3. Bekanntschaft mit den aristotelischen Schriften Weiter ist eine dritte ... ... zu Ende des 12. und 13. Jahrhunderts die abendländischen Theologen allgemeiner mit den Aristotelischen Schriften und deren griechischen und arabischen Kommentatoren in lateinischen Übersetzungen bekannt wurden, ... ... Griechischen, dieses war vereinzelt. Erst später ist man mehr mit Aristotelischen Schriften bekannt worden. In Spanien unter ...
... entstanden, die Entwicklung nicht gleichförmig fortgeschritten, einzelne Teile zurückgeblieben, andere zu störenden Auswüchsen erweitert, so daß ... ... so vielem Rechte einzelnen Individuen desselben erzeigte, lag stillschweigend die Geringschätzung des Standes im ganzen, weil ausgezeichnete Schreiber stets eine ... ... schon wegen ihres geringen Interesses zu übergehenden Angelegenheiten – das Institut des Schreiberunfugs ist oben betrachtet worden – ...
... es nicht als eine Geringschätzung der Gegenwart, wenn ich Euch öfters der Anschaulichkeit halber in jene kindlicheren ... ... Widerstreben alles bestimmt und überall ununterbrochen tätig ist; wie alle Verschiedenheit und alle Entgegensetzung nur scheinbar und relativ ist, und alle Individualität nur ... ... selbst zu erschaffen, und sich in der vorübergehenden Erscheinung des endlichen Lebens aufs mannigfaltigste darzustellen. Was wäre wohl die einförmige ...
... und moralischen Gehalt, vor allem die Scheu vor dem Unbegreiflichen, Uebersinnlichen, ohne die an keine wahre Grösse ... ... Götter und Fabellehre, und die durch die schändlichsten Ausschweifungen gerechtfertigte Verfolgung einiger Mysterien. Bei den Griechen mag nicht leicht nur ... ... Abschweifung über Sprache überhaupt und die Möglichkeit der Verschiedenheit einzelner einzulassen. Den nachtheiligsten Einfluss auf die interessante Behandlung ...
... der strengen oder engeren (unnachlaßlichen) Pflicht, die zweite nur der weiteren (verdienstlichen) Pflicht widerstreite, und ... ... Imperativen nach der vorigen Vorstellungsart, nämlich der allgemein einer Naturordnung ähnlichen Gesetzmäßigkeit der Handlungen, oder des ... ... Maximen notwendig mit den Gesetzen der Autonomie zusammenstimmen, ist ein heiliger , schlechterdings guter Wille. Die Abhängigkeit eines nicht schlechterdings guten Willens vom Prinzip der ...
... Form. Sind nicht die Lateinischen Töchtersprachen aus einer Periode roher und ungrammatischer Barbarei hervorgegangen? Ueberhaupt leidet ... ... Zustand, und kann kaum ohne Beimischung eines volksthümlichen gedacht werden. Wahrer Familienzustand ist nur da, wo die Glieder ... ... an sich nur in der Gleichartigkeit aller einzelnen erscheint, sich in der Verschiedenheit der Nationen in besondre ...
... es ist für die Kenntniss seiner Sprachfähigkeit, die also die Sprachfähigkeit im Allgemeinen ist, wichtig zu wissen ... ... hier darbietet, ist die, ob die Verschiedenheit und Gleichartigkeit der Sprachen einen geschichtlichen Grund hat, oder bloss so ... ... dem sie gebildet wurden, in seiner Gleichartigkeit und Verschiedenheit, deren nähere Bestimmung wir für jetzt dahingestellt seyn lassen, ...
... es auch dem das Allgemeine und Einzelne Vergleichenden und mit Bewußtsein über beides Reflektierenden; aber dieser Unterschied verschwindet ... ... Getränk. Ebenso sollen sie sich der Fleischspeisen gänzlich enthalten haben, womit die Seelenwanderung zusammengehängt wird, – auch unter den vegetabilischen Nahrungsmitteln einen Unterschied gemacht, Bohnen verboten [haben]. Sie sind viel damit ...
... Hegelschen Philosophie das derzeitig interessanteste Geistesphänomen erblicken lassen‹. Man sieht aber bald aus der Schrift ... ... ›das etwa so Gewonnene dürfte »wegen der Gleichartigkeit des Hauptinteresses immer noch einen unsicheren ... ... sich damit, einen Gedanken, der über den geschichtlichen Moment der Erscheinung des Philosophierens von der Philosophie aus, die er ...
