... welches falsche und welches wahre Christen waren, denn die wahren Christen verließen ihre Bedienungen mit Freuden und waren bereit, lieber ... ... ersteren Zeiten, und wir haben deren auch sehr betrübte in unsern Tagen gesehen. Denn als der Kaiser (Julian) die Larve vom Gesicht nahm ... ... von ihnen abgingen, bloß um dem Fürsten gefällig zu werden. Denn es ist ausgemacht, wie ich schon angemerkt ...
... christlichen Philosophen angenommen, obgleich es dem Dogma der Erbsünde zu widerstreiten scheint; denn unser Erdball ist nach jener Katastrophe der bestmögliche Erdball. Er war es ... ... muß gestehen, daß diese Antwort im Vergleich mit dem Einwurf sehr schwach ist; denn sie setzt voraus, daß Gott die Weisheit nicht anders verleihen ...
... das Gesetz bestimmt sind, ist das nicht der Fall. Aber was ist denn schließlich ein Gesetz? Solange man es dabei bewenden läßt, mit diesem Worte ... ... regierten Staat, möge die Form der Verwaltung auch sein, welche sie wolle, denn nur in diesem Falle gebietet das Staatsinteresse, und gilt jede ...
... ist, nämlich die Kunst, nichts zu wissen, denn der Wissensschatz desjenigen, der nur das zu wissen glaubt, ... ... daß man im Winter, namentlich im Freien, in Schweiß gerät. Denn die kalte Luft, welche die Haut unaufhörlich berührt, treibt den Schweiß nach ... ... Man ziehe hieraus jedoch nicht den Schluß, daß ich das Impfen mißbillige; denn der Grund, aus welchem ...
... Einsetzung der Regierung Wie muß man denn nun den Akt, durch den die Regierung eingesetzt wird, auffassen? Ich ... ... Körpers, die ihn befähigt, scheinbar sich widersprechende Wirkungen in Übereinstimmung zu bringen, denn sie zeigt sich in einer plötzlichen Verwandlung der Oberherrlichkeit in Demokratie, so ...
2. Kapitel Die Staatshoheit ist unteilbar Derselbe Grund, aus dem die Staatshoheit unveräußerlich ist, spricht auch für ihre Unteilbarkeit, denn der Wille ist allgemein, oder er ist es nicht; er ist der Ausfluß der Gesamtheit des Volkes oder nur eines seiner Teile. Im ...
11. Kapitel Verschiedene Systeme der Gesetzgebung Bei der Untersuchung, worin denn eigentlich das höchste Wohl aller, das der Zweck eines jeden Systems der Gesetzgebung sein soll, besteht, wird man finden, daß es auf zwei Hauptgegenstände hinausläuft, Freiheit und Gleichheit, Freiheit, weil jede ...
16. Kapitel Die Einsetzung der Regierung ist kein Vertrag Sobald die gesetzgebende Gewalt einmal vollkommen gegründet ist, gilt es, die vollziehende Gewalt ebenfalls festzusetzen; denn letztere, die durch ihre Verfügungen nur auf einzelne wirkt, teilt nicht das Wesen ...
... Größe,« sagte Pangloß , »das lernen wir von allen Philosophen. Denn am Ende ward Eglon , der König der Moabiter, durch Ehud ... ... wir unsern Garten bestellen müssen.« »Sie haben Recht,« sprach Pangloß ; »denn als Gott den Menschen in den Garten setze, ...
... handele, findet seinen wahren Grund nur in dem Gewissen und in dem Gefühl, denn welcher unanfechtbare Grund könnte mich wohl bestimmen, daß ich, obwohl ich eben ... ... in solche verwickeln lassen wird. Indes, werdet ihr ferner einwenden, wer kann denn am Ende vor einer tätlichen oder wörtlichen Beleidigung völlig ...
