... mit mir, Denn ich bin Walt Whitman, Weitherzig und wollüstig wie die Natur. So lange die Sonne dich nicht verleugnet, Verleugne ich ... ... zu rauschen. Mein Mädchen, wir verabreden ein Stelldichein, Sei fröhlich! denn ich beauftrage dich, Mich würdig zu empfangen, Und ...
... Dem Mond seinen Sternenglanz leiht, So schön wie der Locke Eulalies bescheidene Lieblichkeit – So schön wie der Locke Eulalies gleichgültige Lieblichkeit. Nun Zweifel – nun Pein Kehr nimmermehr ein, Denn Seufzer um Seufzer strebt Ihre Seele mir zu, ...
... sich nichts auf Erden vergleichen. Sie war wie die Blüte eines Opiumtraumes, wie eine unirdische, geisterhaft schöne, verzückte Vision ... ... Prozession gräßlicher Wesen umgeben, wie sie der Aberglaube des Nordens erdacht oder wie sie in den sträflichen ... ... sein? – aber, war sie denn während ihrer Krankheit gewachsen? Wie Wahnsinn durchschoß es, mich bei diesem ...
... verhaßte Welt; Nur du und ich – (o Gott, wie schlägt mein Herz, Da ich zusammen die zwei Worte nenne!) – ... ... alles außer dir verschied, verhauchte, Nichts blieb als du – als weniger denn du: Als nur das Himmelslicht in deinen Augen – Als deine ...
... stürmt daraus so schreckenvoll und bang! Wie ihr Schreien Schreck entfacht In durchbebter Luft der Nacht! ... ... Oh, der Klang, Klang, Klang! Wie er grauenvoll und bang Alles schreckt! Wie er schauert, schallt und braust, Daß den Lüften bangt und graust, Wie er aller Orten lähmendes Entsetzen ...
... Majestät können sich gar nicht vorstellen, wie wirkungsvoll bei solch einer Maskerade acht zusammengekettete Orang-Utans sein müßten, ... ... der König. Und der versammelte Rat löste sich auf, denn es war schon spät, und man mußte sich beeilen, den Plan Hopp ... ... großen Kronleuchter, der an einer Kette von der Mitte des Kuppelfensters herniederhing und wie üblich mittels eines Gegengewichtes herabgelassen und wieder hinaufgezogen ...
... drohend vorwärtsdrängen, Pioniere! Pioniere! Vorwärts! vorwärts! Marschkolonnen! Denn Ersatz ist stets zur Stelle, reißt der Tod auch tiefe Lücken Durch ... ... Bis zum Ruf der Morgenhörner Weit weither vor Tagesanbruch ... Horch, wie laut und klar getragen! Auf! Nun stellt euch an ...
... Die Wege Gottes in der Natur wie auch in der Vorsehung sind nicht wie unsere Wege; noch sind ... ... hatte ich ein Erlebnis, wie wohl kein Sterblicher vor mir – wenigstens wie keiner es überlebte, um ... ... des Windes, der uns in unserer gegenwärtigen Lage nicht erreichen konnte – denn wie Sie selbst gesehen, liegt der Schaumgürtel beträchtlich tiefer als ...
... trägt eine Haube, so groß wie ein Zuckerhut, die mit roten und gelben Schleifen geziert ist. Ihr Kleid ... ... auch ihm an den Schwanz gebunden haben, damit es ebenso hübsch aussehe wie die Katze. Dicht an der Haustür, in einem hochlehnigen, lederbezogenen ... ... die Uhr zu bedienen; dieses Amt aber ist die angenehmste aller Sinekuren – denn bisher war an der Turmuhr von ...
... den Kopf voran, schieße in's Wasser wie ein Frosch, grade so, wie ich war, ohne mich zu besinnen ... ... was es war. Es war so eine Art dumpfer, regelmäßiger Laut, wie Ruder ihn von sich geben, die in ... ... Boot, das übers Wasser herüber kam. Wie viele drin seien, konnte ich noch nicht sagen, es kam ...
... zu mir redete, wurde ich weich wie ein Waschlappen, das Ruder schien wie Blei so schwer und ich ... ... Kourage geblieben! Als ich fühlte, wie ich weich wurde, gab ich denn auch gleich nach, wehrte ... ... Nein. Ich glaub', du bist nicht recht gescheit!« »Wie heißt denn die Stadt?« »Wenn du's wissen willst, ...
