Auf Gleim Als Cythere noch für Mavors Keine Seitentriebe fühlte, Als noch Mavors auf Cytheren Keinen Augenausfall wagte, Hatte Venus ihren Dichter, ... ... dem besten Grunde Paphos, Diesen Dichter zu bekränzen. Einer flog auf Pindus Höhen, Von Kalliopen die Tuba ...
Auf meinen Vogel 1763. Kleiner Sänger! meine Freude ... ... erfreut, Stehst du gern auf einem Fuße, Und so stehst du lange Zeit. Dieses ... ... selten nur heraus. Dieses kann Kleander nicht: Jedes Tag's auf allen Gassen Sich, den Stadtfreund, ...
4. Thu' dich auf. Am Allerseelentag, ... ... nachschleuderte. Viele, die das gesehen hatten, kamen auf Amrei zu und schimpften auf sie hinein und eben als sie daran ... ... und dessen blaugestreifte Weste. Der Ohm aber hob die Kleider auf, wies auf die zertragenen Ellenbogen hin und sagte zum Rodelbauer: »Diese ...
Auf dem Grabe 1801. Erde, wie du lebest und grünst! ... ... Weine nicht! es wandelt der Mond Mit den stillen Sternen vorüber, Glänzt auf das goldne Moos, die tauenden Gräser, Die den Hügel begrünen. Weine ...
Auf Josephs Krönung 1 O Geist der Lieder ... ... in die Zukunft hinüber singest, Fahr' auf zur Harfe! bereite den hohen Schwung Den unerreichten über die Schöpfung ... ... Mondenträger der Stolz. Er sprach: Ein Waghals nimmt es künftig mit jenen auf, Vor derer Blitze ...
Johann Christian Brandes Ariadne auf Naxos Ein Duodrama mit Musick
Auf der Landstraße Also stand ich an jenem Tag, es ... ... drei Handwerksburschen die Straße daherzogen und fröhlich sangen: »Steh auf, steh auf, du Handwerksgsell, Die Zeit hast du verschlafen! ... ... und Wiesen lag ein glitzernder Reif, feine Nebel stiegen auf und nieder, und unter uns in einem Tal ...
Auf Ruinen Heisa lustig! denn das Bersten, Rieseln, Säuseln hört ... ... Parfum der Fäulniß Prickelnd in die Nase sticht. Heisa lustig! – auf Ruinen Lacht und tanzt Ihr hochgeschürzt – Ei was thut es, ...
Auf Flügeln Herz, erträgst du diese Freude, Trägst du so ... ... die Liebe hats getan. Durch den Garten, über Stiegen, Wie auf Flügeln hebt es dich; Schneller als die schnelle Schwalbe, Höher schwingt ...
5. Auf dem Holderwasen. Als am ... ... am Mittag trieb Amrei die Gänse auf den Holderwasen, wie man den Weideplatz auf der kleinen Anhöhe beim Hungerbrunnen ... ... das tausendfältige Keimen und Sprossen auf dem Grund, all das Singen und Jubeln auf den Zweigen und in ...
Auf den Tod eines Freundes 1762. Er ist hinüber zu den Unsterblichen, Unwiderbringlich menschlicher Zärtlichkeit! Er ist hinüber! Keine Thränen Weinen, o**! dich uns zurücke! Sanft, wie die Quelle, die durch die Wiese schleicht, Nie trug ...
Auf dem Meere Ausgetobt die wilden Stürme, Heiter, friedlich glänzt ... ... Todesseufzer bang und schwer. – Eine Kapsel, fest verschlossen Schaukelt auf dem weißen Schaum Und der Fischer, sorglos singend Wirft sie in ...
Anonym Nudidäten oder Fantasien auf der Venus-Geige
Max Dauthendey Bänkelsang vom Balzer auf der Balz
Auf den Bergen Freu' Dich nicht des blauen Himmels, Bist Du noch so harmlos, Kind? Fühlst Du's nicht? durch Erd' und Himmel Zieht gewitterschwüler Wind! Trau' nur nicht der Himmelslüge, Nicht dem Sonnenlächeln trau', ...
Auf dem Rhein Ein Fischer saß im Kahne, Ihm ... ... sein Lieb zu fahren Wohl auf dem tiefen Rhein. Da kömmt sie bleich geschlichen, Und ... ... den Knieen, Hat nur ein Hemdlein an. Sie schwimmen auf den Wellen Hinab in tiefer Ruh', ...
Auf den Oberdruiden an der Rur 1 ... ... hohes Bild Im Oberpriesterschmucke sanft auf ihn; Da kehren Tage, die zur Ewigkeit Hinüber sind, vor ... ... seht ihr ihn Den ehrenvollen Bardenbegünstiger, Durch den ihr seyd, auf dessen Zuspruch Zögernden Lippen ihr euch ...
Auf! Komödianten ziehen vorüber, Wüst verwitterte Gestalten Mit verblichenen Gewändern, Lügnerisch verschminkten Falten. Dieses übertünchte Elend Diese rohe Prahlerei Ist doch einmal etwas Neues In dem eklen Einerlei. Nehmt mich mit! Ich will das ...
Trost auf dem Leichenfelde 1855. Über Gräbern schaust du ... ... geblieben; Denn kein Staub nimmt solchen Raub. Drum nur immer auf dem Leichensand Festen Muts und Fußes aufgetreten! Auf des Herzensnordsterns Lichtmagneten Unverrückt den Blick gewandt! Auf! Empor, wohin dein Stern dir weist! ...
Auf der Station Nur eine Stunde sah ich dich, Und sprach kein Wort mit dir, Doch haben deine Züge sich Tiefeingeprägt in mir. Was du beginnst, wie du dich giebst, Ein Zauber liegt darin – Der Eine, ...
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Im Jahre 1758 kämpft die Nonne Marguerite Delamarre in einem aufsehenerregenden Prozeß um die Aufhebung ihres Gelübdes. Diderot und sein Freund Friedrich Melchior Grimm sind von dem Vorgang fasziniert und fingieren einen Brief der vermeintlich geflohenen Nonne an ihren gemeinsamen Freund, den Marquis de Croismare, in dem sie ihn um Hilfe bittet. Aus dem makaberen Scherz entsteht 1760 Diderots Roman "La religieuse", den er zu Lebzeiten allerdings nicht veröffentlicht. Erst nach einer 1792 anonym erschienenen Übersetzung ins Deutsche erscheint 1796 der Text im französischen Original, zwölf Jahre nach Diderots Tod. Die zeitgenössische Rezeption war erwartungsgemäß turbulent. Noch in Meyers Konversations-Lexikon von 1906 wird der "Naturalismus" des Romans als "empörend" empfunden. Die Aufführung der weitgehend werkgetreuen Verfilmung von 1966 wurde zunächst verboten.
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