... Funk«. 1762 »Die falsche Spitzfindigkeit der vier syllogistischen Figuren erwiesen«. 1763 »Der ... ... Rechtslehre«. 14. Juni: Es findet eine Abschiedsehrung Kants durch die Königsberger Studentenschaft statt. »Verkündigung des nahen Abschlusses eines ...
... Darstellungen aus dem System der Philosophie«. »Über das Wesen der philosophischen Kritik überhaupt, und ihr Verhältnis zum gegenwärtigen Zustand der Philosophie insbesondere«. ... ... Das Bistum Würzburg wird auf Veranlassung Napoleons der österreichischen Herrschaft unterstellt; protestantische Professoren müssen die Universität verlassen. Schelling geht nach München und wird ...
... gesucht ; von Klugen hingegen als abentheuerliche Gewächse und Chimären in der Stille belacht oder auch für die lange Weile ... ... , die dem Leben näher kämen. Doch sind vielleicht die philosophischen Chroniken und Bildergallerien weniger zu tadeln, als der schlechte Gebrauch, den ihre Liebhaber davon machen ...
... Gratien unserer heutigen Dichtkunst. Hier ist der Ort die Übersichtigkeit einiger gegen das menschliche Geschlecht und dessen Aufkommen gar zu witzig gesinnter Patrioten ... ... Sprüche Zeugnisse wieder sie. Diese neuen Athenienser sind Nachkommen seiner Ankläger und Giftmischer, abgeschmacktere Verläumder und grausamere Mörder dann ihre Väter. Bey der Kunst, in ...
... entfernen. Zu einem dramatischen Mährchen ist die Gabe zu dialogiren unentbehrlicher. Es ist zwar an dem, daß ein gelehrter Kunstrichter leichter zu befriedigen ... ... von gelehrten Damen obenan hängen; nil admirari bleibt immer die Grundlage eines philosophischen Urtheils. Die kräftigsten Irrthümer und Wahrheiten, die unsterblichsten ...
... die nicht mitphilosophirenden – mit aller philosophischen Terminologie; die Ausdrücke derselben sind lediglich Redeabkürzungen, um an etwas schon vorher ... ... allein ein Ich giebt, ein selbstständiges und freies Ich gehört zur absoluten Form = B, und ist der ... ... auch dieser wiederum zwei verschiedene Formen (Sie bemerken, dass dieses eine Unterabtheilung in dem ersten Theile der soeben aufgestellten Oberabtheilung ist): – deren ...
... also in die gemeine Ansicht hineingebannt und hineingewurzelt, dass selbst der allerklarste und einleuchtendste Unterricht sie nicht dahin bringt, ihr ... ... ihr sich erhebt; aber in der philosophischen Literatur ist Kant, wenn man seine philosophische Laufbahn nicht weitet als ... ... ist Gesetzgebung und Cultur, ist die Kunst, ist alles Gute und Achtungswürdige, das wir besitzen, in ...
... das Ich vorhanden – (transzendent-immanenter [unbegreiflicher] Realismus vieler Kantianer, und namentlich Reinholds ... ... empirischen Ichs ansehen, und sie nur, insofern sie die Form der Identität und Unwandelbarkeit haben, als Dinge an sich ... ... , um die Identität und Unwandelbarkeit der Dinge an sich zu retten, zur prästabilierten Harmonie seine Zuflucht nehmen. ...
... Jahre, wie etwa des von einer uneigennützigen Hülfsbereitwilligkeit der Menschen, von einer arkadischen Schäferunschuld u. dergl. mit einem ... ... werden, sich darüber zu trösten. Dass von der Realität aller Ideen vom Uebersinnlichen keine objective Gewissheit, sondern nur ein Glaube an sie stattfinde, ist ... ... Begehrungsvermögens (bei der Existenz Gottes und der Seelen Unsterblichkeit auf eine des oberen, bei dem Vorsehungs- und ...
... um so tiefer anerkannt werden wird, Je mehr eine solche Würdigung von philosophischen Gesichtspunkten unterstützt ist. – Von den ferneren Rechtfertigungen der zwölf Tafeln gegen ... ... zwischen der Härte jenes Gesetzes oder der Unbedeutendheit solcher Bestimmungen, – aber die Unbedeutendheit von solchen Sachen und vollends von ...
... deren Gebrauch sie über den ordentlichen Lauf der Natur hinausgehende Wirkungen hervorzubringen sucht. Dies, sage ich, ist ... ... so ist selber das in der vorigen Rede beschriebene Religionssystem, das von einem willkürlich handelnden Gotte ausgeht, und eine Vermittelung, ... ... Beschädigungen loszukaufen glaubt, – selber dieses Religionssystem, sage ich, ist ein solches schwärmerisches Zaubersystem, in welchem Gott nicht ...
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