... zogen die Schultern ein und waren still wie die Mäuse, während sie wie ein Wirbelwind durchs Zimmer fuhr ... ... die andern Sachen auch noch drin, wie? Sieh doch einmal nach! Wie ist er denn eigentlich hineingekommen ... ... gewiß verwechselt und den Löffel statt dessen in die Tasche gesteckt, denn wie ich jetzt merke, ist mein Testament nicht drin ...
... Halt!« und er hält und wie er mich sieht, klappt sein Mund auf wie ein Scheunenthor und bleibt ... ... unmöglich die Mühe machen. Könnte ich denn nicht gehen? Ich bin gut zu Fuß und drei Meilen sind ... ... Polly schrieb nie von dir, Sid, nur immer von Tom. Wie kam denn nur alles so?« »Ja, es war auch immer ...
... aber Tom Sawyer,« warf ich ein, »wie du wieder schwatzest. Wozu soll denn Jim eine Strickleiter brauchen? Der weiß ... ... –« Hier brach er ab, denn man hörte das Horn blasen, das uns zum Frühstück rufen sollte ... ... ein Loch in den Dreck zu wühlen?« »Wie lang' werden wir denn wohl brauchen, Tom?« »Na, so ...
... alle ebenso unsterblich und unergründlich wie ich, (Sie wissen nicht wie unsterblich sie sind, doch ich ... ... andere besorgt, Mütterlich so gut wie väterlich, ein Kind so gut wie ein Mann, Voll von ... ... Sein Benehmen so unbekümmert wie Schneeflocken, Worte einfach wie Gras, ungekämmter Kopf, Lachen und Naivität, ...
... ? Ich, so ruchlos und teuflisch wie nur je einer! Warum haben meine Hand- und Fußgelenke nicht ... ... , verehrt mich nicht, lobt mich nicht, Ihr macht mich beben, Denn ich sehe, was ihr nicht seht – ... ... zu diesen Sträflingen und Ausgestoßenen, Fortan will ich sie nicht verleugnen, Denn wie kann ich mich selbst verleugnen?
El Dorado Ein Ritter, hehr Von Art und ... ... wurde alt Die Reckengestalt, Ihm sank ins Herz ein Schatten, Denn nirgends er fand Ein Fleckchen Land, Das aussah wie El Dorado. Und als er gar Entkräftet war, Da ...
... neues Geschlecht, eingeboren, rüstig, athletisch, größer denn je, Erhebt euch! denn ihr sollt mich rechtfertigen, Nur ein paar andeutende Worte schreibe ich für ... ... nur einen Augenblick vor, um gleich wieder ins Dunkel zurückzueilen. Ich bin wie einer, der dahinschlendert ohne ganz still zu stehen, euch ...
... im Gedränge der Menge fühle ich, wie durch geheime göttliche Zeichen Einer mich auswählt. Ihm bin ... ... zögern und zweifeln noch, aber dieser zögert und zweifelt nicht, denn er kennt mich. O Geliebter und ganz Gleichartiger! Du ...
... da mein Herz war vulkanisch Wie die schlackigen Ströme, die langen, Wie die Lavabäche, die langen, ... ... nicht stand! Laß uns fliegen – denn oh! es muß sein!« Sprach's entsetzt, und ... ... düster umwoben, Wurde dürr wie der Bäume Zier – Wurde welk wie der Bäume Zier; ...
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Der neurotische Tiberius Kneigt, ein Freund des Erzählers, begegnet auf einem Waldspaziergang einem Mädchen mit einem Korb voller Erdbeeren, die sie ihm nicht verkaufen will, ihm aber »einen ganz kleinen Teil derselben« schenkt. Die idyllische Liebesgeschichte schildert die Gesundung eines an Zwangsvorstellungen leidenden »Narren«, als dessen sexuelle Hemmungen sich lösen.
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Biedermeier - das klingt in heutigen Ohren nach langweiligem Spießertum, nach geschmacklosen rosa Teetässchen in Wohnzimmern, die aussehen wie Puppenstuben und in denen es irgendwie nach »Omma« riecht. Zu Recht. Aber nicht nur. Biedermeier ist auch die Zeit einer zarten Literatur der Flucht ins Idyll, des Rückzuges ins private Glück und der Tugenden. Die Menschen im Europa nach Napoleon hatten die Nase voll von großen neuen Ideen, das aufstrebende Bürgertum forderte und entwickelte eine eigene Kunst und Kultur für sich, die unabhängig von feudaler Großmannssucht bestehen sollte. Dass das gelungen ist, zeigt Michael Holzingers Auswahl von neun Meistererzählungen aus der sogenannten Biedermeierzeit.
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