... wenn sie mich am Ende zwänge und ganz unter ihre Gewalt brächte, so mache ich es bei allen andern Veranlassungen, wo meine Neigung sich zu ... ... Gesundheit hat, und zwar von einer solchen Gesundheit, die der Philosophie ganz und gar nicht verächtlich ist. Gleichwohl ist es nicht ...
... Schriftsteller, die durch eine lange Reihe von Jahren die Aufmerksamkeit von ganz Europa zu fesseln wußten, sind entweder dahingeschieden oder, vom Hauche des Alters ... ... durch sprühenden Geist, sichere Welt- und Lebenskenntnis und eine oft bewundernswerte Geschicklichkeit der Mache allerwärts volle Wirkung erzielen. Es dürfte den deutschen Theater-Direktionen schwer fallen ...
... Nationalismus widerstrebe. Hierin bin ich ganz anderer Meinung. »Ist nicht vielleicht alles, was wir jetzt erleben, der ... ... persönlichen Verkehr habe ich – vielleicht irrtümlich – wohl die Empfindung gehabt, als mache es ihn etwas nervös, scheinbar ausschließlich seine Sprache rühmen zu hören. Aber solches Rühmen schließt doch ganz von selbst die Anerkennung gedanklicher und psychologischer Höchstwerte in sich. Eine solche ...
... dem Besucher die Meinung beizubringen, daß er ein ganz besonderer Mensch ist. Dabei trägt er auch eine niedliche Portion Eitelkeit, doch ... ... jeder kann sich einen Wagen halten oder immer eine Droschke nehmen; da tritt eben das Velociped ein. Unsere Zeit, die heute kostbarer ist ... ... von diversen Hüterinnen bewachen! Wer das nicht kann, sollte sich eben nicht Schriftsteller nennen. Als ich nach ...
... Generals. Als Sophokles mit Perikles das Amt der Prätur verwaltete und eben zufälligerweise einen schönen Knaben vorbeigehen sah, ... ... Wollust, deren unmäßiger Genuß uns nicht zum Vergehen angerechnet werden müßte. Ganz aufrichtig gesprochen aber, ist der Mensch nicht ein armseliges Tier? Kaum steht es, in seinem natürlichen Zustand, in seiner Macht, ein einziges Vergnügen ganz und rein zu genießen! Und dabei gibt ...
... das Vergnügen, die Unbequemlichkeit unserer Kamine mit eben den Gründen darzutun, deren wir uns gewöhnlich bedienen, um ihre Stubenöfen zu ... ... geheizt werden sollten, wie ich es beim Seneca, ich weiß nicht wo, ganz deutlich angezeigt gefunden habe. Als der vorbesagte Mann in Augsburg mich die ...
... , der kann, davon bin ich überzeugt, niemals ganz schlecht werden. Dritter Grund gegen medicinisches Frauenstudium ... ... Gewolltes, sondern nur das Resultat unserer corrumpirten Gesellschaftszustände, die zu reformiren eben unser Zweck ist. Aber selbst in den bedauerlichsten Zuständen einer solchen ... ... bringt Herr von Bischof einen Abschreckungsgrund in Verbindung, der einen Jeden, der nicht ganz rohen Anschauungen fröhnt, in das ...
... Welt sind«, so wollen wir es denen, die eben am Tanze sind, ganz dreist ins Gewissen schieben, und sie mögen die ... ... , die man an den Menschen wahrnimmt, welche sich ganz hineinwerfen, und zwischen der tiefen und äußersten Nachlässigkeit, die man an andern ... ... zu legen, um von diesen etwas zu ernten, welches ganz dir eigen gehöre.« Er versteht darunter den Ruhm ...
... einen Mann finden, der des Bündnisses wert wäre.« Er sagte ganz richtig, »ich müßte finden«; denn man findet Menschen genug, die sich ... ... wenn ich das übrige meines Lebens, das ich zwar durch die Gnade Gottes ganz gemächlich und bequemlich und außer dem Verlust eines solchen ...
... , auf den ich über mein Leben Anspruch mache, ist, daß ich solches ruhig durchlebt habe; ruhig, ... ... Demetrius sagte scherzhafterweise von der Stimme des Volks, er mache sich ebensowenig aus der, welche ihm von oben abginge, als aus der ... ... Wege möge uns der öffentliche Beifall folgen, wenn er will, und weil er ganz vom Glück abhängt, so haben wir keinen Grund, ihn ...
