commūnis , e (altlat. commoinis; vgl. moenia, ... ... gewöhnlichem Stempel, Iuven.: homo vitae communis ignarus, der nicht zu leben weiß, ohne Lebensart, Cic.: ... ... , Eutr.: Cyrum minorem communem erga Lysandrum atque humanum fuisse, Cic.: ut communis infimis, par principibus videretur, Nep.: quis ...
COMM ÉNIS , is , ein Beynamen unterschiedener Götter, insonderheit aber des Mars , der Bellona und der Victoria , weil solche Freunden und Feinden, und also beyden Parteyen, in einem Kriege gemein sind. Sonst aber heißen auch Dii communes diejenigen, welche ...
Commūnis (lat.), 1 ) gemein; so C. locus (Rhet.), Gemeinplatz ; C. manus (Rechtsw.), so v. w. Gesammte Hand ; C. syllăba (Prosod.), so v. w. Anceps 2); 2 ) gemeinschaftlich. ...
Communismus (v. lat.), das politisch-sociale System ... ... ausgetheilt werden sollte, war rein communistische Doctrin . Am weitesten ging diese communistische Richtung in den Wiedertäufern ... ... September 1840 erschienen. Einen idealen C. erstrebten die Ikarischen Communisten (Communisten im eigentlichen Sinne ), ihr Haupt , Cabet ...
... England Ende der 1830er Jahre durch das Studium kommunistischer Schriften zum Kommunisten, aber einem friedlichen Kommunisten, geworden. Er veröffentlichte 1840 die » ... ... Durchführung solcher kommunistischer Gemeinden machte, scheiterten vollständig. Als Kommunist und kommunistischer Agitator hat Owen nichts erreicht. Wenn Owens ...
Communismus , die Partei , welche das Glück und die Gleichheit der Menschen durch allgemeine Gütergemeinschaft und gemeinschaftliche Arbeit einführen möchte. Sie ist nicht neu, sondern in ihrem Wesen uralt, ist auch von religiösen Genossenschaften in beschränktem Umfange ...
Kommunismus (neulat.), eine Abart des Sozialismus (s.d.), verlangt außer Aufhebung ... ... Produktionsmitteln ( Boden und Kapital ) auch Beseitigung des Privateigentums an den Verbrauchsgegenständen. Kommuníst, Anhänger des K.; kommunistisch, den K. betreffend.
Kommunismus , aequatio bonorum od. patrimoniorum; aequata bona od. patrimonia( n. pl. ). – K. einführen, fundos aequabiliter inter omnes dividere et aequato patrimonio neminem potentiorem altero reddere: es herrschte K. bei ihnen, omnia communia et indivisa ...
Communismus s. Sociologie .
S. Communis , (8. Febr.), ein Martyrer zu Toscanella in Etrurien, wo seine Reliquien aufbehalten und verehrt werden.
Sensus communis (lat. sensus communis, gr. koinê aisthêsis ) oder Gemeinsinn (common sense) nannte die ältere Psychologie ein Mittleres zwischen der Sinnestätigkeit der einzelnen Sinne und dem Verstand (Aristoteles, de anima III, 2 p. 425 ...
Sensus communis (lat.), der gemeine, gesunde Menschenverstand; auch Gemeinsinn , Gemeingeist .
Sensus communis s. Gemeinsinn , innerer Sinn .
Sensus commūnis , 1 ) allgemeines Menschengefühl, was alle bei der Beurtheilung eines Dinges od. einer Tugend haben; 2 ) gemeiner, natürlich-schlichter Menschenverstand ; 3 ) Gemeinsinn , Gemeingeist .
Genĕris communis , G. feminini , G. masculini , G. neutrius ( Gramm .), s.u. Genus .
Commūnis septimāna (lat.), Gemeinwoche, die Woche nach Michaelis .
Kommunistisches Manifest , s. Marx ( Karl ) und Internationale .
Friedrich Engels Grundsätze des Kommunismus 1. Frage: Was ist der Kommunismus? Antwort: Der Kommunismus ist die Lehre von den Bedingungen ... ... sie arbeiten für die Feinde der Kommunisten und verteidigen die Gesellschaft, welche die Kommunisten gerade stürzen wollen. Die ...
Karl Marx / Friedrich Engels Manifest der kommunistischen Partei
Friedrich Engels Der Kommunisten-Prozeß zu Köln London, Mittwoch, 1. Dezember ... ... Paris, lieferte aber keinen Anhaltspunkt in bezug auf den großen Bund der Kommunisten. Das Pariser Komplott stand, nebenbei bemerkt, unter der Leitung einiger ehrgeiziger ... ... Er hatte sich in die Gesellschaft einiger deutscher kommunistischer Emigranten in London Eingang verschafft, die ihn, um Beweise ...
Buchempfehlung
In der Nachfolge Jean Pauls schreibt Wilhelm Raabe 1862 seinen bildungskritisch moralisierenden Roman »Der Hungerpastor«. »Vom Hunger will ich in diesem schönen Buche handeln, von dem, was er bedeutet, was er will und was er vermag.«
340 Seiten, 14.80 Euro
Buchempfehlung
Zwischen 1765 und 1785 geht ein Ruck durch die deutsche Literatur. Sehr junge Autoren lehnen sich auf gegen den belehrenden Charakter der - die damalige Geisteskultur beherrschenden - Aufklärung. Mit Fantasie und Gemütskraft stürmen und drängen sie gegen die Moralvorstellungen des Feudalsystems, setzen Gefühl vor Verstand und fordern die Selbstständigkeit des Originalgenies. Für den zweiten Band hat Michael Holzinger sechs weitere bewegende Erzählungen des Sturm und Drang ausgewählt.
424 Seiten, 19.80 Euro