treu , fidelis (der Treue beweist, Treue hält, ... ... Bewachung). – officii memor (treu in Erfüllung seiner Pflichten). – verus (wahr, der Wirklichkeit ... ... B. legionum). – sich t. stellen, fidem simulare. – treu (wörtlich) übersetzen, s. wörtlich.
1. fīdus , a, um (fīdo), dem man trauen kann ... ... verlässig, zuverlässig, sicher, u. in diesem Sinne = treu ergeben, treu (Ggstz. infīdus), I) v. Pers.u. deren Gesinnung: ...
höchst , summe; maxime; multo maxime; quam potest maxime, z.B. höchst beredt, summe disertus: h. treu, maxime fidelis: h. merkwürdig, multo maxime memorabilis: h. bemitleidenswert ...
getreu , s. treu. – meine, deine, seine Getreuen, mei, tui, sui. – liebe Getreue! amici!
befinden , I) v. tr.: 1) nach vorhergegangener ... ... cognoscere (erkennen). – experiri (durch Erfahrung kennen lernen). – jmd. treu b., experiri alqm fidelem: erkenntlich u. dankbar befunden werden, memorem ...
Zutrauen , das, fiducia (Vertrauen, zu etwas, alcis rei). – fides (Treu u. Glauben, Kredit). – spes firma od. certa (sichere Hoffnung). – Z. zu sich selbst, fiducia (sui); fidentia (Selbstvertrauen, Dreistigkeit): aus ...
īnstitūtio , ōnis, f. (instituo), I) die Einrichtung, rerum, Cic.: institutionem suam conservare, seiner Gewohnheit (seiner Art) treu bleiben, Cic. – II) die Anweisung, der ...
com-meditor , ārī, I) sich etwas ... ... Cornif. rhet. 3, 31. – II) übtr., von Lebl., treu ausprägen od. wiedergeben, Lucr. 6, 112.
... werde) überlassen, hereditas, ICt. – b) auf Treu und Glauben ernannt, heres, der Scheinerbe, der die Erbschaft an ... ... pater, tutor, der Scheinvater, Scheinvormund, ICt. – c) auf Treu und Glauben eingegangen, coëmptio, Gaius inst. 1, ...
individuell , proprius. singularis (s. »eigen«). – rein ind. Neigung, voluntas: seinem ind. Charakter treu bleiben, naturam propriam sequi.
wohlgemeint , fidelis (treu gemeint, z.B. consilium). – ab optima fide et optimo animo profectus (aus redlicher Gesinnung hervorgegangen, z.B. consilium). – amoris plenus (liebevoll, z.B. obiurgatio). – etwas als w. aufnehmen, ansehen, ...
wohlmeinend , benevolus (wohlwollend). – amicus (freundlich gesinnt). – fidelis (treu, z.B. amicus: u. gutgemeint, z.B. consilium). – Adv . benevole; amice (z.B. alqm monere od. admonere, ut ...
inkonsequent , inconstans. non constans (nicht mit sich übereinstimmend, von Dingen; seinen Worten, seinem Charakter nicht treu bleibend, v. Personen). – parum sibi conveniens. sibi repugnans (nicht übereinstimmend, sich widersprechend, v. Dingen). Vgl. »folgewidrig«. ein ...
Individualität , persona proprie singulis tributa (Cic. de off. 1 ... ... jmdm. eigentümliche Naturell). – indoles (der angeborene Charakter). – seiner I. treu bleiben, naturam propriam sequi: ein jeder bewahrt am besten seine I., ...
Pflichterfüllung , gewissenhafte, religio officii. – treu, eifrig in der Pfl. sein, nullam partem officii deserere: in der Pfl. lässig sein, in officio cessare od. claudicare.
πιστός , 1) Passivisch; – a) von der Person , der man glauben, trauen kann oder muß, treu, zuverlässig , glaubwürdig; ἑταῖρος , Il . 15, 331, u. oft; πιστότατος δέ οἱ ἔσκε , Il . 16, 147; ...
κεδνός (vgl. κήδομαι) , sorgsam, sorgfältig, von Personen, die treu das ihnen obliegende Geschäft besorgen, übh. tüchtig, gut; so nennt Eumaios den Odysseus κεδνὸς ἄναξ , Od . 14, 170; die Eltern, τοκῆες Il . 17, 28 ...
πιστόω , Jemanden treu, zuverlässig machen, ihn Bürgschaft, Sicherheit leisten lassen, τινά , wie πιστοῦν τινα ὅρκοις , Einen durch Schwüre Bürgschaft leisten lassen, Thuc . 4, 88; – med . sich gegenseitig Bürgschaft leisten, χεῖράς τ' ἀλλήλων λαβέτην καὶ ...
στηλόω , wie eine Säule aufstellen, errichten, zur Säule machen, πέτρον ἐπ' ἠρίῳ , Philp . 76 (VII, 394); – στηλοῠν ἑαυτόν od. στηλοῠσϑαί τινι , Jemandem fest anhangen, treu ergeben sein, Greg. Naz .
μόνιμος , ον , auch μονίμη , Strat . 66 (XII, 224), bleibend, ausharrend , treu; σὺ μὲν ἐμὸς ἐπίπολος ἔτι μόνιμος , Soph. O. R . 1322; ὁ μέγας ὄλβος οὐ μόνιμος ἐν βροτοῖς , Eur. Or . ...
Buchempfehlung
Ohnerachtet Schande und Laster an ihnen selber verächtlich / findet man doch sehr viel Menschen von so gar ungebundener Unarth / daß sie denenselben offenbar obliegen / und sich deren als einer sonderbahre Tugend rühmen: Wer seinem Nächsten durch List etwas abzwacken kan / den preisen sie / als einen listig-klugen Menschen / und dahero ist der unverschämte Diebstahl / überlistige und lose Räncke / ja gar Meuchelmord und andere grobe Laster im solchem Uberfluß eingerissen / daß man nicht Gefängnüsse genug vor solche Leute haben mag.
310 Seiten, 17.80 Euro
Buchempfehlung
Biedermeier - das klingt in heutigen Ohren nach langweiligem Spießertum, nach geschmacklosen rosa Teetässchen in Wohnzimmern, die aussehen wie Puppenstuben und in denen es irgendwie nach »Omma« riecht. Zu Recht. Aber nicht nur. Biedermeier ist auch die Zeit einer zarten Literatur der Flucht ins Idyll, des Rückzuges ins private Glück und der Tugenden. Die Menschen im Europa nach Napoleon hatten die Nase voll von großen neuen Ideen, das aufstrebende Bürgertum forderte und entwickelte eine eigene Kunst und Kultur für sich, die unabhängig von feudaler Großmannssucht bestehen sollte. Für den dritten Band hat Michael Holzinger neun weitere Meistererzählungen aus dem Biedermeier zusammengefasst.
444 Seiten, 19.80 Euro