Das öde Haus – Man war darüber einig, daß die ... ... vernünftigen Grund rechtfertigen lassen, wunderbar aber dasjenige heißt, was man für unmöglich, für unbegreiflich hält, was die bekannten Kräfte der Natur zu ... ... ' ich, meine Andeutungen für nichts anders zu nehmen, als eben nur für Andeutungen, denen ich noch ...
... den schweren Opfern, die ihr durch die Ausgaben für den heutigen Abend für die kommenden Wochen auferlegt wurden, und dem ... ... sein. Man interessiert sich bekanntermaßen für keinen Sport mehr, als für den, den man selbst treibt.« ... ... denn Alexandra war Niemanden Rechenschaft schuldig für das, was sie für ihr Kind that. Ihrem Manne nicht, ...
... versuchte, stellte ein Advokat namens Avenelles sein Haus in der Fratzengasse den Hugenotten für ihre Zusammenkünfte zur Verfügung. Das war ... ... des Herzogs von Guise in das Zimmer drangen, die bereits das ganze Haus nach dem Advokaten durchsucht hatten. Ein Page des Edelmannes, der ... ... Gefangenschaft nie verzeihen, und solches Ketzers Tod kann Gott nur wohlgefällig sein. Für die Frau werde ich dann ...
... Großmutter, wohl aber eine Urgroßmutter, welche als Pfründnerin der Gemeinde von Haus zu Haus ging, um für sich und ihre Urenkelin Lebensmittel zu sammeln. Die alte ... ... und einen dicken, weißknopfigen Prügel in der Hand, der für einen Spazierstock zu kurz und zu plump gewesen, ...
... von dieser Woche, wenn Sie morgen hinschicken, möchten Sie das bezahlen für mich?... Ich werd morgen nicht ausgehen können.« »Gern will ich ... ... könnt ... liegen müßt, Nachbar! Sie würden schon für meine Kinder den Frühstückskaffee machen lassen, gelt?... Es tät auch ...
In elfter Stunde Herbststurm schnob um das Haus und blies mit pfauchendem ... ... Waren sie nicht jung, und besaßen rüstige Arme? Ilona wusch für das Stuhlrichterische Haus in Lugos, sieben Kinder und eine kränkliche Frau, da ... ... zu machen, nicht zu seinen eignen Gunsten, er wolle drüben einen Palast für arme Landsleute bauen, oder so ...
... ein paar Schweine, ein paar Kühe, ein kleines Haus. Und das kleine Haus ist etwas weniger schmutzig als die Häuser der ... ... geht der alte Bauer vors Haus, hält die Hand vor die Augen und sieht in die leere Luft, ... ... es nur unter besonderen Umständen wagen, wenn er nicht »für die Sache« verloren sein will. Und Anna Emeljanowa wird sich » ...
... kann die Luftspiegelung anders geworden sein ... oder das Fenster an jenem Haus, wo ein Kind oder ein Mädchen oder eine Mutter heraussah, hat sich ... ... Fritzi getauft. Ich taufe überhaupt alle Mädchen. Es ist ein unterhaltendes Geschäft und für einen Laien in der Psychologie sehr lohnend. Sie ...
... die Braut ist verloren, die ich in dies Haus führen wollte, ja das Haus selber ist verbrannt, und ich muß es ... ... ihnen daraus entgegen stürzten, die sie sehr bald für Räuber erkannten. Sie wollten ihnen entfliehen, die Räuber aber hatten bessere ... ... er in die Hütte, und das Unglück schritt ihm nach. Fromme Bürger hatten für den Einsiedler Früchte und ...
... auch in der That die Leute weniger Sorge für Mis Kery, als für die Tochter der Lady hatten. Sie wurde ... ... Sie den ganzen Dank meines Herzens für alles das an, was Sie für mich thun wollen! – Herr ... ... nehmen Sie noch unsern Dank für alles, was Sie für uns gethan haben! – Segnen Sie uns ...
... , der Tod aller Flüchtigen und kein Hindernis weiter für uns bis London.« Der Prinz mußte nachgeben der allgemeinen Stimme, die dieser ... ... zum Gefangnen übergeben, da er doch hätte entfliehen können; er betete für das Haus Hannover. Ihm ward doch keine Gnade. Glücklicher war der Earl ...
