Auf das Meer Es flüstert rings zum Strand in Ewigkeit, Füllt ... ... wildentbranntem Wetterstreit. Ihr, deren Augen brennend oder matt, Ergötzt sie wieder auf der weiten Flut! Ihr, deren Ohren taub vom rohen Spotte ...
Auf die Phantasie Lass die Phantasie nur schweifen, ... ... Blick sich Sehnsucht trank, Gürtel ihr und Kleid entsank. Auf das Netz! Gib frei die Zügel! Schon hebt Phantasie die Flügel. Tore auf! Sie will entschweben, ...
Ode auf die Indolenz Ein Morgen war, da sah ich drei Gestalten, Das Haupt gesenkt und Hand in Hand geschmiegt, Und wie sie feierlich vorüber wallten Mit sanftem Schritt, von weißem Kleid umwiegt, Wars so, als würde marmornes Gefäß Rundum gedreht ...
Ode auf die Melancholie Du sollst nicht Lethe suchen, sollst nicht Wein Aus harter giftiger Wolfsmilchwurzel klopfen, Noch soll Proserpinas blutrote Pein, Nachtschattentraube, deine Stirn umtropfen. Dein Rosenkranz sei nicht aus Taxusperlen, Dein Gram soll nicht zum flaumigen Kauz sich retten ...
Auf ein Bild des Leander Ihr sittsam süßen Mädchen, kommt gegangen, Senkt unter Wimpern blasser Augenlider Demütig keuschen Blick zur Erde nieder Und haltet milde Hand von Hand umfangen, Als könntet ihr bestürzt nur und mit Bangen Ein Opfer eurer Schönheit sehn ...
Ode auf eine griechische Urne Liebkeusche Braut der steten Stille du, Du Pflegekind von Tag und Tag und Schweigen! Welch blumiges Waldgeschichtchen schilderst du – Und sagst es süßer als ein Reimereigen? Welch blattumrankte Mär umstreicht dein Rund Von Göttern oder Menschen ...
18. Kapitel Wer spielt auf dem Klavier, das Hauptmann ... ... ?« John Sedley sprang aus seinem Stuhl auf, seiner Frau entgegen, die auf ihn zustürzte. Er nahm sie in ... ... die französische Nation und Armee auf dem Champ-de-Mai 9 auf den Adler den Treueid ...
16. Kapitel Der Brief auf dem Nadelkissen Wie ... ... Koffer standen in einer Ecke des Zimmers, und auf dem Tisch am Fenster auf dem Nadelkissen, dem großen, dicken Nadelkissen, ... ... Miss Crawleys Rawdon ist mein Rawdon. Auf seinen Befehl tue ich meinen Mund auf und folge ihm in unser ...
Drittes Kapitel Unser Held macht große Fortschritte auf seinem Wege zur wahren Größe ... ... , einen Straßenraub wolle er leicht auf sein Gewissen nehmen, wenn er die Sache recht bei Licht betrachte; ... ... aussöhnen; dies sei eine so schreckliche Sünde, daß Gottes Gericht sie auf der Welt verfolge und allemal an den Tag ...
Viertes Kapitel Ein junger vielversprechender Held tritt auf. Jetzt machte ... ... und heften wir unsere Aufmerksamkeit auf unsern Helden, der immerfort mit starken Schritten auf den höchsten Gipfel des menschlichen Ruhmes zuging. Gleich nach seiner Rückkunft ... ... wenig betreten; nicht, daß ihn Hartfrees Schicksal gejammert hätte, nein – auf diesen hatte er einen so ...
Siebentes Kapitel Herr Wild geht auf Reisen und kommt wieder nach Hause. ... ... Helden bewog, ihn drei Jahre auf Reisen zu schicken, und zwar – worüber man nicht wenig erstaunen wird ... ... wäre und so oder so viel Meilen machte; und dann berief er sich auf die tägliche Erfahrung, ob nämlich unsre jungen Herren ...
Dreizehntes Kapitel Ein Kapitel, auf das wir außerordentlich stolz sind, und welches ... ... seinem Sitze, machte die ganze Gesellschaft auf sich aufmerksam und redete folgendermaßen: »Mit unendlichem Vergnügen habe ich ... ... ohne sie wird gewiß kein Mensch im Schlachtfelde oder, wie es andre ausdrücken, auf der Landstraße groß werden. Aber ach! ...
... Treffen mit Keats. 1820 Hartley Coleridge gibt seine Oriel-Mitgliedschaft auf. Oktober: Coleridge besucht Oxford auf eigene Faust. 1821 Zwei Monate Urlaub ... ... Juli: Coleridge nimmt sich einen sechs Wochen langen Urlaub auf dem Rhein mit Wordsworth und Dora Wordsworth. ...
