Kein Lied fällt mir mehr ein Locktest mich ... ... liegt bei dir gefangen, Kein Lied fällt mir mehr ein. Und rings hör' ich doch Lieder genug, Es singen beim Nesterbauen Die Vögel im Grünen und Blauen Und haben noch Lieder im Flug. Nur ich ...
Nichts mehr Nicht mehr die heißen, süßen Küsse, Nicht mehr die Worte mild und warm, Nicht mehr den treuen Blick der Augen, Nicht mehr den Druck von deinem Arm. Nichts mehr von allen jenen Wonnen Die Liebe hat und ...
178. Mehr sind tot als lebendig Alls lebt und reget sich; doch zweifl ich, ob die Welt Mehr der (Gott)-Lebenden als -Toten in sich hält.
59. Wer ist mehr Gott als Mensch Wer ohn Empfinden liebt und ohn Erkennen kennt, Der wird mit gutem Recht mehr Gott als Mensch genennt.
138. Je mehr du aus, je mehr Gott ein Je mehr du dich aus dir kannst austun und entgießen, Je mehr muß Gott in dich mit seiner Gottheit fließen.
143. Der Unempfindliche ist mehr als englisch Wer in dem Fleische lebt und fühlt nicht dessen Pein, Der muß schon auf der Welt weit mehr als englisch sein.
18. Warum die Menschen nicht mehr wissen, wann sie sterben. ( ... ... das ist die Landschaft zwischen der Ammer, Ilm und Abens, bei Gammelsdorf und Moosburg.) Früher wußten die Menschen, wann sie sterben müssen und arbeiteten darum nur wenig und schlecht. Einmal machte ein Mann einen Zaun ...
... Anblick bezaubert, so nahm sie mich durch ihre Unterhaltung noch mehr ein, und ich konnte es Waltern weiter nicht verdenken, daß ... ... , daß sie ihre peinliche Anstrengung nicht lange mehr aushalten könne, und ich war froh, als man aufstand und sich empfahl. Wie ...
Die, die mehr sind Alle Menschen nützen Uns, ... ... es genau, daß der selbstlos freundliche Arzt ihm nicht mehr helfen könne, aus seinen Wirrnissen heraus, da ... ... Seele graue undurchdringliche Nebel! So schleichen alle Menschen, Mann und Frau, ihre düsteren ...
Und immer mehr erkenn ich dies Und immer mehr erkenn ich dies: das Leben Ist Eins; wir ... ... und sind Doch Eines Wesens, sind uns fremd und gleich, Und aller Haß ist Torheit, alle Angst Ist Wahn ...
7. Und dann nicht mehr Ich sah sie nur ... ... Da war der Frühling in dem Thal, und dann nicht mehr. Im Saal des Festes ... ... Flor verschließen in Die dunkle Kammer eng und schmal, und dann nicht mehr. Ich will ums Rosenbrautgemach im ...
Weiß nicht mehr, wo die Erde liegt Die Raben schreien wie verwundet Und prophezeien Nacht und Not; Der Frost hat jede Tür umstellt, ... ... , Die Lerchen haben sich tot gesungen, Und Wolken wälzten den Sommer fort. Doch dein ...
... gewissen Feierlichkeit fast tagtäglich Haus und Stall und Scheune durchmusterte, da und dort Alles neu in ... ... , verließ Bäbi die Stube nicht mehr, sie blieb vielmehr da und freute sich, wie herzlich ... ... jetzt, wie mein Margret aussieht und der Wendel und der Doctor und der Pfarrer, und wenn ich malen könnt', ...
Kein Tag hat Anfang mehr noch Ende Nun löst ein blauer ... ... fährt als Prunkkarosse hin, Statt Pferde tausend Wünsche an ihr ziehn, Und jedem sitzt die Schönste in der Sonne drin. Kein Tag hat Anfang mehr noch Ende, Nur Sonnenstunden reichen sich die Hände, Es sieht ...
[Mehr falscher Schein und minder Sicherheit] Mehr falscher Schein und minder Sicherheit/ Ist zwischen Hoff und Land der Unterscheid.
... »Ihr seid weit in der Welt herumgekommen und habt viel gesehen und vieles lernen können, ich hätte Euch mehr Einsicht zugetraut, Nachbar.« ... ... Kind ist jetzt acht Jahre alt und kann nichts und weiß nichts, und Ihr wollt es nichts lernen ... ... Base das Heidi fest weiter und ließ es nicht mehr los, denn sie fürchtete, es könne drinnen ...
[Wir werden nicht mehr starr und bleich] Wir werden nicht mehr starr und bleich Den früheren liebeshelden gleich · An trübsal waren ... ... wir dabei. Sie gingen um mit schwert und beil · Doch streiten ist nicht unser teil · Uns ist der friede nicht mehr feil Um ihrer güter weh und heil.
[Gemütte/ welches mehr als Wind und See zu fliehen] Gemütte/ welches mehr als Wind und See zu fliehen/ Und das mich geben ... ... . Wer will auff glattes Eiß und deine Worte bauen? Je mehr man schleust die Hand/ ...
Als wollten ihre Augen nicht mehr aus dem Wald heraus Nur ... ... Waldweg mit nach Haus, Es wollten ihre Augen nicht mehr aus dem Wald heraus, Es fühlten ihre Hände sich bei kühlen Blättern sorglos gut Und schlossen Freundschaft mit den blauen Blüten und schöpften Alltagsmut, Als brächte schon ...
6. Es gehöret mehr dazu An einen Stadt Verkehrer ... ... das Land vor ihren Tisch betagen, Und Bürgermeister seyn, die du zeuchst andern für. Du ... ... da zeucht man Zapffen auff, So kan man Städt' und Land verdudeln und verfiedeln: Wie wird den Erbarn Rath die Noth im ...
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»Fanni war noch jung und unschuldigen Herzens. Ich glaubte daher, sie würde an Gamiani nur mit Entsetzen und Abscheu zurückdenken. Ich überhäufte sie mit Liebe und Zärtlichkeit und erwies ihr verschwenderisch die süßesten und berauschendsten Liebkosungen. Zuweilen tötete ich sie fast in wollüstigen Entzückungen, in der Hoffnung, sie würde fortan von keiner anderen Leidenschaft mehr wissen wollen, als von jener natürlichen, die die beiden Geschlechter in den Wonnen der Sinne und der Seele vereint. Aber ach! ich täuschte mich. Fannis Phantasie war geweckt worden – und zur Höhe dieser Phantasie vermochten alle unsere Liebesfreuden sich nicht zu erheben. Nichts kam in Fannis Augen den Verzückungen ihrer Freundin gleich. Unsere glorreichsten Liebestaten schienen ihr kalte Liebkosungen im Vergleich mit den wilden Rasereien, die sie in jener verhängnisvollen Nacht kennen gelernt hatte.«
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Biedermeier - das klingt in heutigen Ohren nach langweiligem Spießertum, nach geschmacklosen rosa Teetässchen in Wohnzimmern, die aussehen wie Puppenstuben und in denen es irgendwie nach »Omma« riecht. Zu Recht. Aber nicht nur. Biedermeier ist auch die Zeit einer zarten Literatur der Flucht ins Idyll, des Rückzuges ins private Glück und der Tugenden. Die Menschen im Europa nach Napoleon hatten die Nase voll von großen neuen Ideen, das aufstrebende Bürgertum forderte und entwickelte eine eigene Kunst und Kultur für sich, die unabhängig von feudaler Großmannssucht bestehen sollte. Dass das gelungen ist, zeigt Michael Holzingers Auswahl von neun Meistererzählungen aus der sogenannten Biedermeierzeit.
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