... den steilsten Himmelsplan, Gleich rüst'ger Mitteljugend schon beschritten, Noch beten Menschen seine Schönheit an, Noch lauschen sie des ... ... Der Blick sich weg, erst zu ihm aufgeschlagen. So du, um Mittag schon dir selbst entflohn, Stirbst unbemerkt, zeugst du dir nicht den Sohn. ...
50 Wie bang mein Weg mir däucht, wenn selbst der Lohn, ... ... Ruh und Rast am Reiseziel des Müden, Mir zuruft: so viel lange Meilen schon Bist du von ihm, von deinem Freund geschieden! Das Lasttier, das ...
32 Wenn, überlebend meiner Tage Ziel, Nachdem schon dies Gebein ein Raub des alten Feindes, Durch Zufall noch einmal dir in die Augen fiel Dies arme rohe Blatt des hingeschiednen Freundes; Vergleich' es mit der Zeiten Besserung, Und wenn auch aller ...
33 Wie manchen stolzen Morgen sah ich schon Mit Herrscherblick der Berge Häupter grüßen: Sein goldnes Antlitz küßt den bleichen Strom, Mit Himmelsalchimie vergoldet er die Wiesen. Und bald darauf, wenn feiger Nebel schwillt, Wie läßt er trüben seine Götterwange, Entzieht ...
54 O, wie ist Schönheit zwiefach schön und hehr, Wenn sie der Wahrheit goldner Schmuck erhebt! Die Ros' ist lieblich, aber lieblicher Macht sie der Wohlgeruch, der in ihr lebt. Die Hagebutten sind so zart gemalt, Wie duft'ger Rosen ...
104 Mir kannst du, Herz, nicht altern; denn so schön, Wie da zuerst mein Aug' in deines blickte, Bist du noch heute. Dreier Winter Wehn Stahl Waldes Schmuck, womit ihn Sommer dreimal schmückte: Drei holde Lenzen in der Zeiten Lauf ...
... kleiden, Das dir mein ganzes Herz nicht schon beschrieb? Was könnt' ich Neues sagen, was bedeuten, Das deinem ... ... Nichts Altes gilt mir alt, sind wir verbunden, Wie da zuerst dein schön Gestirn ich pries. So ew'ge Lieb' in frischen Liebesbanden, ...
127 Schwarz galt vor Alters nicht für schön: in Worten Führt' es zum mindesten den Namen nicht. Doch nun ist Schwarz der Schönheit Farbe worden, Und ein Bastard entstellt ihr Angesicht. Denn seit sich jede Hand Natur zu sein vermißt, Mit ...
148 Weh! Welche Augen gab mir Venus Sohn, Die sich ... ... ist mein Urteil hingeflohn, Das falsch entscheidet, was sie richtig sehn? Ist schön, was meine falschen Augen ehren, Wie kann die Welt sie denn der ...
138 Wenn Liebchen spricht, daß nie ihr Herz erkalte, So glaub' ich ihr, wenn sie es schon erfand; Damit sie mich für einen Neuling halte, Mit Listen dieser Welt noch unbekannt. So, irrig wähnend, daß sie jung mich wähne, ...
... Worte: »Ekelhaft! Der Haferbrei ist schon wieder angebrannt!« »Ruhe!« gebot eine Stimme. Es war nicht diejenige ... ... ! – Ungefähr zwanzig der auf diese Weise gekleideten Mädchen waren erwachsen oder eigentlich schon über die allererste Jugend hinaus; das Kostüm kleidete sie schlecht und gab ...
... übertraf sie mich bei weitem: sie war schön, sie war stark und kräftig. Ihr animalischer Geist hatte ... ... seiner allmorgendlichen Studien vorüber waren, pflegte er – ob schön ob Regen – seinen Hut zu nehmen und, gefolgt von Carlo, dem ... ... einer Arbeit gehört haben, zu deren Verrichtung ich mich erbieten könnte.« »Schon vor drei Wochen fand oder plante ich etwas für Sie ...
... Als wir endlich zurückkamen war der Mond schon aufgegangen; ein Pony, welches wir als dasjenige des Arztes erkannten ... ... müssen und in Todesgefahr zu schweben! Diese Welt ist so schön – wie entsetzlich wäre es, abberufen zu werden und wer weiß wohin ... ... war das alte geblieben. »Weshalb kommst du hierher, Jane? Es ist schon nach elf Uhr; ich habe ...