... reich mit Gold ausgelegt, und die Devise auf dem Schilde war ein junger Eichbaum, der mit der Wurzel ... ... Enterbte. Er ritt ein muthiges schwarzes Roß, und auf dem Wege durch die Schranken begrüßte er anmuthig die Damen, ... ... eine schwarze Rüstung gekleidet, war der erste, der auf den Kampfplatz trat. Auf weißem Schilde trug er einen schwarzen Stierkopf, halb ...
... Quäler bestimmt, er jene cabbalistischen Linien auf den Boden zeichnet? – Vielleicht wird auf diese Weise auf unser Leben und unsere Sicherheit abgezielt, doch wir speien ... ... unterstützen, mit welcher Steine hinabgerollt wurden.« Wahrscheinlich gründete diese Angabe sich auf die Thatsache, daß Rebekka ...
... tödtlichen Schlag für alle seine Hoffnungen aufgefaßt. Seine Vaterliebe hatte zwar auf einen Augenblick den Sieg über Stolz und Patriotismus davon getragen, doch waren ... ... und hörte gern von seiner hohen Abkunft reden, sowie auch von seinem Recht auf den Thron und die Königswürde. Allein es ... ... dieses Ziel zu erreichen, blieb er stets Athelstane der Unentschlossene, verschob alles auf morgen und begann kein Unternehmen ...
... einem solchen Vertrage meine Einwilligung gebe.« »Auf die Mauern denn!« rief de Bracy. »Niemand, weder ... ... zeigen, wie es einem Manne von edler Abkunft ziemt. Vorwärts, Brian, auf Leben und Tod!« »Auf die Mauern!« rief der Templer, und beide stiegen nun auf die Festungswerke, um alles, was ihre Kunst vermochte ...
... begegnet werden. So wisse denn, daß ich meine Ansprüche auf Deine Hand in einer Weise unterstütze, die besser für Deinen Charakter paßt. ... ... , Dame, daß auch dieser Nebenbuhler in meiner Gewalt ist, und es nur auf mich ankommt, ihn an Front de Boeuf zu verrathen, dessen Eifersucht ihm ...
... Ritter, bringe ich Euch diesen Ganzen und trinke ihn auf das Glück aller treuen Liebhaber! – Ich hoffe, Ihr seid da nicht ... ... pünktlich halte.« »Ganz richtig,« heiliger Vater; »aber der Teufel ist auf solche excepta erpicht; Du weißt ja, er geht umher wie ...
... zurück zu blicken; aber bis auf den heutigen Tag ist es mir schmerzlich, auf die Zeit zurückzusehen, von ... ... eine Straße oder ein Pfad, der direkt auf das Licht hinführte, das mir jetzt zwischen einer Gruppe von ... ... großer, alter Vorstehhund hatte seinen Kopf auf den Schoß des einen Mädchens gelegt; auf den Knieen der anderen lag ...
Buchempfehlung
Die ersten beiden literarischen Veröffentlichungen Stifters sind noch voll romantischen Nachklanges. Im »Condor« will die Wienerin Cornelia zwei englischen Wissenschaftlern beweisen wozu Frauen fähig sind, indem sie sie auf einer Fahrt mit dem Ballon »Condor« begleitet - bedauerlicherweise wird sie dabei ohnmächtig. Über das »Haidedorf« schreibt Stifter in einem Brief an seinen Bruder: »Es war meine Mutter und mein Vater, die mir bei der Dichtung dieses Werkes vorschwebten, und alle Liebe, welche nur so treuherzig auf dem Lande, und unter armen Menschen zu finden ist..., alle diese Liebe liegt in der kleinen Erzählung.«
48 Seiten, 3.80 Euro
Buchempfehlung
Romantik! Das ist auch – aber eben nicht nur – eine Epoche. Wenn wir heute etwas romantisch finden oder nennen, schwingt darin die Sehnsucht und die Leidenschaft der jungen Autoren, die seit dem Ausklang des 18. Jahrhundert ihre Gefühlswelt gegen die von der Aufklärung geforderte Vernunft verteidigt haben. So sind vor 200 Jahren wundervolle Erzählungen entstanden. Sie handeln von der Suche nach einer verlorengegangenen Welt des Wunderbaren, sind melancholisch oder mythisch oder märchenhaft, jedenfalls aber romantisch - damals wie heute. Michael Holzinger hat für diese preiswerte Leseausgabe elf der schönsten romantischen Erzählungen ausgewählt.
442 Seiten, 16.80 Euro