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Kant, Immanuel/Die Metaphysik der Sitten/Zweiter Teil. Metaphysische Anfangsgründe der Tugendlehre/Einleitung/VI. Die Ethik gibt nicht Gesetze für die Handlungen [...] sondern nur für die Maximen der Handlungen [Philosophie]

... ich gleich noch von allem Zweck, als der Materie desselben, abstrahiere); wie denn das formale Prinzip der Pflicht im kategorischen Imperativ: »handle so, daß ... ... zu einer allgemeinen Gesetzgebung zusammen zu stimmen, schon genug ist. Denn Maximen der Handlungen können willkürlich sein und stehen nur ...

Volltext Philosophie: Immanuel Kant: Werke in zwölf Bänden. Band 8, Frankfurt am Main 1977, S. 519-520.: VI. Die Ethik gibt nicht Gesetze für die Handlungen [...] sondern nur für die Maximen der Handlungen

Schleiermacher, Friedrich/Monologen/[Vorreden] [Philosophie]

... giebt, in ein freies Wesen den offenen ungestörten Blick. Keine zuverlässigere: denn mit Dir durchs Leben zieht die Freude, vom reinen Anschaun des Befreundeten ... ... zur Betrachtung zurückkehrst. Auch keine bewahrst Du leichter gegen fremde Lust oder Tücke; denn da ist kein verführerisch Nebenwerk, das den Unberechtigten ...

Volltext Philosophie: Friedrich Schleiermacher's Monologen. Berlin 1868, S. 21-26.: [Vorreden]

Kant, Immanuel/Kritik der reinen Vernunft/[Widmung] [Philosophie]

[Widmung] Sr. Exzellenz dem königl. Staatsminister Freiherrn ... ... Wissenschaften an seinem Teile befördern, heißt an Ew. Exzellenz eigenem Interesse arbeiten; denn dieses ist mit jenen, nicht bloß durch den erhabenen Posten eines Beschützers, sondern ...

Volltext Philosophie: Immanuel Kant: Werke in zwölf Bänden. Band 3, Frankfurt am Main 1977, S. 9-10,20.: [Widmung]

Humboldt, Wilhelm von/Ueber Göthes Herrmann und Dorothea/Einleitung [Philosophie]

... Verbindung aber geht die Cultur selbst verloren. Denn wenn die Cultur des Menschen die Kunst ist, sein Gemüth durch Nahrung ... ... dadurch nicht bloss der Kunst, sondern auch der Philosophie ein wesentlicher Dienst geleistet. Denn der Aesthetiker benutzt diese poetischen Geständnisse eben so, als der Psycholog die ...

Volltext Philosophie: Wilhelm von Humboldt: Werke in fünf Bänden. Band 2, Darmstadt 1963, S. 125-133.: Einleitung

Humboldt, Wilhelm von/Ueber Göthes Herrmann und Dorothea/XXIV. Colorit [Philosophie]

XXIV Colorit Denn was wir Colorit 1 nennen (und es giebt in jeder Kunst etwas diesem Begriff Entsprechendes), ist, wenn wir es allgemein und philosophisch in seinen Gründen und seiner Wirkung untersuchen, nichts anders, als das, was die Thätigkeit der Einbildungskraft ...

Volltext Philosophie: Wilhelm von Humboldt: Werke in fünf Bänden. Band 2, Darmstadt 1963, S. 183-186.: XXIV. Colorit

Schelling, Friedrich Wilhelm Joseph/Vom Ich als Prinzip der Philosophie/§ 9 [Philosophie]

... Satz, daß das Ich nur Eines sei, freilich ungereimt finden. Denn, daß das empirische Ich Vielheit sei ... ... also kein Begriff sein, weder ein reiner noch ein abstrahierter, denn es ist weder zusammenfassende noch zusammengefaßte, sondern absolute Einheit. Es ist also weder Gattung, noch Art, noch Individuum. Denn Gattung, Art und Individuum sind nur in bezug auf Vielheit denkbar ...

Volltext Philosophie: Friedrich Wilhelm Joseph von Schelling: Werke. Band 1, Leipzig 1907, S. 34-38.: § 9

Schelling, Friedrich Wilhelm Joseph/Vom Ich als Prinzip der Philosophie/§ 8 [Philosophie]

... Ich setzt. Diese Freiheit läßt sich positiv bestimmen, denn wir wollen keinem Ding an sich, sondern dem reinen, durch sich selbst ... ... Freiheit ist als Bedingung der Vorstellung ebenso notwendig, wie als Bedingung der Handlung. Denn euer empirisches Ich würde niemals streben, seine Identität zu retten, ...

