trotzig , confidens (keck, unverschämt). – ferox (vonunbändiger Sinnesart, von ungebändigtem Trotz). – contumax (widerspenstig, Mensch, Sinn, [animus]; gegenjmd., in alqm od. [gegen jmds. Befehle] adversus alcis imperia). – minax (drohend). ...
... , wild, rauh, grimmig, drohend, trotzig, I) vom Blicke: oculi, Cic.: aspectus, Pacuv. ... ... v. der Gesinnung od. den Sitten, ingrimmig, wild, drohend, trotzig, ingenium, Liv.: tribunus plebis, Cic.: trux Agrippa et ignominiā ...
frech , procax (sehr begehrlich, zudringlich im Fordern u. Reden). – protervus (rücksichtslos in Worten und Handlungen). – contumax (trotzig, widerspenstig). – impudens. impudicus (unverschämt, unzüchtig). – inverecundus ( ...
mināx , ācis (1. minor), I) ragend, überragend, ... ... 8, 668. – II) übtr.: 1) drohend, voll Drohungen, trotzig, homo, Cic.: reges, Hor.: litterae, Cic.: epistula, Suet.: ...
... trotzen , contumacius se gerere (sich widerspenstig, trotzig betragen). – contumacius parēre (nur mit Trotz, trotzig gehorchen). – confidenter resistere (sich verwegen widersetzen). – jmdm. t ... ... auf etwas t., s. pochen auf etc. – trotzend , s. trotzig.
contumāx , mācis, Adi. m. Compar. u. Superl ... ... fremden Willen, jeder fremden Zumutung aus Selbstgefühl od. Hochmut die Stirne bietend, trotzig, Trotz bietend, unbeugsam, störrig, widerspenstig, eigensinnig, a) v. ...
halsstarrig , pertinax. – contumax (trotzig). – praefractus (nicht nachgiebig, unbeugsam). – Adv. pertinaciter; contumaciter; praefracte. – Halsstarrigkeit , pertinacia. – contumacia. animus contumax (Trotz).
per-contumāx , ācis, sehr hartnäckig, sehr trotzig, Ter. Hec. 504.
contumāciter , Adv. m. Compar. (contumax), trotzig, unbeugsam (im guten u. üblen Sinne), widerspenstig, störrig, eigensinnig, scribere, Cic.: adesse, Plin. pan.: omnia agere, Liv.: repudiare alqd, Cic.: contumacius gerere se, ...
gebaren, sich , se iactare (z.B. in insperatis pecuniis sumptuosius insolentiusque). – sich keck u. trotzig g., volitare. – Gebaren , keckes, audacia: unsinniges, amentia: rasendes, furor.
widerspenstig , dissidens (nicht harmonierend, feindlich widerstrebend, z.B. sensus). – contumax (trotzig). – Ist es = »ungehorsam« s. d.
ἐπ-αυθ-ᾱδίζομαι , noch dazu trotzig sein, Ios .
... Benehmen gegen andere, rauh, barsch, trotzig, ungestüm, spröde, abhold (Ggstz. mitis, lenis, placidus ... ... animi fuit, sed rigidae innocentiae, Liv. – u. wild, trotzig durch die Beschäftigung mit Waffen, Krieg u. Jagd, (Carthago ...
... gräßlich, gefährlich, grimmig, unbändig, wild, trotzig, unbarmherzig (Ggstz. clemens), contio, Liv.: Medea, Quint.: ... ... conficiendum hominem in aqua, Plin. 9, 91. – u. trotzig = fest, unbeugsam, animus Catonis, Hor.: confidentia, ...
Wesen , I) eigentümliche Beschaffenheit: natura (von Natur eigentümliche Beschaffenheit). – vis (wirksame Beschaffenheit, z.B. paupertatis una eademque vis); auch verb ... ... loco versari (verweilen, beschäftigt sein); in alqo loco volitare (keck u. trotzig sich gebaren).
ferōx , ōcis (ferus), der sich leicht hinreißen läßt, unbändig ... ... , 69. – II) im üblen Sinne, wild, unbändig, ungezähmt, trotzig, stolz, übermütig, frech (Ggstz. mitis, ignavus; vgl. ...
... – b) vor Trotz, Übermut sich keck erheben, sich trotzig gebärden, mit etw. prahlen, durch od. auf etw. übermütig sein, Partiz. exsultans = trotzig, übermütig, α) v. Pers.: homo furens exsultansque, Cic ...
drohend , minax (eig., v. Pers. u. v. ... ... minarum (voll von Drohungen, z.B. verba). – trux. truculentus (trotzig, grimmig, v. Pers. u. Lebl., z.B. oculi). – ...
fürchten , a) etwas, sich vor etwas, metuere, timere alqd ... ... ad umbras malorum); contemnere alqm oder alqd (jmdm. od. einer Sache trotzig die Stirn bieten, z.B. iudicia poenamque): jmds. Zorn od. ...
ferōciter , Adv. (ferox), unbändig, a) im ... ... in bello, Liv. – b) im üblen Sinne, wild, übermütig, trotzig, respondere, Cic.: ferocius loqui, Nep.: ferocissime obloqui, Curt.
Buchempfehlung
Erst 1987 belegte eine in Amsterdam gefundene Handschrift Klingemann als Autor dieses vielbeachteten und hochgeschätzten Textes. In sechzehn Nachtwachen erlebt »Kreuzgang«, der als Findelkind in einem solchen gefunden und seither so genannt wird, die »absolute Verworrenheit« der Menschen und erkennt: »Eins ist nur möglich: entweder stehen die Menschen verkehrt, oder ich. Wenn die Stimmenmehrheit hier entscheiden soll, so bin ich rein verloren.«
94 Seiten, 5.80 Euro
Buchempfehlung
1799 schreibt Novalis seinen Heinrich von Ofterdingen und schafft mit der blauen Blume, nach der der Jüngling sich sehnt, das Symbol einer der wirkungsmächtigsten Epochen unseres Kulturkreises. Ricarda Huch wird dazu viel später bemerken: »Die blaue Blume ist aber das, was jeder sucht, ohne es selbst zu wissen, nenne man es nun Gott, Ewigkeit oder Liebe.« Diese und fünf weitere große Erzählungen der Frühromantik hat Michael Holzinger für diese Leseausgabe ausgewählt.
396 Seiten, 19.80 Euro