... den Religionsmeinungen klar machen will. Eben hier ist die unsichtbare Spitze, auf der alle herrliche Gebäude des griechischen ... ... , hyperbolisch gesprochen, denn es gehört zehnmal mehr dazu, eine Figur mit eben der Genauigkeit und Wahrheit darzustellen, mit der das Genie sie erkennt, als ... ... prima und remotior der Ankunft seines Freundes sein möchte, wenn er ihn eben in seinen Armen drückt. Einheit ...
... Heidentums, den Cancan der antiken Welt, zu tanzen, ganz ohne hypokritische Verhüllung, ganz ohne Dazwischenkunft der Sergeants de ville einer spiritualistischen ... ... Fischersagen erzählte. Wie Muhamet Eben Mansur seine Lieder immer mit einem Lob des Pferdes anfing, so begann ... ... auch leider nicht zu leugnen, daß sie keinen religiösen Sinn haben, daß sie ganz ohne Religion sind – ...
... der Mensch aufhalten, die er aber nie ganz vertilgen kann. Christus lebte nach einem Plan um allgemeiner ... ... selbst dadurch dir nah zu bringen – wir können ihn so ganz nicht aufopfern, wir würden wenigstens an die Nachwelt appellieren. Alle Märtyrer sind ... ... Zugleich hat er uns ein Symbol geben wollen, was den vollkommenen Menschen mache und wie der nur durch allerlei ...
... mein ganzes Verfahren stimmt nicht so ganz völlig mit unsern Formen überein; es möchte damit nicht auf die Dauer ... ... zum Dienst des gemeinen Wesens, das halte ich einmal für allemal für vorausgesetzt; eben aber so, wie wenn man mir beföhle, ich sollte ... ... ist der Schimpf, den er euch zuzieht, und es wird eben nichts Neues sein, auch vielleicht nicht ...
... schwer zu entwickeln. Auch fahren unsere Pädagogen ganz leise darüber hin und getrauen sich kaum, sie zu berühren, und stürzen ... ... des Isokrates, der seinem König den Rat gab, Handel und Gewerbe seinen Untertanen ganz frei zu geben und so einträglich zu machen als möglich; hingegen auf ...
... wie der Zwang fest zugeschürzt hat, in eben dem Maß hat die Verknüpfung des Willens und der Neigung nachgelassen ... ... 14 Ich weiß nicht, ob diese Meinung ganz wahr sei, aber dies weiß ich aus Erfahrung, daß niemals eine Polizei dadurch verbessert worden. Ordnung und Regelmäßigkeit der Sitten hängt von ganz andern Mitteln ab. Die griechischen Geschichtschreiber erwähnen der ...
... beschlossen war. Welcher Tollkopf, der seinen Schmerz ganz zu fühlen im Stande ist, wird noch lüstern sein, ... ... stumm gefühliges Herz würde meine Besorgnis noch am ersten rege machen, doch eben für diese ist das Buch ein ... ... mehr Aufsehen macht: Rousseau stellte einen jungen Menschen auf ganz in diesem Geschmack, ganz im Geist der Zeit und der Nation, aber ...
... entflieht sie seinem Dienst oder weiß sein zu entbehren und schmiedet eines, das ganz nach seinem Sinn und nicht wankend ist und unbeständig. Sie hat den ... ... sie sind leichter zu fassen als eine Erzählung des Boccaccio. Ein Kind, das eben der Amme entnommen wird, kann sie begreifen, weit ...
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Biedermeier - das klingt in heutigen Ohren nach langweiligem Spießertum, nach geschmacklosen rosa Teetässchen in Wohnzimmern, die aussehen wie Puppenstuben und in denen es irgendwie nach »Omma« riecht. Zu Recht. Aber nicht nur. Biedermeier ist auch die Zeit einer zarten Literatur der Flucht ins Idyll, des Rückzuges ins private Glück und der Tugenden. Die Menschen im Europa nach Napoleon hatten die Nase voll von großen neuen Ideen, das aufstrebende Bürgertum forderte und entwickelte eine eigene Kunst und Kultur für sich, die unabhängig von feudaler Großmannssucht bestehen sollte. Michael Holzinger hat für den zweiten Band sieben weitere Meistererzählungen ausgewählt.
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