Volltext Philosophie: Friedrich Wilhelm Joseph von Schelling: Werke. Band 1, Leipzig 1907, S. 31-34.: § 8

Schelling, Friedrich Wilhelm Joseph/Vom Ich als Prinzip der Philosophie/§ 12 [Philosophie]

... Ich, und außer dem Ich ist nichts . Denn das Ich enthält alle Realität (§ 8), und alles, was ist, ... ... was außer ihm ist, nichts, d.h. gar kein Objekt ist; denn es ist bloß, nicht insofern es gedacht wird, sondern insofern ... ... abstrahierten Begriff von Substantialität der Erscheinungen entgegen – (denn, solange der Urbegriff nicht entdeckt war, war der ...

Volltext Philosophie: Friedrich Wilhelm Joseph von Schelling: Werke. Band 1, Leipzig 1907, S. 44-47.: § 12

Schelling, Friedrich Wilhelm Joseph/Vom Ich als Prinzip der Philosophie/§ 11 [Philosophie]

... müssen auch alle Attribute des Ichs unendlich sein . Denn das Ich ist nur durch das, was es ist, d.h. ... ... beibehalten oder nicht. Im ersteren Falle gäbe es ein Ich außer dem Ich (denn wo Unendlichkeit ist, da ist Ich), eine Unendlichkeit außer der ... ... es unteilbar, so ist es auch unveränderlich . Denn da es durch nichts außer sich verändert werden kann ...

Volltext Philosophie: Friedrich Wilhelm Joseph von Schelling: Werke. Band 1, Leipzig 1907, S. 44.: § 11

Schelling, Friedrich Wilhelm Joseph/[Aus:] Philosophie der Mythologie/13. Vorlesung [Philosophie]

... ist als nicht von gleicher Geltung. Denn das Vorausgehende wird gegen das Folgende zugleich zum Untergeordneten ( hypokeimenon ), und ... ... sich helfen kann, wenn sie nicht wohl oder übel lateinisch sich ausdrücken will; denn da z.B. möchte über den Unterschied zwischen est ... ... sich nicht in der Unmöglichkeit befindet, das Dritte aber wird man zugeben, denn, indem es nur die Wirklichkeit ...

Volltext Philosophie: Friedrich Wilhelm Joseph von Schelling: Werke. Band 3, Leipzig 1907, S. 651-677.: 13. Vorlesung

Schelling, Friedrich Wilhelm Joseph/[Aus:] Philosophie der Mythologie/14. Vorlesung [Philosophie]

... unmöglich sei, daß sie Substanz sei, denn dieser komme vor allem zu, ein Absonderliches (für sich sein ... ... Hergang des stufenmäßigen Entstehens, das wir in der Natur wahrnehmen; denn worauf anders könnte es wohl beruhen dieses stufenmäßige Aufsteigen, wenn nicht darauf, ... ... im beständigen Gehen und Kommen, Entstehen und Vergehen begriffen, zwar noch Attribut (denn wir sagen von dem Tier: ...

Volltext Philosophie: Friedrich Wilhelm Joseph von Schelling: Werke. Band 3, Leipzig 1907.: 14. Vorlesung

Kant, Immanuel/Kritik der reinen Vernunft/Einleitung/VI. Allgemeine Aufgabe der reinen Vernunft [Philosophie]

... fragen: wie sie möglich sind; denn daß sie möglich sein müssen, wird durch ihre Wirklichkeit ... ... nicht als Wissenschaft, doch als Naturanlage (metaphysica naturalis) wirklich. Denn die menschliche Vernunft geht unaufhaltsam, ohne daß bloße Eitelkeit des Vielwissens sie ... ... sind, sondern durch ihre eigene vorgelegt sind, zu tun hat; da es denn, wenn sie zuvor ihr eigen ...

Volltext Philosophie: Immanuel Kant: Werke in zwölf Bänden. Band 3, Frankfurt am Main 1977, S. 58-62.: VI. Allgemeine Aufgabe der reinen Vernunft

Fichte, Johann Gottlieb/Darstellung der Wissenschaftslehre. Aus dem Jahre 1801/Erster Theil/§ 29 [Philosophie]

... Wissen – ein Denken einer absoluten Quantitabilität ist . c. Woher denn also nun im Wissen das absolute Seyn und die Quantitabilität ? ... ... sich und findet sich fertig: durchgeführter Realismus der Wissenschaftslehre.) d. Ist denn nun die Anschauung dem Denken, oder das Denken ...

Volltext Philosophie: Johann Gottlieb Fichtes sämmtliche Werke. Band 2, Berlin 1845/1846, S. 72-78.: § 29

Fichte, Johann Gottlieb/Darstellung der Wissenschaftslehre. Aus dem Jahre 1801/Erster Theil/§ 10 [Philosophie]

... selbst schlechthin im Verschmelzen dieser beiden, in ihrer realen Identität; denn es ist keine Einheit, ausser der der Separaten, und es sind keine ... ... von dem Bewusstseyn der Elemente, die du etwa zusammensetztest, fort zur Einheit; denn alles dein Wissen kommt in Ewigkeit auf keine ...

