»Tanzen Sie denn gar nicht?« Pfeiler und Wände von Festsälen und Hotelhallen sind an Ballabenden die Rückendeckung der Mutlosen – dort drücken sich die »Marktbeobachter« herum, solche, die erst einen Rippenstoß von zarter Hand brauchen, um Hemmungen zu überwinden, und solche, denen ...
Reznicek, Paula und Burghard von/.../»Tanzen Sie denn gar nicht« Auflösung: 640 x 357 Pixel Folgende ... ... Paula und Burghard von/Der vollendete Adam. Das Herrenbrevier/Der letzte Rekord/»Tanzen Sie denn gar nicht«
Vorrede. Das gegenwärtige Anstandsbüchlein ist zunächst und in erster Linie für das ... ... Teil zur Hebung und Förderung der Volksbildung beitragen. Man könnte nun fragen: Wozu braucht denn das Volk die Regeln des Anstandes und der Höflichkeit kennen zu lernen? Die ...
... genannten jedesmal mit einem zärtlich gerührten: »Was denn, mein Liebling?« beantwortet wird. Dann pfeift der Dompfaff, ... ... zu bethätigen pflegt, scheint dieser Dame besonders gewogen, denn er erhebt sich, schreitet würdevoll auf sie zu, stellt sich auf die ... ... die paar Risse aber wird Ihre Jungfer sehr schön ausbessern können. Was denn, Lorchen, mein Liebling?« Ein schwarzumränderter Brief wird ...
... wird. In derartigen Briefen ist die vollkommenste Höflichkeit zu wahren, denn unser Brief vertritt gleichsam die Stelle unseres Besuches bei einem Unbekannten. Je ... ... Tür ins Haus fallen. Besonders in unerwarteten Fällen muß man doppelt vorsichtig sein, denn eine derartige, erschütternde Nachricht kann, wenn sie unvermittelt kommt, von üblen ...
Motto: Denn Schöners find' ich nicht, wie lang ich wähle, Als in der schönen Form die schöne Seele. Schiller.
... aber eine sehr notwendige Kunst, heute mehr denn je. Unseren Lehrern und Professoren kann man nicht dringend genug ans Herz ... ... Schluß einer Anekdote schon zehnmal gehört, so höre man ruhig ein elftesmal zu, denn es gibt andere, die das noch nicht kennen und sich darüber freuen. ...
Am Schreibtisch. Du sitzest am Schreibtisch, lieber Leser, und vor dir liegt eine Menge der Beantwortung harrender Briefe, denn du hast wie so mancher die böse, böse Eigentümlichkeit, mit der Beantwortung deiner Korrespondenz so lange zu zögern, sie so lange unter täglicher Beschwichtigung ...
Auf Logierbesuch. Erste Scene . A. »Wie, Du hier, Ernst? Welche Ueberraschung! Wie kommst Du denn nach H.?« E. »Ich bin bei C.'s zu Besuch, Du weißt doch, unserem gemeinsamen Studiengenossen in Heidelberg.« A. »Ah ...
... Käthe nickt ein wenig errötend. »Hast Du denn schon die Tischordnung fertig?« – »Im Entwurf ja, mein Kind, aber ... ... Gerichtsrat ist konservativ, der Landrichter Fortschrittler, die dürfen mir nicht gegenüber sitzen, denn sonst entbrennt während des Servierens der Gänseleber in Aspik. dem ... ... alle Plätze belegt sein. Wie verhält man sich denn da?« »Der Hausherr wird immer die vornehmsten ...
die Sprache im allgemeinen sagen, da Reinheit und formgewandter Ausdruck derselben nur ... ... im persönlichen Verkehr vernachlässigt werden. Und doch sollte gerade sie sich besonderer Sorgfalt erfreuen, denn nichts erhöht den angenehmen Eindruck, den eine Persönlichkeit macht, wesentlicher als eine schöne ...