... niemals gethan,« sagte endlich Bessie zur Abigail gewendet. »Aber es hat schon lange in ihr gesteckt,« lautete die Antwort. »Ich habe der gnädigen Frau schon oft meine Meinung über das Kind gesagt, und ... ... als uns alle herbeilocken. Ich kenne ihre bösen Streiche schon.« »Was giebt es denn hier?« fragte ...
... enge und dicht zu flechten, daher war ich schon zu Ende des Monats damit fertig. 1.-15. November . ... ... den Aehren bemerkt hatte. Während ich bestürzt eine Weile stillstand, naheten die Vögel schon wieder, setzten sich auf die nächsten Zweige, lauerten auf meine ... ... Erde lagen. Die Pomeranzen und Zitronen waren schon überreif; von den Trauben hingegen waren nur noch wenige ...
... ich noch vor Entsetzen, da ich mir doch schon bewußt war, daß es nichts als ein Traum sey. Ein dunkles ... ... gebrauchten, und ich besaß einen ziemlichen Vorrath davon, der theils roh, theils schon ganz zubereitet war. Ich schlich in den Keller, um ihn ... ... wie reichlich war ich jetzt damit versehen, wie schön, wie ordnungsvoll lag alles um mich her? Diese ...
... besehen, nicht länger widerstehen, denn da ich schon eine Landreise bis an die andere Seite der Insel gemacht hatte, so ... ... meinen Sonnenschirm mit, denn die Hitze war sehr groß. Da ich mir schon früher vorgenommen hatte, die Entdeckung der Ost - und Nordküste meiner ...
... doch der Bach!« Mein Lieb ist schön, doch nicht so schön als schnöde: Wie Tauben sanft, doch schlangenglatt ... ... Eisen rostig: Ein wenig bleich, mit etwas Rosenröte, So schön wie keine, und so falsch wie jede. Wie hat sie ...
... Darin besteh', sittsam zu propagiren, Was schon so flink geht, daß beschränkter Platz Die halbe Zucht antreibt zu ... ... Zwar beide strahlten hell in ihrer Sphäre; Die Inseljungfrau, rein und schön wie sie, War ganz Natur an ihrem fernen Meere; ...
... war, die zwei oder drei inneren Reihen der Bäume, die ich schon vor zehn oder zwölf Jahren einige Schritte von jenem Pfahlwerk gepflanzt hatte, ... ... sich nicht durch die Bäume gedeckt, nähern konnten; auf diese Art hatte ich schon nach zwei Jahren ein dichtes Gebüsche, und nach ...
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Als Hoffmanns Verleger Reimer ihn 1818 zu einem dritten Erzählzyklus - nach den Fantasie- und den Nachtstücken - animiert, entscheidet sich der Autor, die Sammlung in eine Rahmenhandlung zu kleiden, die seiner Lebenswelt entlehnt ist. In den Jahren von 1814 bis 1818 traf sich E.T.A. Hoffmann regelmäßig mit literarischen Freunden, zu denen u.a. Fouqué und Chamisso gehörten, zu sogenannten Seraphinen-Abenden. Daraus entwickelt er die Serapionsbrüder, die sich gegenseitig als vermeintliche Autoren ihre Erzählungen vortragen und dabei dem serapiontischen Prinzip folgen, jede Form von Nachahmungspoetik und jeden sogenannten Realismus zu unterlassen, sondern allein das im Inneren des Künstlers geschaute Bild durch die Kunst der Poesie der Außenwelt zu zeigen. Der Zyklus enthält unter anderen diese Erzählungen: Rat Krespel, Die Fermate, Der Dichter und der Komponist, Ein Fragment aus dem Leben dreier Freunde, Der Artushof, Die Bergwerke zu Falun, Nußknacker und Mausekönig, Der Kampf der Sänger, Die Automate, Doge und Dogaresse, Meister Martin der Küfner und seine Gesellen, Das fremde Kind, Der unheimliche Gast, Das Fräulein von Scuderi, Spieler-Glück, Der Baron von B., Signor Formica
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