... sein reuiges Bekenntnis eines Fehltritts, zu dem ihn der verruchte Ignaz Denner wie der Satan selbst verlockt und gezwungen, ... ... indessen von Tage zu Tage. Es war erwiesen, daß eben, wie Denner es angegeben, seit fünf Jahren Andres in einen ... ... auf unerlaubte Weise zu erlangen; denn das würde mich ja dem verruchten Denner, der mich in Schande ...
Wie das schöne Mägdelein von Portillon seinen Richter mundtot machte. ... ... um den Leib gefaßt und aufs Bett geworfen habe; wie sie sich wand wie ein Aal und geschrieen habe, als ob sie ... ... es bequem ist, hier hinein zu kommen, und wie wohlverwahrt dagegen ein Jüngferlein ist.« Nun dachte ...
Wie dem Hartl an einem Tage die Sonne zweimal aufging. ... ... Sonn' in den Hals hinab scheint. Wissen nichts davon, wie's unsereinem geht, der alle Tag' ... ... noch so jung – hätt' gern noch eine Zeit gelebt. Das geht ja wie der Wind. Dort steht der Buchenbaum mit dem grünen Platzel. Meine liebe ...
... Dein Michael soll Dich lieben, wie Du geliebt sein willst.« »Wie kannst Du das?« ... ... die Teppiche und Costüme, etwas wie Rührung, wie ein Abschiednehmen von lieben altbekannten Dingen war in ihren ... ... bin ich nicht so unglücklich, wie Du gedacht hast. Warum sollte ich denn unglücklich sein? Ich bin ...
Wie das Schloß zu Azay erstand. Johann war der Sohn ... ... der Regentin untergebracht. Vergeblich fragte sich das Gefolge, wo denn der Feind sei; der Dutzendmann wußte es sehr wohl. Da aber die ... ... Dutzendmann, für den es nun kein Zurückweichen mehr gab: »Wie bin ich glücklich, wohledle Herrin, Gnade ...
... ächzte der Ehemann, der sich so kläglich vorkam wie ein blinder Hund. Denn war er auch ein gewaltiger ... ... , damit ich sie mit meinen künftigen Arbeitsgefährten üben kann: denn, wie gesagt, ich bin nun frei ... ... da die Hausherrin bewundernd nach, wie rühmte sie seinen guten Sitz; und wie begeistert stimmte Perrotte bei ...
... Schränken und Stühlen beinahe anzusehen wie ein Prunksaal. Da folgte denn auch jeder gern der Weisung, die ... ... Das beste Meisterstück – um Rosa zu verdienen! – Wie kommen wir denn darauf! – mir schwindelt's im ... ... sanft sprach: »Du sollst nicht von hinnen, denn ganz anders, wie du meinst, kann sich ...
... aber allgemach begann es ihm zu gehen wie der Eva im Paradies, denn jetzt waren Schlangen gekommen und als ... ... sondern aus dem Pfeffer, der aber dennoch nicht tief ging; denn kaum stand der Alte ... ... Diese Worte kehrten den Maurer wie einen Handschuh, er ließ sich nieder wie ein Strohfeuer, sagte, ...
... , lacht nur! Mir war's nicht wie lachen zu Muthe. Wie es mit den Beeren aussah, ... ... Er's ausmacht? Kann Er's denn? Was will Er denn haben?« »Freilich kann ich's ... ... und dazu trompetet der Gänserich wie ein afrikanischer Elephant, wiehert wie ein Pferd, brüllt wie ein Tiger, und als der ...
... ... Fragen? – Ich bin ja verrückt! – Wie schau' ich denn aus? – Merkt man ... ... ? – Ja, was ist denn? Was ist denn? – Bin ich denn wahnsinnig, daß ich das ... ... können; es dämmert ja schon! – Wie lang' hab' ich denn geschlafen? – Muß auf die ...
... die Schlucht zu ihrem jetzigen Namen gekommen ist.« »Weißt Du's denn?« fragte einer der Goldsucher den alten Westmann, welcher obige Worte gesprochen hatte ... ... »Nein, nein!« rief es rundum. »Du bist vollständig unschuldig. Aber wie ist's mit dem Comanchen? Er entkam?« »Nein. ...
... einer großen Dattelpalme gleich; seine Augen waren wie glühende Kohlen, seine Augenzähne wie die Hauer eines Ebers, und sein ... ... mit dem er tat, wie er schon mit dem Kapitän getan hatte; denn er tötete und röstete ... ... ganz umgeben war von den Brettern, die mich wie ein Sarg umschlossen. Sowie es dunkel wurde, kam die Schlange und ...
