1. conditio , ōnis, f. (condo), I) (nach condono. I) die Zusammentuung = die Schöpfung, Erschaffung, a die conditionis tuae, Vulg. Ezech. 28, 15. – meton., die Schöpfung = ...
Conditio , Bedingung in Rechtsgeschäften; sodann Beschaffenheit, Zustand, Anstellung. Conditional oder ... ... conditioniren , im Dienste sein; conditionirt , beschaffen, erhalten (gut oder schlecht); Conditio sine qua non , unerläßliche Bedingung ; s. à condition .
2. condītio , ōnis, f. (condio), I) das Einlegen der Früchte, amurcae, Varr. r. r. 1, 61: bacarum conditiones, Cic. de div. 1, 116. – meton., das Eingemachte, Tert. de ...
Conditio (lat.), Bedingung ; C. sine qua non, Bedingung , ohne welche nicht (etwas geschehen kann), unerläßliche Bedingung ; conditionalĭter, bedingungsweise. Condition, im Buchhandel , s. à condition.
Conditio (lat.), Bedingung (s.d.); c. sine qua non , Bedingung , ohne die nicht (nämlich etwas nicht geschehen kann); sub conditione , unter der Bedingung . S. auch Kondition .
Conditio sine qua non (lat.) heißt die unerläßliche Bedingung . – Posita conditione ponitur conditionatum . (Wenn die Bedingung gesetzt ist, so wird auch das Bedingte gesetzt) heißt s. a. die Ursache bedingt die Folge .
Conditio sine qua non : notwendige, absolute, unerläßliche Bedingung . Vgl. Bedingung .
Conditio sine qua non Götter ich ford're nicht viel! Ich will die Muschel bewohnen, Aber ich kann es nur dann, wenn sie der Ocean rollt.
Würzen , das, condītio.
Collisio , Widerstreit zusammentreffender Verhältnisse. C. der Rechte , wenn die ... ... wobei als Regel gilt, daß des Besitzers Recht vorgeht (melior est conditio possidentis) , ebenso das specielle Recht dem allgemeinern, das früher entstandene dem ...
Hypothese – Das Wort, griech. hypothesis , ist unverändert in die modernen Sprachen, in die Sprachen aller Wissenschaften übergegangen; kaum daß lat. conditio , in seiner engeren Bedeutung Bedingung , an eine der Vorstellungen ...
Bedingung (conditio) ist ein Umstand , ohne den ein ... ... das, was als abhängig bestimmt wird. » Conditio sine qua non « = absolute unerläßliche Bedingung. Nach GOCLEN ist »conditio« »qualitas ea, qua aliquid condi, id est, fieri aptum ...
Bedingung (conditio) heißt dasjenige, wovon ein anderes (das Bedingte ... ... dagegen ist die notwendige Voraussetzung (conditio sine qua non), daß ein anderes ist. Da alles nur insofern bedingend ... ... , wo ein Bedingendes da ist, so sind Bedingtes (conditionatum) und Bedingung (conditio) Wechselbegriffe (correlata), ...
Kondition (lat. conditio ) bedeutet eigentlich Bedingung , wird aber statt der Worte »Stelle« oder » Dienst «, auch wohl statt »Lage«, » Beschaffenheit «, » Zustand « gebraucht. Von Warensendungen à condition ( Konditionsgut , Konditionskauf ) spricht ...
Condition (v. lat. Conditio ), 1 ) Bedingung ; daher Conditĭo sine qua non , Bedingung , ohne welche (eine Sache ) nicht (geschehen kann); 2 ) Beschaffenheit, Zustand , so eine Waare guter C.; 3 ...
Bedingung ( Conditio ) , heißt im Allgemeinen eine Voraussetzung, in Folge deren etwas gedacht werden ... ... etwas gar nicht geschehen oder nicht gedacht werden kann, so heißt sie eine conditio sine qua non . Bedingte Geschäfte heißen in der Rechtswissenschaft solche Geschäfte ...
Bedingung ( Conditĭo ), bei Rechtsgeschäften , jedes zukünftige und ungewisse Ereignis, von dessen Eintritt oder Nichteintritt durch besondere Übereinkunft die Existenz eines Rechtsgeschäfts abhängig gemacht ist: Suspensiv-B. (aufschiebende B.), wenn sie den Anfang, Resolutiv. B. (auflösende ...
1. Es ist die erste Bedingung der Freundschaft , dass man eines ... ... Aegypt. ) *2. Nur unter dieser Bedingung. Lat. : Conditio sine qua non. ( Wiegand, 869. )
Einmachen , das, condītio; condītura.
Potestativ (v. lat.), was herbeizuführen in der freien Willkür u. Macht einer Person ruht; daher Potestativbedingung , im Gegensatz der Conditio casualis , s. Bedingung S. 477.
Buchempfehlung
Der Schluß vom Allgemeinen auf das Besondere, vom Prinzipiellen zum Indiviudellen ist der Kern der naturphilosophischen Lehrschrift über die Grundlagen unserer Begrifflichkeit von Raum, Zeit, Bewegung und Ursache. »Nennen doch die Kinder zunächst alle Männer Vater und alle Frauen Mutter und lernen erst später zu unterscheiden.«
158 Seiten, 8.80 Euro
Buchempfehlung
Biedermeier - das klingt in heutigen Ohren nach langweiligem Spießertum, nach geschmacklosen rosa Teetässchen in Wohnzimmern, die aussehen wie Puppenstuben und in denen es irgendwie nach »Omma« riecht. Zu Recht. Aber nicht nur. Biedermeier ist auch die Zeit einer zarten Literatur der Flucht ins Idyll, des Rückzuges ins private Glück und der Tugenden. Die Menschen im Europa nach Napoleon hatten die Nase voll von großen neuen Ideen, das aufstrebende Bürgertum forderte und entwickelte eine eigene Kunst und Kultur für sich, die unabhängig von feudaler Großmannssucht bestehen sollte. Michael Holzinger hat für den zweiten Band sieben weitere Meistererzählungen ausgewählt.
432 Seiten, 19.80 Euro