Johannes Kolroß Eyn schön spil Von Fünfferley betrachtnussen den menschen zůr Bůss reytzende / durch Joannē Kolroßen / vß der heyligen geschrifft gezogen / vnd vff den ersten Sontag nach Ostern / jm M.CCCCC. XXXII. jar offentlich zů Basel gehalten.
Valentin Voigt (Voith) Spiel vom Menschen Ein schön Lieblich Spiel, von dem herlichen ursprung: Betrübtem Fal. Gnediger widerbrengunge. Müseligem leben, Seligem Ende, und ewiger Freudt des Menschen aus den Historien heiliger schrifft gezogen gantz Tröstlich. Einhalt dieses Büchleins viend Man aus den Argumenten ...
Siebenter Auftritt. Harpagon allein, schon vom Garten her schreiend. Diebe! Diebe! Räuber, Mörder! Gerechtigkeit! O gerechter Himmel, ich bin verloren, ich bin ein geschlagner Mann, ich bin ermordet; sie haben mir den Hals umgedreht; sie haben mir ...
... Heftigkeit von vorhin. HARPAGON. Es ist schon gut! CLEANTHE. Ich versichere Euch, daß sie mir von Herzen leid ... ... . Was sagst du da? CLEANTHE. Ich sage, daß ich Euch ohnehin schon Dank genug schuldig bin und daß mir nichts zu wünschen bleibt, nachdem ...
... MARIANE. Ich hätte Euch meinen Besuch schon längst abstatten sollen, mein Fräulein. ELISE. Ihr habt getan, was ... ... mir gewesen, mein Fräulein, Euch zuvorzukommen. HARPAGON. Ihr seht, sie ist schon groß; aber Unkraut wächst immer am schnellsten. MARIANE leise zu Frosine ...
Fünfzehnter Auftritt. Harpagon. Valere. HARPAGON. Valere, habe ... ... rette mir, soviel du kannst; ich will es dem Kaufmann wiederschicken. VALERE. Schon gut. HARPAGON. O du ungeratener Sohn! – Willst du mich denn zugrunde ...
... suchen gehn? Dich zu beruhigen, durchkreuzt ich schon Die beiden Meere, die der Isthmus trennt, Nach Theseus fragt ... ... auf der Bahn des Herkules verirren? Wie stolze Herzen hat nicht Venus schon Bezähmt! Du selbst, der ihre Macht bestreitet, ... ... Gestehs, du bist der vorige nicht mehr, Schon lang sieht man dich seltener als sonst Stolz ...
Fünfter Auftritt. Theseus. Panope. PANOPE. Ich weiß ... ... In ihren Zügen malt sich die Verzweiflung, Und Todesblässe deckt ihr Angesicht. Schon hat Oenone sich, die sie mit Schmach Verstieß, ins tiefe Meer hinabgestürzt ...
... dahin hast bringen können, deine gute Natur zu ruinieren und nicht längst schon an allen den Medizinen, die man dich hat schlucken lassen, draufgegangen bist ... ... was er im Notfall an sich selber tun würde. ARGAN. Ich sehe schon, du hast einen Zahn auf ihn. Aber ...
... unterbricht ihn. Au! ARGAN. Es ist schon ... TOINETTE. Au! ARGAN. Schon wenigstens eine Stunde ... TOINETTE. Au! ARGAN. Daß ich ... ... ihr etwas zu sagen. TOINETTE. Da kommt sie schon von selbst; sie hat Eure Gedanken erraten.
Siebenter Auftritt. Argan. Beralde. ARGAN. Ach mein ... ... ein? Was gibt's denn? ARGAN. Ich kann nicht mehr. Ich fühle schon, wie die Arzneikunst sich an mir rächt. BERALDE. Meiner Treu, Bruder, ...
Neunter Auftritt. Argan. Beralde. BERALDE. Das trifft sich ja nach Wunsch; kaum verläßt dich ein Arzt, so ist schon ein anderer da. ARGAN. Ich fürchte, ich fürchte, du hast ...