... mit seinen runden Pfoten, die so weich waren wie Puderquasten, sie aufzuwecken, denn er verschmachtete vor Durst in der sengenden Mittagsglut ... ... die Oberfläche des Weihers ganz rieselig wurde und aussah wie Schmirgelpapier. »Also versuchen Sie's, es ist ganz ... ... ein Wohlgefallen sind, so freie denn die Jungfrau Scholastika Cöterum und sei zahlreich wie der Sand am Meere.« ...
... Ahornholz. Er war immer glatt und rein gescheuert, denn er wurde, wie die anderen Stubengeräte, jeden Samstag mit seinem Bachsande ... ... sei. Ich erzählte, wie ich den Pfad verloren hatte, wie ich in die Wildnis kam, ... ... Gesicht und ging davon. »Ja, du Donnersbub, und wie bist denn heimkommen?« fragte mich der Vater. ...
... auf Ferien, schaute durch das Fensterglas hinaus und plante, wie denn dieser junge, freie und lustige Bursche einstweilen am besten zu ... ... Holzäpfel nicht, aber unter der Erde, wie Erdäpfel. Ja, Studiosus, wie du itzt dahertrabest, hast ... ... »Nein,« sagte der Karl, »das Geld hat er verloren. Denn wie das Weib jetzt fest davon überzeugt ...
... des Königs von Neapel: wir lebten unter einander wie gute Kameraden und wie junge Leute, das heißt mit Weibern und ... ... Wenn dem nun heute so ist, wie ich denke ... Wohlan denn, Grausamer, so gestatten ... ... Du, Zoradilla, sprach die älteste, wie nobel er ist, wie er dazu geschaffen, alle die Schätze, ...
... herausgehört hatte. Es klang aus diesen zwei Wörtchen wie Abfall des Kindes, wie Übergang zum Feinde. Lange noch vernahm sie ... ... rülpste das »r« wie Oberst Leo, atmete zwischen halben Wörtern wie Major Max, sagte das ... ... begonnen, und das schlägt ein wie ein Riesengewitter. Der Oberst, wie alle Kriegsleute, hat sogleich ...
... nach ins Wasser zu stürzen. Sie mochte es wol gethan haben; denn wie er sie auf seinen Armen nach Hause brachte, waren sie ... ... der Armuth allein lernen wir, wie viel der Mensch ertragen, wie viel er zu erringen vermag. Dort ... ... kühn, daß er liebte, wie Werther geliebt hatte; aber glücklicher wie jener, nicht herrischer Begehrlichkeit ausgesetzt ...
... gut betrachtet und wußte immer, wie du aussiehst! Weißt du noch, wie oft wir als Kinder hierher ... ... Sali, »es scheint mir auch so!« – »Wie gefällt dir denn dein Schätzchen«, sagte Vrenchen, ... ... sich dann unfehlbar aufreiben und auffressen wie zwei wilde Tiere. Denn die Mehrer des Reiches verrechnen sich nicht ...
... vor mir ein Gemälde auf, wie ich es nie gesehen. Die Komposition war wie Raffaels Stil, einfach ... ... das bloße genaue Abschreiben der Natur jemals dahin führen? – Wie ärmlich, wie steif und gezwungen sieht die nachgemalte Handschrift in einer fremden ... ... mich, das, was nur wie dunkle Ahnung tief in meinem Innern lag, wie in jenem Traum hieroglyphisch ...
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Als Hoffmanns Verleger Reimer ihn 1818 zu einem dritten Erzählzyklus - nach den Fantasie- und den Nachtstücken - animiert, entscheidet sich der Autor, die Sammlung in eine Rahmenhandlung zu kleiden, die seiner Lebenswelt entlehnt ist. In den Jahren von 1814 bis 1818 traf sich E.T.A. Hoffmann regelmäßig mit literarischen Freunden, zu denen u.a. Fouqué und Chamisso gehörten, zu sogenannten Seraphinen-Abenden. Daraus entwickelt er die Serapionsbrüder, die sich gegenseitig als vermeintliche Autoren ihre Erzählungen vortragen und dabei dem serapiontischen Prinzip folgen, jede Form von Nachahmungspoetik und jeden sogenannten Realismus zu unterlassen, sondern allein das im Inneren des Künstlers geschaute Bild durch die Kunst der Poesie der Außenwelt zu zeigen. Der Zyklus enthält unter anderen diese Erzählungen: Rat Krespel, Die Fermate, Der Dichter und der Komponist, Ein Fragment aus dem Leben dreier Freunde, Der Artushof, Die Bergwerke zu Falun, Nußknacker und Mausekönig, Der Kampf der Sänger, Die Automate, Doge und Dogaresse, Meister Martin der Küfner und seine Gesellen, Das fremde Kind, Der unheimliche Gast, Das Fräulein von Scuderi, Spieler-Glück, Der Baron von B., Signor Formica
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