555 Die geringsten genügen schon . – Man soll den Ereignissen aus dem Wege gehen, wenn man weiß, daß die geringsten sich schon stark genug auf uns einzeichnen – und diesen entgeht man doch nicht. ...
19 Schön und häßlich. – Nichts ist bedingter, sagen ... ... hält alles für schön, was ihm sein Bild zurückwirft: das Urteil »schön« ist seine Gattungs-Eitelkeit... Dem Skeptiker nämlich darf ein ... ... verschönt, daß gerade der Mensch sie für schön nimmt? Er hat sie vermenschlicht : das ist alles. ...
17. Um 1900 die weiße Wirtschaft schon untergraben Schon um 1900 war die Gefahr ungeheuer. Der Bau ... ... – in England begann er schon vor dem Kriege, – und die Inflationen, die ganze Vermögen in nichts ... ... bis an die Grenze ihrer Arbeitskraft, in Rußland unter der Knute, anderswo aber schon mit dem stillen Bewußtsein der Macht ...
90 Schon und noch. – A: Die deutsche Prosa ... ... jung: Goethe meint, daß Wieland ihr Vater sei. B: So jung und schon so häßlich! C.: Aber – soviel mir bekannt, schrieb schon der Bischof Ulfilas deutsche Prosa; sie ist also gegen 1500 Jahre alt. ...
126 Interessant, aber nicht schön. – Diese Gegend verbirgt ihren Sinn, aber sie hat einen, den man erraten möchte: wohin ich sehe, lese ich Worte und Winke zu Worten, aber ich weiß nicht, wo der Satz beginnt, der das Rätsel aller dieser ...
Biographie Søren Kierkegaard 1813 5. Mai: Søren Kierkegaard wird in Kopenhagen als Sohn eines Kaufmanns geboren. 1830 An der Universität Kopenhagen studiert Kierkegaard Theologie und Philosophie. 1834 Tod der Mutter. 1835 Es ...
Biographie Arthur Schopenhauer 1788 22. Februar: Arthur Schopenhauer wird in Danzig als Sohn des Kaufmanns Heinrich Floris Schopenhauer und der Schriftstellerin Johanna, geb. Trosiener, geboren. ...
Biographie Friedrich Nietzsche 1844 15. Oktober: Friedrich Nietzsche wird als Sohn eines Pfarrers in Röcken in Sachsen geboren. 1849 Der Tod des Vaters trifft Nietzsche früh. 1850 ...
... als den höherwertigeren, lebenswürdigeren, zukunftsgewisseren. Dieser höherwertigere Typus ist oft genug schon dagewesen: aber als ein Glücksfall, als eine Ausnahme, niemals als gewollt ... ... Mitleiden vermehrt und vervielfältigt sich die Einbuße an Kraft noch, die an sich schon das Leiden dem Leben bringt. Das Leiden selbst wird durch ...
... ganze Verhängnis wurde dadurch allein ermöglicht, daß schon eine verwandte, rassenverwandte Art von Größenwahn in der Welt war, ... ... Schriftgelehrten haben ihren Vorteil von einer solchen Gegnerschaft: sie müssen schon etwas wert gewesen sein, um auf eine so unanständige Weise gehaßt zu ... ... oder ein Abzeichen von décadence, von gebrochnem Willen zum Leben –, morgen schon werden sie es wissen. Meine ...
Vorwort Dies Buch gehört den wenigsten. Vielleicht lebt selbst noch keiner von ... ... meinen Zarathustra verstehn: wie dürfte ich mich mit denen verwechseln, für welche heute schon Ohren wachsen? – Erst das Übermorgen gehört mir. Einige werden posthum geboren. ...
... Sinn des Begriffs verändert worden wäre. Nun wandte sich aber das Werk schon in seinem ersten Teile durchaus an tätige und nicht an kritische Menschen. ... ... Es gibt im ganzen 19. Jahrhundert nicht eine Frage, welche die Scholastik nicht schon als eines ihrer Probleme entdeckt, durchdacht und in eine glänzende ...
... der Geschichte; die Ordnung des Zwecks ist schon eine Illusion. Genug, je oberflächlicher und gröber zusammenfassend, um so wertvoller ... ... hat, geschaffen! Dies erkennend, erkennen wir auch, daß die Verehrung der Wahrheit schon die Folge einer Illusion ist – und daß man ... ... aber konstatiert? Das Glauben ist das Uranfängliche schon in jedem Sinnes-Eindruck: eine Art Ja-sagen ...
Ruhm und Ewigkeit 1 Wie lange sitzest du schon auf deinem Mißgeschick? Gib acht! du brütest mir noch ein Ei, ein Basilisken-Ei aus deinem langen Jammer aus. Was schleicht Zarathustra entlang dem Berge? – Mißtrauisch, geschwürig, düster, ...
49. An Erwin Rohde [Basel, 15. Dezember 1870] Mein lieber Freund, keine Minute ist seit dem Lesen Deines Briefes verflossen, und schon schreibe ich. Ich wollte Dir nämlich nur sagen, daß ich ganz ...
... daß es ihnen ergehen möge wie uns, wie mir: sie dürfen dann schon zufrieden sein. Neulich fiel mir ein, Sie, meine Freundin, möchten einen kleinen Roman schreiben und ihn mir zu lesen geben: man übersieht so schön, was man hat und was man vom Leben wünscht, ...
458 Das große Los . – Das ist etwas sehr Seltenes, aber ein Ding zum Entzücken: der Mensch nämlich mit schön gestaltetem Intellekte, welcher den Charakter, die Neigungen und auch die Erlebnisse hat, die zu einem solchen Intellekt gehören.
... zuschnüffelnd, daß du in Urwäldern unter buntzottigen Raubtieren sündlich gesund und schön und bunt liefest, mit lüsternen Lefzen, selig-höhnisch, selig-höllisch, ... ... Seligkeit, eines Dichters und Narren Seligkeit!«... Bei abgehellter Luft, wenn schon des Monds Sichel grün zwischen Purpurröten und neidisch hinschleicht, ...
175. An Paul Deussen [Genua, 16. März 1883] Das ist schön, lieber, alter Freund! So soll man's machen: alle seine sieben Kräfte einzeln entfalten und zuletzt zusammennehmen und mit sieben Pferden nach einem Ziele fahren. Da mußte viel in ...
... der schweigenden Mutter Erd' und allverkannt, wenn schon aus deiner Tiefe die Fremden ihr Bestes haben. Sie ernten den ... ... des hohen ernsteren Genius! Du Land der Liebe! Bin ich der Deine schon, oft zürnte ich weinend, daß du immer blöde die ... ... finden am höchsten Fest? Doch wie errät dein Sohn, was du den Deinen, Unsterbliche, längst bereitest? ...
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Ein reicher Mann aus Haßlau hat sein verklausuliertes Testament mit aberwitzigen Auflagen für die Erben versehen. Mindestens eine Träne muss dem Verstorbenen nachgeweint werden, gemeinsame Wohnung soll bezogen werden und so unterschiedliche Berufe wie der des Klavierstimmers, Gärtner und Pfarrers müssen erfolgreich ausgeübt werden, bevor die Erben an den begehrten Nachlass kommen.
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