nur. Biedermeier ist auch die Zeit einer zarten Literatur der Flucht ins Idyll, des Rückzuges ins private Glück und der Tugenden. Die Menschen im Europa nach Napoleon hatten die Nase voll von großen neuen Ideen, das aufstrebende Bürgertum forderte und entwickelte eine eigene Kunst und Kultur für sich, die unabhängig von feudaler Großmannssucht bestehen sollte. Dass das gelungen ist, zeigt Michael Holzingers Auswahl von neun Meistererzählungen aus der sogenannten Biedermeierzeit.
434 Seiten, 19.80 Euro