176 Die Kritik über die Väter . – Warum verträgt man ... ... sie begann sich zu fühlen , indem sie die Ansichten der Väter nicht nur annahm, sondern womöglich strenger nahm. Die Kritik über die Väter war damals lasterhaft: jetzt beginnen die jüngeren Idealisten damit ...
413 Die privaten und öffentlichen Ankläger . – Sieh dir jeden genau an, der anklagt und inquiriert, – er enthüllt dabei seinen Charakter: und zwar nicht selten einen schlechteren Charakter als das Opfer hat, hinter dessen Verbrechen er her ist. Der Anklagende meint in ...
Achtes Hauptstück Völker und Vaterländer
382 Väter und Söhne . – Väter haben viel zu tun, um es wieder gutzumachen, daß sie Söhne haben.
455 Politischer Wert der Vaterschaft . – Wenn der Mensch keine Söhne hat, so hat er kein volles Recht, über die Bedürfnisse eines einzelnen Staatswesens mitzureden. Man muß selber mit den anderen sein Liebstes daran gewagt haben: das erst bindet an den Staat fest; ...
592 Die Straße der Vorfahren . – Es ist vernünftig, wenn jemand das Talent , auf welches sein Vater oder Großvater Mühe verwendet hat, an sich selbst weiter ausbildet und nicht zu etwas ganz ...
... welcher großartigen Weise er gerade dafür seinem Vater dankte; während in Deutschland der theoretische Mensch meistens auf Unkosten der Reinheit ... ... – Aus dem bisher Besprochnen vermag vielleicht der eine oder der andre Vater etwas zu lernen und für die private Erziehung seines Sohnes irgendwelche Nutzanwendung zu ...
... , je näher ihm der Verstorbene stand, daher am meisten, wenn es sein Vater war. Wenn auch diesem durch Alter und Krankheit das Leben eine Quaal ... ... so weint er doch heftig über den Tod des Vaters: aus dem angegebenen Gründe. 95 § 68 Nach ...
... das reine Subjekt des Erkennens, welche zusammen die adäquate Objektität des Willens auf dieser Stufe ausmachen. Und nicht allein der Zeit, ... ... Darstellung übertrifft; dies ist nur dadurch möglich, daß der Wille, dessen adäquate Objektivation, auf ihrer höchsten Stufe, hier beurtheilt und gefunden werden soll, ...
... – das Leben. Und doch kann ein Kind seinem Vater noch mehr verdanken; denn es empfängt das Leben ja nicht wie ... ... seine Hände. Aber wann kommt der Augenblick, in welchem ein Vater, ein Vaterherz jeden weitem Versuch, seine Kinder gut zu erziehen, aufgeben ...
... noch in die Arme des Vaters gelegt. – Bei diesem doppelten Unglück war Gott im Himmel unser einziger ... ... wo man Freude und Leid genossen hat, wo die teuren Gräber des Vaters und des kleiden Bruders sind, wo die Bewohner des Ortes immer nur ... ... Naumburg zu, wo uns eine neue Heimat erwartete. – Ade, ade, teures Vaterhaus!! – Die Großmama ...
... auf ihr ist. Das ›Droben‹ empfindet der ahnenverehrende Mensch irgendwie als väterlich. Aber dazu gehört keine Gottheit. Dies Droben ist kein menschenähnliches Wesen. ... ... Sonne, [den] Mond als Gott zu sehen, [ist] Unsinn. Zum Himmelvater gehören die Erdensöhne. Zur Muttergöttin der Todesgott. ...
... Caligula und endlich Nero entsprossen. Schon in seinem Großvater und noch stärker im Vater zeigen sich alle die entsetzlichen Eigenschaften, welche ... ... verwundet hatte: sein älterer Bruder war früher als Vatermörder hingerichtet worden und sein Vater ebenfalls ein Mörder gewesen. (Frankfurter Postzeitung, ... ... die Haupterfordernisse sind. Hieraus, und nicht aus der Erblichkeit des Intellekts vom Vater, ist es erklärlich, daß, ...
... gehen, und zwar in die Schule, in die ich von meinem Vater geschickt war. Wenn auch alles andre sich veränderte, ... ... hatte seinen Grund nicht etwa darin, daß ich mich vor dem Ernst meines Vaters fürchtete, sondern weil ich so hohe Vorstellungen von der Pflicht eines ...
... beständig vertieft. Es gibt ein öffentliches und ein Privatleben, öffentliches und privates Recht, Gemeinde- und Hauskulte. Als Stand ist das Dasein »in ... ... Dem consensus dagegen entspricht die magische Kognatenfamilie (hebräisch Mischpacha), die durch väterliche und mütterliche Blutsgemeinschaft weithin dargestellt und einen ...
Biographie Friedrich Nietzsche 1844 ... ... in Röcken in Sachsen geboren. 1849 Der Tod des Vaters trifft Nietzsche früh. 1850 Mit Mutter und Schwester ...
... könnte sein, daß ich's auch noch bin. Mein Vater, 1813 geboren, starb 1849. Er lebte, bevor er das Pfarramt der ... ... hindurch ein Festtag. – Ich betrachte es als ein großes Vorrecht, einen solchen Vater gehabt zu haben: es scheint mir sogar, daß sich damit alles ...
221 Schonung . – Väter und Söhne schonen sich viel mehr untereinander als Mütter und Töchter.
72 Die Mütter. – Die Tiere denken anders über die Weiber als die Menschen; ihnen gilt das Weibchen als das produktive Wesen. Vaterliebe gibt es bei ihnen nicht, aber so etwas wie Liebe zu den Kindern ...
210 Maß im Fleiße. – Man muß den Fleiß seines Vaters nicht überbieten wollen – das macht krank.
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Robert ist krank und hält seinen gesunden Bruder für wahnsinnig. Die tragische Geschichte um Geisteskrankheit und Tod entstand 1917 unter dem Titel »Wahn« und trägt autobiografische Züge, die das schwierige Verhältnis Schnitzlers zu seinem Bruder Julius reflektieren. »Einer von uns beiden mußte ins Dunkel.«
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