... zu geniessen, sah ich mich manchmal veranlasst, der Liebe zu opfern. Denn die Liebe flösst dem Weisen keine Furcht ein: sie weiss Alles ... ... .« Hatte er Unrecht? Und erwirbt man Lob, – welche zärtliche Mutter kann denn mehr Freude darüber empfinden, dass sie ein liebliches ...
... dieses als eine ordentliche Regel annehmen könnte; denn vielleicht wird es nimmermehr geschehen, daß eine von diesen zwei Provinzen ein ... ... als physikalische Ursachen bei demjenigen, was auf der Erde sich zuträgt, wirken, denn darauf beruht die Stärke meines Schlusses. Ich weiß es ... ... Mit den Planeten und der Erde ist es nicht so beschaffen. Denn wir nehmen an, daß Gott sich ...
... bei Seite und sprach schluchzend: »Ist es denn möglich? Herr Kandid kennt Paketten nicht mehr?« Da Kandid ... ... Kerl, den ich je gesehen, und ich das unglücklichste Geschöpf auf Erden; denn was kann es Aergeres geben, als unaufhörliche Prügel, und noch dazu um ...
... lieben mag, es ist immer mein Ich, das man liebt; denn die Eigenschaften sind nur verschieden modifizirtes Ich. Wenn mir Einer auf den Fuss träte und dabei sagte: Habe ich Sie verletzt? nein; denn Sie könnten den Fuss verlieren, ohne dass Sie aufhören zu sein ...
... ohne Entschädigung, ohne Gegenleistung nicht die Nichtigkeit des Übereinkommens nach sich? Denn welches Recht könnte mein Sklave gegen mich geltend machen, da alles, was ... ... Dingen von verschiedener Natur kein wirkliches Verhältnis zueinander nachweisen kann. Dieses Prinzip ist denn auch mit den eingeführten Grundsätzen aller Zeiten ...
... ich mich doch nicht weniger für verpflichtet, sie zur Prüfung vorzulegen, denn die Grundsätze, hinsichtlich deren ich von den Ansichten anderer völlig abweiche, sind ... ... Projekt ist in bezug auf bestimmte Gegenstände noch weit wunderlicher als meine Vorschläge, denn in dieser Vermischung verschlechtert sich das Gute, während ...
8. Kapitel Das Volk Wie der Baumeister vor Aufführung eines großen ... ... ausnahmsweise entwickelnden Staates liegt. Sie würden sogar nicht zweimal bei demselben Volke stattfinden können, denn es vermag sich nur frei zu machen, solange es noch in Zustande der ...
... Beide auf die türkischen Galeeren gerathen?« »Ist denn wirklich meine theure Schwester in der Türkei?« fragte der Freiherr. »Nicht anders,« versicherte Kakambo . »So sehe ich denn meinen geliebten Kandid wieder!« rief Pangloß . Kandid ... ... erster Gelegenheit wieder zu geben. »Ist es denn aber nur möglich,« fragte er abermals, »daß meine ...
9. Kapitel Realeigentum Jedes Glied des Gemeinwesens übergibt sich demselben in ... ... auch fester und gesicherter, ohne dadurch, wenigstens den Fremden gegenüber, rechtmäßiger zu sein; denn in bezug auf seine Glieder ist der Staat durch den Gesellschaftsvertrag, der im ...
... die Anstrengungen aushalten zu können, zu denen ihn seine Erhaltung zwingen wird; denn alle Völker haben eine gewisse Zentrifugalkraft, vermöge deren sie unaufhörlich aufeinander einwirken ... ... zu vergrößern streben wie die Gedankenstrudel des Philosophen Descartes. So laufen die Schwachen denn Gefahr, bald verschlungen zu werden, und keiner kann sich ...
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Der Erzähler findet das Tagebuch seines Urgroßvaters, der sich als Arzt im böhmischen Hinterland niedergelassen hatte und nach einem gescheiterten Selbstmordversuch begann, dieses Tagebuch zu schreiben. Stifter arbeitete gut zwei Jahrzehnte an dieser Erzählung, die er sein »Lieblingskind« nannte.
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