Elfter Auftritt. Argan. Beralde. ARGAN. Hättest du ... ... ? BERALDE. Ich muß sagen, die Ähnlichkeit ist unglaublich groß; aber man hat schon viel von dergleichen gehört, und solche Naturspiele wiederholen sich sehr oft. ARGAN. ...
Erster Ballett-Auftritt. Tanz von Zigeunern und Zigeunerinnen. ZWEITE ... ... schwören? Was denkt ihr nur? Zwar lassen wir uns gern betören Schon von Natur. Die Liebe hat, uns zu verführen, So leichten ...
... sich nennt, Nein, wie ich vorhin schon gesagt, zu deinem Heil, Und um den Kindern, ... ... Es bleibt beschlossen, fest, es wankt und weicht nicht mehr! Schon sitzt der Kranz ihr auf dem Haupte, schon vergeht Die Fürstin-Braut im Zauberkleid, ich bin's gewiß. ...
... Selbstverklagen Beginnt an meinem frohen Mut zu nagen. Schön ist sie, schön! ihr Reiz so unermessen, Daß auch die ... ... Freude kann nicht mehr wie einst hinbrausen; Sind lahm schon oder mausern ihre Schwingen? Weiß nicht, doch fühl ich oft ...
... . Ist doch nit sünd und wenn's schon wär Ein sünd in gott, vast hert und schwer, So ... ... rucken Und gott lan mit uns sin willen füeren. Öb ir schon hie kein crütz nit anrüeren, So findend ir doch ... ... mal im platersalb, Und säche ich dich schon von öl recht glissen, Ich schlüeg dich, ...
... 's, Vater, daß ich kommen darf! AGAMEMNON. Schön oder nicht schön – wie man's nehmen mag, mein Kind! ... ... Das Weihungsopfer ist der Göttin schon gebracht? AGAMEMNON. Jetzt soll es: eben steh ich jetzt ... ... tret heraus, mich nach dem Gatten umzusehn, Der vom Gemache fort ist schon geraume Zeit. In ...
... Heiligkeit begrüßen! MEPHOSTOPHILIS. Mir einerlei: sein Wildpret soll schon schmecken. Doch nun, mein Faust, damit du auch erkennst, ... ... Und nehmet unsern väterlichen Segen. MEPHOSTOPHILIS. So, so: ward schon ein Teufel so gesegnet? FAUST. ... ... , komm, bereite dich zum Lachen, Die faulen Kardinäle sind dabei schon, Bruno zu richten, ...
Johann Anton Leisewitz Die Pfandung Ein Bauer und seine Frau. Abends ... ... FRAU schlägt ein Kreuz. Gott sei mit uns! – Da hättest du dich schön gerächt! DER MANN. Meinst du nicht? – Wenn ich so stürbe, ...
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Im Jahre 1758 kämpft die Nonne Marguerite Delamarre in einem aufsehenerregenden Prozeß um die Aufhebung ihres Gelübdes. Diderot und sein Freund Friedrich Melchior Grimm sind von dem Vorgang fasziniert und fingieren einen Brief der vermeintlich geflohenen Nonne an ihren gemeinsamen Freund, den Marquis de Croismare, in dem sie ihn um Hilfe bittet. Aus dem makaberen Scherz entsteht 1760 Diderots Roman "La religieuse", den er zu Lebzeiten allerdings nicht veröffentlicht. Erst nach einer 1792 anonym erschienenen Übersetzung ins Deutsche erscheint 1796 der Text im französischen Original, zwölf Jahre nach Diderots Tod. Die zeitgenössische Rezeption war erwartungsgemäß turbulent. Noch in Meyers Konversations-Lexikon von 1906 wird der "Naturalismus" des Romans als "empörend" empfunden. Die Aufführung der weitgehend werkgetreuen Verfilmung von 1966 wurde zunächst verboten.
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