Wal (altnord. valr ), altdeutsches Wort : die Gesamtheit der von den Walküren für Walholl erwählten, d. h. auf dem Schlachtfeld gefallenen, Helden , dann auch der Kampfplatz selbst ( Walstatt ).
Wal , s. Waltiere .
Wal , s. Walfisch.
Wal (altnord. valr), die im Kampfe Gefallenen; dann auch Kampfplatz ( Walstatt ).
Wal , der Walfisch .
Wahl , 1) der Entschluß, vermöge dessen sich ein Einzelner unter mehren ihm ... ... bei den Urwahlen aus dem Wahlbezirke selbst genommen werden müssen, während bezüglich der Wahl des Abgeordneten dies nur in kleineren Staaten noch festgehalten wird. Kopfzahlwahlen ...
Wahl (hierzu Textbeilage »Systeme der Proportionalwahl« ), die ... ... ganzes Land , zuweilen eine Stadt, zuweilen mehrere Gerichtsbezirke ) einen Wahl körper ; in Böhmen wählen die Großgrundbesitzer in sechs ... ... das Abgeordnetenhaus vorgenommen. Sehr kompliziert sind die Wahl ordnungen für die einzelnen Landtage in Österreich ; ...
... haben muß, um gewählt zu sein. Bei der Wahl selbst schreibt jeder Wähler einen Kandidaten an erster Stelle ... ... jede politische Partei stellt ihre Kandidatenliste auf, und es erfolgt dann die Wahl. Bei Feststellung des Ergebnisses werden die Wahlzettel zunächst danach gezählt, auf welche ... ... den deutschen Staaten neuerdings Württemberg in seiner Wahlreform von 1906 wenigstens für die Wahl der 6 Abgeordneten der ...
Wahl. ( Schöne Künste) Es ist zu einem ... ... haben größere Sorgfalt bey der Wahl nöthig: der Mahler der übel gewählt hat, gefällt noch immer, wenn ... ... für den schildernden Dichter schiken. So hat jede Kunst etwas, das die Wahl des Gegenstandes bestimmen kann. ...
Wahl und Wählen . Diese Ausdrücke bedeuten, unter mehren Gegenständen ... ... seine Beherrscher wurden jedesmal durch ausdrückliche Wahl der Reichsfürsten und Stände auf den Thron berufen, die sich ... ... Wahlgesetz aus. Das Wahlrecht oder die Befugniß, an einer Wahl Theil zu nehmen, ist gleich der Wahlfähigkeit ein actives, wenn ...
1. Der do hat dy wal, der hat auch den qual. ... ... qvalet. ( Grubb, 131. ) 14. Wer die Wahl hat, muss sich nicht das Schlechteste nehmen. Frz. : Fol ... ... 20. Bei der Wahl zwischen Noth und Sünde ist das Glück bei ...
Wall, 1) eine zum Schutz von Erde aufgeführte Erhöhung ; 2) die von Erde aufgeschüttete Umfassung befestigter Orte, vor welcher sich ein Graben , auf der sich eine Brustwehr befindet, u. durch welche der innere Raum ...
Wahl , I) die Handlung des Wählens: delectus. electio ... ... – eligendi iudicium (entscheidende Wahl, Entscheidung). – iudicium deligentium (entscheidende Wahl, Entscheidung der Wählenden). ... ... . der Worte, verborum delectus elegans; elegantia verborum, orationis: in der Wahl der Worte zu ängstlich, ...
Wahl , 1) Samuel Friedrich Günther , geb. 1760 in Alach bei Erfurt , wurde 1784 Rector zu Bückeburg , 1788 Professor der Orientalischen Sprachen zu Halle u. st. daselbst 1834. Er schr. ...
Wahl , die Art und Weise, wie insbes. die Volks - und Gemeindevertreter berufen werden. Das Wahlrecht besteht teils in dem Recht zu wählen (aktives Wahlrecht ), teils in der Fähigkeit gewählt zu werden (passives Wahlrecht , Wählbarkeit); ...
Wall , 1) Ricardo , geb. 1644, Irländer, trat in spanische Kriegsdienste, focht in der Schlacht von Messina , trat dann in Landdienste u. machte den Feldzug in Sicilien als Cornet mit. Er stieg bis zum ...
1. Dat râkt gên Wall of Kant an. – Bueren ... ... . ) 3. Unter dem Wall ist am besten se geln. 4. ... ... nichts. – Petri, II, 796. *5. Einem vom Wall in den Graben helfen. Seinen Untergang ...
Wall , bei Festungen eine Brustwehr von Erde , hinter der sich eine zweite Erdanhäufung, der Wallgang , befindet, ein Raum zum Marschiren der Truppen u. zum Aufstellen der Geschütze . Die Höhe des W.es nach außen ist verschieden und ...
Wahl , Ludwig , apostolischer Vikar für das Königreich Sachsen, geb. 7. Sept. 1831 in Waldsee ( Württemberg ), gest. 6. Juni 1905 zu Schirgiswalde in der sächsischen Oberlausitz , wurde 1856 zum Priester geweiht, ...
Wall (lat. vallum ), Erdanschüttung, als Haupt teil eines Festungswerkes. Die obere Fläche trägt nach dem Feind zu die Brustwehr , hinter ihr die Geschützbänke und den Wallgang zum Verkehr . Vgl. Tafel » ...
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