... heilige Handlung nicht zu weit hinauszuschieben, wie denn dieselbe in vielen katholischen Ländern auch spätestens am dritten Lebenstage stattfindet. In ... ... sie selbstverständlich hierbei ihre Eltern zu Rate ziehe, im anderen Falle ihren Mann; denn aus der gemeinsamen Gevatterschaft erwachsen ihr viele Beziehungspunkte zu dem Herrn Gevatter. ...
Der Besuch von Kirchen, Museen, Ausstellungen, Konzerten und Restaurants. »Giebt es dafür denn auch noch besondere Regeln?« höre ich dich, verehrter Leser, ausrufen. »Nein, nur wenig Neues kann ich dir über diese Punkte sagen, ich möchte dir dagegen alles das ...
Das Vorstellen. In Bezug auf alle Fragen der guten Lebensart ist die Scheidung unserer Mitmenschen in Bekannte und Fremde von großer Wichtigkeit; denn nach diesem Verhältnis richtet sich unser Benehmen ihnen gegenüber. Was haben wir nun ...
Wohltätigkeitsbazare. Man übernehme nicht zu viele Verpflichtungen; denn man soll, wenn irgend möglich, alles Uebernommene aus eigenen Mitteln bestreiten. Hat man z.B. 20 Karten für ein Konzert zum Verkauf übernommen, so ist es unfein, seine sämtlichen Bekannten zu drangsalieren, davon zu ...
... Lebensart. Auch auf die Kleider der Kinder verwende sie die peinlichste Aufmerksamkeit; denn nichts verträgt sich schlechter, als eine zierlich gekleidete Mutter und unsaubere Kinder ... ... Nie vernachlässige sie die Keuschheit in Gedanken, Worten, Werken und Geberden; denn in dieser einen Tugend liegen fast alle übrigen verborgen.
Vom Spielen und Trinken Das alte Wort »im Wein ist Wahrheit« könnte auch auf das Spiel bezogen werden, denn das Spiel, jedes Spiel, vom gewagten Sportspiel bis zum bedächtigen Kartenspiel, vom elegantesten Tennis bis zum leidenschaftlichen Hasard offenbart Wahrheit, zeigt untrüglich den Charakter ...
... Pflicht, dafür ist aber auch weit weniger Gelegenheit dazu. Denn wollte man dem Vater condoliren, dessen Sohn im ... ... Todten auch sehr fragwürdig erscheinen, dürfen wir dennoch keinen Zweifel äußern, geschweige denn dieselben in Abrede stellen. Das Wort: Von den Todten soll man nichts Böses reden, denn sie können sich nicht vertheidigen, ist wohl zu beherzigen. Was aber ...
... der übrige Theil der Gesellschaft nicht versteht, gilt für rücksichtslos, es sei denn, daß man selbst nicht der Sprache der Anwesenden mächtig sei. Ebenso ... ... Bemerkungen oder Mittheilungen in einer fremden Sprache erlauben, die ein Dritter nicht versteht, denn man ladet dadurch den Schein auf sich, als wolle man ...
Dienstfertigkeit. Dienen lerne beizeiten das Weib nach ihrer Bestimmung, Denn durch Dienen allein gelangt sie endlich zum Herrschen, Zu der bestimmten Gewalt, die ihr im Hause gehört. Dienet die Schwester dem Bruder doch früh, sie diente den Eltern ...
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Romantik! Das ist auch – aber eben nicht nur – eine Epoche. Wenn wir heute etwas romantisch finden oder nennen, schwingt darin die Sehnsucht und die Leidenschaft der jungen Autoren, die seit dem Ausklang des 18. Jahrhundert ihre Gefühlswelt gegen die von der Aufklärung geforderte Vernunft verteidigt haben. So sind vor 200 Jahren wundervolle Erzählungen entstanden. Sie handeln von der Suche nach einer verlorengegangenen Welt des Wunderbaren, sind melancholisch oder mythisch oder märchenhaft, jedenfalls aber romantisch - damals wie heute. Michael Holzinger hat für diese preiswerte Leseausgabe elf der schönsten romantischen Erzählungen ausgewählt.
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