Zwölftes Kapitel. Von der Vermehrung des Wissens § 1. ( ... ... Kompass entdeckte oder den Gebrauch und Nutzen der Chinarinde bekannt machte, that mehr für die Verbreitung des ... ... Wissens, für die Beschaffung und Vermehrung der nützlichen Einrichtungen des Lebens, und rettete mehr Menschen vom Tode als ...
Fünftes Kapitel. Die mehreren Sinnen angehörenden einfachen Vorstellungen Die von mehr als einem Sinne erlangten Vorstellungen sind die des Raumes oder der Ausdehnung, der Gestalt, der Ruhe und der Bewegung; sie machen sowohl auf die Augen wie auf das Gefühl sinnliche Eindrücke, und ...
... leichtern, die der Fassungskraft und den Neigungen der Menschen mehr entsprachen und ihr mehr gefielen, im Laufe der Zeiten unterdrückt worden; ... ... mit dem Leibe der Natur nicht mehr verbunden sind und von ihm nicht mehr ernährt werden. So ist es ... ... bereits zu Oefterem gesagt, mehr das Ergebniss des Glückes als der Geschicklichkeit, mehr die Geburt der Zeit ...
... von einem einzelnen im geheimen ausgeübt oder von mehreren gemeinsam. Jener ist ein Zeichen aufrichtiger Frömmigkeit; denn wozu ... ... sie den Glauben an Gott gegeben hat. Im Privatkult mehrerer kann es zugleich Zeremonien geben, weil sie untereinander über das Schickliche der ... ... noch vor ihnen läppisch, unüberlegt, bäurisch, unklar, unverständlich und unschön spreche, vielmehr eine würdevolle Haltung, wie man sie zu Hause niemals ...
... früher es gethan) wahrscheinlich eher den Weg bahnen und zur Vermehrung des Wissensvorraths mehr beitragen, als alle scholastischen Schritte nach der strengen Regel ... ... von der Art sind, dass mehr als ein einzelnes Ding mit ihnen übereinstimmt und durch sie vorgestellt werden ... ... Wissen ebenso klar und gewiss, mögen beide oder eine oder keine dieser Vorstellungen mehr als ein wirkliches Ding darstellen ...
... worden und Jahrhunderte sich erhalten hat, ohne der Welt mehr als die Kunst des Streitens zu lehren, nirgends weder für die Grundlagen ... ... dem Unterschiede ebenso klar und gewiss, wie diese allgemeinen Sätze; diese werden nur mehr eingeprägt und benutzt, weil sie in ihrer Allgemeinheit ...
... Schwäche des Verstandes ihre Quelle haben, als vielmehr in falschen Grundannahmen, an denen man festgehalten hat und die ... ... von allen anderen in Wirklichkeit existiren, sondern dass jedesmal mehrere derselben in dem nämlichen Object gleichsam mit einander vermischt und verbunden seien. ... ... er durch denselben Act der sondernden Unterscheidung oder Vorstellungszerlegung auch abstracte Ideen von den mehr zusammen gesetzten Dingen, welche verschiedene zusammen existirende Eigenschaften enthalten. ...
... sind diejenigen, die in demselben Zusammenhang immer dasselbe Ding bezeichnen; mehrdeutig, welche einmal jenes, einmal dieses meinen. »Dreieck« gilt so als eindeutig, da es stets im selben Sinne genommen wird; »Parabel« dagegen ist mehrdeutig, da der Name einmal eine Allegorie oder ... ... Vergleich, zum anderen ein gewisse geometrische Figur bezeichnet. Jede Metapher ist absichtlich mehrdeutig. Indessen geht diese Unterscheidung nicht ...
... es erzeugt wird, ist später mehr an gebührender Stelle zu sagen. Jedenfalls ist es klar, daß es bei ... ... Wegen unsrer Gedächtnisschwäche ist es auch nicht möglich, von Prinzipien zu mehr als einem oder zwei Syllogismen fortzugehen. Angenommen, jemand ... ... eingesehen zu werden vermag. Je mehr Theoreme die Geometer bereit haben, um so mehr können sie sich der ...
... Vorrecht der Zahlen, der Ausdehnung und der Gestalt beschränkt; vielmehr hat nur der Mangel gehöriger Methoden und Fleisses, aber nicht der genügenden ... ... Empfindungen, die durch die Grösse, Gestalt, Zahl und Bewegung der kleinen, nicht mehr wahrnehmbaren Körperchen hervorgebracht werden; ihre Unterschiede sind also von dem Wechsel einiger ...
... nicht zum wirklichen Dasein eines Dinges gehören; sie sind vielmehr Erzeugnisse und Erfindungen des Verstandes, die er für seine Zwecke gebildet hat, ... ... vieler einzelnen Dinge aufgestellt sind. Aber Allgemeinheit gehört nicht den Dingen selbst an, vielmehr sind diese, als daseiende, sämmtlich einzelne; und dies gilt selbst bei ...
