a. Der Spitzname der Fedderwarder ist Ziefersöker und soll sich auf ihre Nährigkeit, ihren Geiz beziehen. Ziefer war vor Zeiten eine kleine Münze. Ein anderer Spitzname ist Strappenluker. Sie sollen den Sengwardern oder Sillenstedern eine Glocke gestohlen haben, unter ...
Der Ssaubock und die frische Wirklichkeit Nun kam Französisch beim Ssaubock. Daß dieser Spitzname den Nagel auf den Kopf traf, bestätigte die Erscheinung des Präzeptors. Ein kurzer, feister Kerl, schwammig das Gesicht, rasiert bis auf zwei Koteletts. Seine Schweinsäugelchen hatten etwas Lauerndes. ...
b. Wenn es schneit, sagt man in Kniphausen: »De ollen Sillensteder Wiwer sünd bi't Goseplücken.« Der Spitzname Putaal oder Putenfanger: 591 b.
Elisabeth von Heyking Tschun Eine Geschichte aus dem Vorfrühling Chinas Tschun war ein ... ... weit gebracht!« sagte Wang pao, und wieder lachten alle, denn es war der Spitzname, den Li lien ying trug, weil er in seinem Heimatsdorf als Knabe Lehrling ...
I Mein Vater war Kammerdiener bei Herzog Christian. Da sein Vater ... ... sich indessen mit dem Kalmäuser, der also, von väterlichen Lippen stammend, mein stehender Spitzname geworden ist, wie ich zugestehen muß, mit Grund. Wir unterhandelten. Mein Vater ...
Am Stammtisch Nicht selten soll's geschehen, daß in einem entlegenen ... ... hatte er gestichelt – und dann rund herausgesagt, ich habe soeben erzählt, wie der Spitzname aufgekommen sei. Giftig blickte Gräter und spuckte verächtlich unter den Tisch. ...
870. Der Löll Zu Großlellenfeld, auch Unterlellenfeld, im eichstättischen Gebiete, ... ... zerren, gar ein spöttlich Schimpfwort, das nicht wohl zu schreiben ist, und ein Spitzname. Man nennt in dieser Gegend jemand, der sich nicht gut zu verreden weiß ...
1819 1563. * Um 1819 (?). Mit Karl ... ... lächerliche Seiten darbietet, selten verhöhnt. Der »Dr. Gift« war also eigentlich kein Spitzname, sondern ein Ehrentitel für mich. Zu meinem Glücke wußte ich gar nicht, ...
Zweites Kapitel All to min Besten, sä de Jung – dor ... ... . Und es kannte sie alle, seine Leidensblätter. Die andern Kinder – sein Spitzname ›Das Kind‹ – dieses Kinderheim in Schweden – der tote Will, und ...
Fünftes Kapitel Das war ein Wurf! sagte Hans – da warf ... ... Blatt vom Kalender; die dauernden Strafen und die Glockenblumen unter dem Kopfkissen und sein Spitzname ›Das Kind‹; der kleine Will und Mutti und was der Teufelsbraten sich alles ...
III. Bei Egremonts war Diner, an das sich später ein kleiner ... ... schmachtenden Blick. Eine entscheidende gesellschaftliche Niederlage. » A queer fellow « – dieser Spitzname hatte den fremden Eindringling für immer gestempelt. Das kommt davon, wenn ...
Wilhelm Raabe Stopfkuchen Eine See- und Mordgeschichte Wieder an Bord! – ... ... blieb bei seinem Weibe aus ganz besonderm Grunde, und sein Name oder vielmehr sein Spitzname war: Stopfkuchen. Er wird sehr häufig auf diesen Blättern das Wort ...
Zweiter Teil XLIII Paris, Mitte April 1842 Als ich vorigen ... ... Alte Dessauer, und dieser Name ist nur ein nom de guerre oder vielleicht ein Spitzname, den man ihm erteilt hat, ob seinem ältlichen katzenbucklicht gekrümmten und benauten Aussehen ...
III. »Lieber Federigo, komm doch heut Abend in die ... ... man ihn im Scherz, der, wen er hebt, auch stürzen kann. Doch der Spitzname trifft nicht. Denn zu »Königen« kann er Niemanden machen, weil er selbst ...
Zweites Kapitel Sellner! So heißt im Jargon der Soldat, der Söldner ... ... ein Marschallik im vollen, ganzen Sinne des Wortes, damit ist genug gesagt. Sein Spitzname »Itzig Schicker« erregte Schmunzeln im ganzen Kreise, wo immer er genannt ...
30 Berlin, Mai 1900. Bei einem entfernten Verwandten meiner Mutter ... ... seine Eigenart des vornehm Massvollen richtig erkannt. »Professor Lichte Höh« ist der neckende Spitzname, den er ihm gegeben. Durch seine Abwehr gegen alles Exzessive und sein inneres ...
Zweiundzwanzigstes Kapitel Bereits am Mittwoch auf dem Nachhausewege von dem Junggesellendiner im ... ... doch, weil er es in jedes Stammbuch der Freunde schrieb, auf der Universität sein Spitzname geworden! Was also wollen Sie, daß ich thun soll? fragte er ...
8. Beim Theater. Karl von Holtei war 1842 nach Breslau gekommen ... ... enge Beinkleider und gelbe Stiefletten mit ungeheuren Sporen. »Unmöglich, Herr Schneider, der Spitzname Zigeuner ist für den Strolch nur gewählt, um der Regie und dem Darsteller ...
VII. Während der Tage, die ich im Krankenzimmer verbringen mußte, ... ... brachte die Köchin Ottil das noch heim, daß für das Fräule Kreszenz bereits ein Spitzname im Dorf herumliefe: »Der Hofgockel!« In der Pflege meiner Mutter begann ...
Der Schmied seines Glückes John Kabys, ein artiger Mann von bald vierzig Jahren ... ... jener stattlichen Firmatafel eigenhändig herausgesägt und von dem verlorenen Oliva wehmütig abgetrennt hatte. Der Spitzname Kohlköpfle blieb ihm jedoch in der Stadt und führte ihm manchen Kunden zu, ...
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Als Hoffmanns Verleger Reimer ihn 1818 zu einem dritten Erzählzyklus - nach den Fantasie- und den Nachtstücken - animiert, entscheidet sich der Autor, die Sammlung in eine Rahmenhandlung zu kleiden, die seiner Lebenswelt entlehnt ist. In den Jahren von 1814 bis 1818 traf sich E.T.A. Hoffmann regelmäßig mit literarischen Freunden, zu denen u.a. Fouqué und Chamisso gehörten, zu sogenannten Seraphinen-Abenden. Daraus entwickelt er die Serapionsbrüder, die sich gegenseitig als vermeintliche Autoren ihre Erzählungen vortragen und dabei dem serapiontischen Prinzip folgen, jede Form von Nachahmungspoetik und jeden sogenannten Realismus zu unterlassen, sondern allein das im Inneren des Künstlers geschaute Bild durch die Kunst der Poesie der Außenwelt zu zeigen. Der Zyklus enthält unter anderen diese Erzählungen: Rat Krespel, Die Fermate, Der Dichter und der Komponist, Ein Fragment aus dem Leben dreier Freunde, Der Artushof, Die Bergwerke zu Falun, Nußknacker und Mausekönig, Der Kampf der Sänger, Die Automate, Doge und Dogaresse, Meister Martin der Küfner und seine Gesellen, Das fremde Kind, Der unheimliche Gast, Das Fräulein von Scuderi, Spieler-Glück, Der Baron von B., Signor Formica
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