... , möchtet Ihr nicht einen schönen Halsschmuck machen für meine Braut – Armbänder für mein Mädchen u.s.w.« dann stand ... ... fuhr die Marquise fort, »für wen Ihr diesen Schmuck gefertigt habt?« »Für mich ganz allein,« ... ... . Ihr glaubt es nicht, welche tiefe Verehrung ich für Eure Tugend, für Eure hohe Verdienste im Herzen trage! Nehmt doch ...
Die Witwe Pulko (Für Hanns Schmidt) Ich bin mit ... ... zur Witwe Pulko, die unten, am Hafen wohnt, in einem kleinen einstöckigen Haus, in einer feuchten kalten Stube, nach hinten heraus – die Witwe ... ... Witwe Pulko aufs Wort. »Für 1915,« fuhr Witwe Pulko belehrend fort, »ergibt sich durch die heilige ...
... wie es mir schien, mehr aus zärtlicher Angst für mich als aus Vorliebe für seine Keller noch ein Hängeschloß vor. Eben ... ... sagte dieser zum Senat: ›Oh! was hat uns der Schwede für zwei bleiche, magere Gesellen geschickt; ... ... Stühllein, aber ach, dies war für ehrsame Bremer Stadtkinder und nicht für einen steinernen Riesen gemacht, es ...
... der Wärme wegen, ist es geradezu unentbehrlich für das Braten der Kartoffeln. Demnach vor allen Dingen sammelte ... ... . Infolgedessen kriegte Hinnerk sein Messer heraus, ein wertvolles Werkzeug, für drei Mariengroschen hat's ihm der gute Vater gekauft auf dem Markt in ... ... niedliches Schmökepfeifchen; denn sich täglich ein wenig im Rauchen zu üben, hielt er für nötig, und was den Tabak ...
... . Danach tauften sie ihn auch »Bläschen«. Für Bläschen wurde ein Goldfischglas beschafft, das man auf einem Gipssockel ... ... jeder Fisch langweilig. Diplom-Ingenieurs fingen, jeder getrennt für sich, an, zu überlegen, ob sich nicht gemeinsam erwägen ließe, inwiefern ... ... nach jeder halben Stunde ein Ameisenei in das Goldfischglas fallen ließ. Das Wasser für die Sprühmaschine wurde vom Schwimmbassin hergeleitet. Das Reservoir für ...
... Augenschein, – die Sinne leisten so unsichere Gewähr für abstrakte Erkenntnis, – – der Invalide aber ist bestimmt echt . ... ... das Vaterland Ehre und Reichtum auf diese Menschen mit vollen Händen, der Dankesschuld für vergossenes Blut und geopferte Glieder erschüttert eingedenk ? Was jagen ... ... – – und das Glück meiner Familie wäre dahin für immer! Ja, und die Zwockel, mit denen mich ...
... und zum würdigen Schluß aller Tollheit seht Ihr mein Töchterlein Rosa für ein Edelfräulein an und gebärdet Euch wie ein verliebter Junker!« »Eure holde ... ... »Gut – sehr gut, mein allerliebster Junge, magst du meine Rosa immerhin für ein hochadlig Fräulein halten, ich gönn' es dir – aber dem ...
... den Weizen nicht schlecht. »Steht guat, der Woaz«, sagt er für sich. »A weng nieder – aber sinst guat. Regna sollts halt.« ... ... . Derweil richtet die Bäuerin schon einen Truchenwagen zurecht und schiebt ihn vors Haus. Dann ruft sie hinauf zum Kammerfenster der Großmutter ...
... Zelt angewiesen, neben dem es einen besonderen eingefriedigten Raum für unsere Pferde gab, für die man ebenso ausgiebig sorgte wie für uns selbst. Nur eine kurze ... ... eines: Die Gnade und Barmherzigkeit ist nur für innerlich kleine Leute; wer aber groß zu denken und groß ...
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Biedermeier - das klingt in heutigen Ohren nach langweiligem Spießertum, nach geschmacklosen rosa Teetässchen in Wohnzimmern, die aussehen wie Puppenstuben und in denen es irgendwie nach »Omma« riecht. Zu Recht. Aber nicht nur. Biedermeier ist auch die Zeit einer zarten Literatur der Flucht ins Idyll, des Rückzuges ins private Glück und der Tugenden. Die Menschen im Europa nach Napoleon hatten die Nase voll von großen neuen Ideen, das aufstrebende Bürgertum forderte und entwickelte eine eigene Kunst und Kultur für sich, die unabhängig von feudaler Großmannssucht bestehen sollte. Dass das gelungen ist, zeigt Michael Holzingers Auswahl von neun Meistererzählungen aus der sogenannten Biedermeierzeit.
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