Volltext Philosophie: Johann Gottlieb Fichtes sämmtliche Werke. Band 2, Berlin 1845/1846, S. 20-22.: § 10

Fichte, Johann Gottlieb/Darstellung der Wissenschaftslehre. Aus dem Jahre 1801/Erster Theil/§ 15 [Philosophie]

... die Freiheit kann das unmittelbare Wissen gehen). Denn das Wissen ist Einheit von Separaten oder Entgegengesetzten: Separate werden aber zur ... ... Bestimmung ausser sich selbst hat (wie z.B. die Naturtriebe dergleichen wären). Denn nur eine solche Freiheit vereinigt in sich absolut Entgegengesetzte: Entgegengesetzte sind aber ...

Volltext Philosophie: Johann Gottlieb Fichtes sämmtliche Werke. Band 2, Berlin 1845/1846, S. 30-31.: § 15

Schelling, Friedrich Wilhelm Joseph/Zur Geschichte der neueren Philosophie/Spinoza · Leibniz · Wolff [Philosophie]

... Gute tun, ein tautologischer Satz ist; denn gut ist nur, was Gott tut, und insofern kann er freilich ... ... die Welt ist im Raum und der Zeit nach entweder begrenzt oder unbegrenzt (denn hier in den kosmologischen ... ... kosmologischen, fortschritt. Dieses mußte denn freilich auf ganz andere Art konkludent sein. Denn hier ging man nicht ...

Volltext Philosophie: Friedrich Wilhelm Joseph Schelling: Zur Geschichte der neueren Philosophie. Leipzig 1966, S. 51-94.: Spinoza · Leibniz · Wolff

Humboldt, Wilhelm von/Ueber Göthes Herrmann und Dorothea/XC. Augenblick, in welchem die Handlung anhebt [Philosophie]

XC Augenblick, in welchem die Handlung anhebt Die Wahl des Augenblicks, ... ... die Handlung aufnimmt, gehört zu den vorzüglichsten Beweisen seiner Geschicklichkeit in der Behandlung derselben. Denn von ihm hängt das Interesse ab, das sogleich und unmittelbar in uns erregt ...

Volltext Philosophie: Wilhelm von Humboldt: Werke in fünf Bänden. Band 2, Darmstadt 1963, S. 326-327.: XC. Augenblick, in welchem die Handlung anhebt

Fichte, Johann Gottlieb/Darstellung der Wissenschaftslehre. Aus dem Jahre 1801/Erster Theil/§ 2. Wort-Erklärungen [Philosophie]

§ 2. Wort-Erklärungen Ein solches absolutes Zusammenfassen und Uebersehen eines Mannigfaltigen vom Vorstellen, welches Mannigfaltige denn auch wohl überall zugleich ein unendliches seyn dürfte, wie sich ein solches in der vorstehenden Construction eines Wissens gezeigt hat, heisst in der folgenden Bearbeitung, und ...

Volltext Philosophie: Johann Gottlieb Fichtes sämmtliche Werke. Band 2, Berlin 1845/1846, S. 6-7.: § 2. Wort-Erklärungen

Kant, Immanuel/Kritik der reinen Vernunft/Einleitung/I. Von dem Unterschiede der reinen und empirischen Erkenntnis [Philosophie]

... doch nicht eben alle aus der Erfahrung. Denn es könnte wohl sein, daß selbst unsere Erfahrungserkenntnis ein Zusammengesetztes aus dem ... ... bestimmt genug, um den ganzen Sinn, der vorgelegten Frage angemessen, zu bezeichnen. Denn man pflegt wohl von mancher aus Erfahrungsquellen abgeleiteten Erkenntnis zu sagen ... ... priori konnte er dieses doch auch nicht wissen. Denn daß die Körper schwer sind, und daher, wenn ...

Volltext Philosophie: Immanuel Kant: Werke in zwölf Bänden. Band 3, Frankfurt am Main 1977, S. 45-46.: I. Von dem Unterschiede der reinen und empirischen Erkenntnis

Fichte, Johann Gottlieb/Darstellung der Wissenschaftslehre. Aus dem Jahre 1801/Erster Theil/§ 14. Wort-Erklärungen [Philosophie]

§ 14. Wort-Erklärungen Ein Wissen, welches, durch den Zusammenhang, ... ... ist ein Wissen von Qualität . Ein solches Wissen ist nothwendig ein Denken; denn nur das Denken ruht vermöge seiner Einheits-Form auf sich selbst, dagegen das ...

Volltext Philosophie: Johann Gottlieb Fichtes sämmtliche Werke. Band 2, Berlin 1845/1846, S. 30.: § 14. Wort-Erklärungen
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