... kein Grund da, damit anzuhalten; vielmehr ist man dann dem Ende der Vermehrung nicht näher, als bei ... ... dass diese Tiefe viele Faden und noch mehr beträgt; von diesem Mehr hat – er keine bestimmte Vorstellung. Wenn ... ... seine unendliche Zahl so weit gebracht hat, dass er sie nicht mehr vermehren kann. Ich denke, so lange man sie noch ...
... glaubt man gern; dies wird Jeder mehr als einmal erfahren haben, und wenn die Leute auch nicht offen widersprechen ... ... kann in all solchen Fällen ein vernünftiger Mann nicht wohl seine Zustimmung versagen; vielmehr ist sie bei solcher Wahrscheinlichkeit nothwendig gegeben und damit verbunden. ... ... sobald eine offenbare Ungleichheit für die zwei Seiten vorliegt. Dann bestimmt vielmehr die grössere Wahrscheinlichkeit die Zustimmung, und ...
... gemacht worden, die sich mit Formen und Wesen geplagt haben; vielmehr haben diese mehr oder weniger umfassenden Ausdrücke in allen Sprachen ihre Bildung und ... ... sich gebildet hat, so unterschieden, dass, wenn man Mehrere über missgestaltete Neugeburten fragte, ob sie Menschen seien oder nicht, man ... ... zu Stande kommt, sondern nur mehr oder weniger umfassende Zeichen, durch die man mit wenig Silben eine grosse ...
... den Geist nicht töten können; fürchtet vielmehr den, welcher den Geist und den Leib verderben kann in der Hölle.« ... ... Handlungen der Menschen ist. Als Ausleger des Gesetzes muß aber ein Mensch oder mehrere Menschen angesehen werden, da der einzelne nicht darüber entscheiden kann, ob seine ... ... ein Zweifel besteht, vor einem oder mehreren Menschen dargelegt werden; und diese Darlegung ist das Bekenntnis. Entscheidet ...
... zu halten, so liegt ihnen noch mehr ob, die Parteiungen selbst aufzulösen und zu zerstreuen. Eine Parteiung nenne ... ... Auch eine vierte gibt es, die Heeresmacht, die mitunter das Vermögen der Bürger vermehrt, aber doch häufiger es vermindert. Jedenfalls sind nur die beiden ersten notwendig ... ... also den Ertrag von Land und Meer vermehren. Dem zweiten sind alle Gesetze gegen die Trägheit und solche, ...
... selbst, in welchen zehntausend und mehr Theile unterschieden werden können, obschon sie selbst nicht mehr, als einen Zoll lang sein mag. Demgemäss werden die ... ... so gross ist, dass es nicht eine Linie geben konnte, die deren noch mehrere enthielte, so wird gesagt, die Linie ...
... ihr die Selbst- und Sinneswahrnehmung bietet, zu vermehren und zu vermannichfachen; sie bleibt aber dabei immer auf diese zwei Quellen ... ... einfachen Vorstellungen allein den Dingen selbst entlehnt sind, und die Seele davon nicht mehr oder andere haben kann, als ihr zugeführt worden sind. Sie kann ...
... Sonne und überhaupt noch keine Bewegung war. Die Julianische Zeitrechnung beginnt mehrere Hundert Jahre vor der Zeit, wo es wirklich Tage, Nächte oder Jahre ... ... können, die sich über die Grenzen der Welt erstrecken, wo es keine Körper mehr giebt. § 25. Gesetzt, es wären 5639 ...
... diese Ungleichheit, durch welche der, dem wir freiwillig mehr zugestanden haben, auch mehr besitzt, nicht mehr für unrecht gelten. Die Nachteile, die die Herrschaft ... ... Gegners untergehen und sein eigener wieder hergestellt wird. Ist überdies die Mehrheit der Stimmen nicht so bedeutend, so ...
Buchempfehlung
Bereits 1792 beginnt Jean Paul die Arbeit an dem von ihm selbst als seinen »Kardinalroman« gesehenen »Titan« bis dieser schließlich 1800-1803 in vier Bänden erscheint und in strenger Anordnung den Werdegang des jungen Helden Albano de Cesara erzählt. Dabei prangert Jean Paul die Zuchtlosigkeit seiner Zeit an, wendet sich gegen Idealismus, Ästhetizismus und Pietismus gleichermaßen und fordert mit seinen Helden die Ausbildung »vielkräftiger«, statt »einkräftiger« Individuen.
546 Seiten, 18.80 Euro
Buchempfehlung
Biedermeier - das klingt in heutigen Ohren nach langweiligem Spießertum, nach geschmacklosen rosa Teetässchen in Wohnzimmern, die aussehen wie Puppenstuben und in denen es irgendwie nach »Omma« riecht. Zu Recht. Aber nicht nur. Biedermeier ist auch die Zeit einer zarten Literatur der Flucht ins Idyll, des Rückzuges ins private Glück und der Tugenden. Die Menschen im Europa nach Napoleon hatten die Nase voll von großen neuen Ideen, das aufstrebende Bürgertum forderte und entwickelte eine eigene Kunst und Kultur für sich, die unabhängig von feudaler Großmannssucht bestehen sollte. Für den dritten Band hat Michael Holzinger neun weitere Meistererzählungen aus dem Biedermeier zusammengefasst.
444 Seiten, 19.80 Euro