22. Bescheidenheit Als der Meister in Kuang in Gefahr war, blieb Yen Yüan zurück. Der Meister sprach: »Ich dachte schon, du seiest umgekommen.« Da sprach er: »Solange der Meister am Leben ist, wie könnte ich da wagen zu sterben?«
12. Freiheit und Form Meister Yu sprach: »Bei der Ausübung der ... ... ist die (innere) Harmonie die Hauptsache. Der alten Könige Pfad ist dadurch so schön, daß sie im Kleinen und Großen sich danach richteten. Dennoch gibt es Punkte ...
10. Selbstbeurteilung Der Meister sprach: »Wenn nur jemand wäre, der mich verwendete! Nach Ablauf von zwölf Monden sollte es schon angehen, und nach drei Jahren sollte alles in Ordnung sein.«
21. Über die Trauerzeit Dsai Wo fragte über die dreijährige Trauerzeit (und sprach): »Ein Jahr ist schon genug. Wenn der Edle drei Jahre lang keine Riten befolgt, so verderben die Riten sicher. Wenn er drei Jahre lang keine Musik ausübt, so geht die ...
9. Vier Klassen des Wissens Meister Kung sprach: »Bei der Geburt schon Wissen zu haben, das ist die höchste Stufe. Durch Lernen Wissen zu erwerben, das ist die nächste Stufe. Schwierigkeiten haben und doch zu lernen, das ist die übernächste Stufe. Schwierigkeiten haben ...
... es mir vergönnt wäre, einen Edlen zu sehen, dann wäre es schon gut. Einen guten Menschen zu sehen, ist mir nicht vergönnt; wenn es mir vergönnt wäre, einen Beharrlichen zu sehen, wäre es schon gut. Aber nicht haben und tun, als habe man, leer sein ...
34. Sittlichkeit als Lebenselement Der Meister sprach: »Sittlichkeit ist noch mehr für die Menschen als Wasser und Feuer. Ins Feuer und Wasser habe ich schon Menschen treten sehen und daran sterben. Noch nie habe ich einen gesehen, der ...
... aus (sittlichem) Ernst.« (Dsï Lu) sprach: »Ist es damit schon fertig?« (Der Meister) sprach: »Er bildet sich selbst, um andern Frieden zu geben.« (Dsï Lu) sprach: »Ist es damit schon fertig?« (Der Meister) sprach: »Er bildet sich selbst, um den ...
22. Falscher Schluß Gau Dsï sprach: »Die Musik des Yü ist ... ... schließt du das?« Gau Dsï sprach: »Weil der Glockenhenkel des Yü schon ganz durchgerieben ist.« Mong Dsï sprach: »Daraus folgt noch nichts. Die ...
53. Beweis des Überflusses 1 ... ... so ist es äußeres Gebaren, das ich wichtignehme. Wo die großen Straßen schön eben sind, das Volk aber die Seitenwege liebt, wo die Hofhaltung schön sauber ist, aber die Felder voll Unkraut stehen und die Scheunen leer ...
41. Erziehungsgrundsätze Gung-Sun Tschou sprach: »Die Wahrheit ist wohl hoch und schön, aber als ob man in den Himmel steigen müßte; sie erscheint unerreichbar. Wäre es nicht besser, man ließe die Leute erst das, was sie etwa fertig bringen können, tun und ...
... 1 Wenn auf Erden alle das Schöne als schön erkennen, so ist dadurch schon das Häßliche gesetzt. Wenn auf Erden alle das Gute als gut erkennen, so ist dadurch schon das Nichtgute gesetzt. Denn Sein und Nichtsein erzeugen einander. Schwer und ...
20 . Der Kampfhahn Gi Siau Dsï richtete für den ... ... Dschou einen Kampfhahn zu. Nach zehn Tagen fragte der König: »Kann der Hahn schon kämpfen?« Er sprach: »Noch nicht, er ist noch eitel, stolz und ...
13. Grenzen der Möglichkeit Mong Dsï sprach: »Daß ein Ungütiger sich in den Besitz eines Landes gesetzt hat, das kam schon vor, daß aber ein Ungütiger das Erdreich gewonnen, das hat es noch nie ...
81. Entfaltung des Wesentlichen Wahre Worte sind nicht schön, schöne Worte sind nicht wahr. Tüchtigkeit überredet nicht, Überredung ist nicht tüchtig. Der Weise ist nicht gelehrt, der Gelehrte ist nicht weise. Der Berufene häuft keinen Besitz auf. Je mehr ...
... Herbergswirt hatte zwei Weiber, die eine war schön und die andere häßlich. Die Häßliche war geehrt und die Schöne verachtet. ... ... junge Mann in der Herberge zu ihm: »Die Schöne hält sich selber für schön, darum weiß ich von ihrer Schönheit nichts. Die Häßliche hält sich selber ...
19. Der Festochse Ein Fürst hatte eine Botschaft an Dschuang Dsï gesandt ... ... ihn zu sich einzuladen. Dschuang Dsï empfing die Gesandten und sprach: »Habt Ihr schon einmal einen Opferstier gesehen? Er wird bedeckt mit köstlichen Stickereien und wird gemästet ...
10. Der Meister im Gespräch mit seinem Sohn über die Poesie Der Meister redete zu Be Yü und sprach: »Hast du schon (die Lieder im) Dschou Nan und Schau Nan betrieben? Ein Mensch, der ...
... Jen. Der sprach: »Was kommst du schon wieder zurück?« Er sprach: »Ich fürchte mich.« »Ach, du fürchtest ... ... Gewinn. Ihr Streben nach Vorteil und Macht ist nicht heftig. Und wenn trotzdem schon sie so zu mir waren, wie wäre es da erst beim Fürsten ...
12 . Der Nutzen des Todes Herzog Ging von Tsi wanderte auf ... ... der Hauptstadt seines Landes nahte, da vergoß er Tränen und rief aus: »Wie schön bist du, o Land! So üppig, so prächtig, glitzernd im Tau! ...
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