Jules Verne Zehn Stunden auf der Jagd Nur eine Plauderei.
Auf dem Rasen Der Abbé schwärmt. – Und Euch Marquis Sitzt die Perücke der Quere. Wenn der Cyperwein so leuchtend wie Euer Nacken, Camargo, wäre! – Meine Holde! – Do, mi, sol, la, si. – ...
... Ein Fetzen Stoff. – Ein Bote. – Eiliger Aufbruch. – Ankunft auf dem Plateau der Freien Umschau. Die ... ... bei seiner Unbekanntschaft mit dem Mordanfalle auf Harbert kann er nicht darauf kommen, daß wir in der ... ... Harberts kaum vernarbte Wunden möchten unterwegs wieder aufbrechen, keine Anstalten zum Aufbruche traf. Inzwischen ereignete sich ...
Der Löwe und der Esel auf Jagd Zur Feier seines Namenstages wollte Der Tiere König einen Jagdzug ... ... geschwinden Beinen, Und daß die Jagd gelinge, bot der Grimme Den Esel auf, um seiner Stentorstimme Sich bei dem Treiben zu bedienen. Der Löwe ...
Auf dem Balkon Die beiden schauten, wie die Schwalben leicht entflogen, Die eine rosig blond, bleich und mit schwarzem Haare Die andre, und das matte Nachtkleid floss dem Paare Sanft nieder, wolkengleich, in weichen, üpp'gen Wogen. Und beide schmachtend, gleich ...
[Auf irren Pfaden ohne Ende] Auf irren Pfaden ohne Ende Schritt ich dahin in banger Qual, Mich führten deine lieben Hände. Ich sah am Horizont, dass fahl Ein schwacher Schein der Hoffnung glimme, Dein Auge war der Morgenstrahl ...
... zu Corbeil, und die Einnahmen aus der Abgabe auf die Pariser Samenhändler, auf die Holz- und Salzmesser gar nicht zu ... ... , den Untersuchungsrichter im Châtelet, auf seine Ellbogen gestützt, den Fuß auf der Schleppe seines Kleides aus ... ... Der taube Richter, den auch niemand auf die Taubheit des Angeklagten aufmerksam machte, glaubte, daß dieser, ...
... dieses Unternehmen angezettelt hatte, fortgehen sahen, sahen sie auf die Haltung des Edelmannes. Der ging von einem ... ... und ging die Treppe zum Hof hinab und dann wieder hinauf. Da er aber auf jemand traf, den er nicht zum Zeugen haben wollte, ging er wieder hinunter und stieg von einer andern Seite wieder hinauf. Alles das sahen die Damen, ...
CXV. Eine Frau, die täglich bis auf ein Pfund Meersalz asse, ... ... Eine gewisse Frau war gewohnt täglich bis auf ein Pfund Meersalz zu essen. Ihr Leib wurde mit kleinen Blattern bedecket, ... ... an einem Menschen gesehen, der fast blos von Fleisch lebte, und hat solches auf die nämliche Art vertrieben. ...
CIV. Ein Pachter begegnete seiner Frau auf einem öffentlichen Spaziergang, nachdem ... ... daselbst unterschiedliche Jahre lang in der vollkommensten Einigkeit. Nach Verlauf von zehen Jahren bekamen sie Lust, wieder ... ... würde beykommen lassen. Der Pachter begegnete durch einen ohngefähren Zufall seiner Frau auf einem öffentlichen Spaziergang. Dieser Anblick machte einen so lebhaften Eindruck bey ihm, ...
Vierzehntes Kapitel: Ankunft des Prinzen auf der Schnakeninsel Kaum hatte ... ... – Auch würde zuverlässig, sagte Tanzai aufgebracht, diese Seltenheit, die Ihr so sehr an mir preist, in Rücksicht auf Euch weniger aufhören, als für jede andere. – Prinz, entgegnete sie, ...
Einundzwanzigstes Kapitel: Lehrt, daß man auf nichts in der Welt rechnen darf ... ... voller Drang, glücklich zu werden, ließ nicht lange auf sich warten. Neadarne, jetzt schon gewöhnt, den Prinzen ... ... und heiße Tränen sie auch vergoß, so war er dennoch auf nichts als auf Vollendung seines Triumphs bedacht. Er wäre unerbittlich gewesen, wäre ...
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Die 1897 entstandene Komödie ließ Arthur Schnitzler 1900 in einer auf 200 Exemplare begrenzten Privatauflage drucken, das öffentliche Erscheinen hielt er für vorläufig ausgeschlossen. Und in der Tat verursachte die Uraufführung, die 1920 auf Drängen von Max Reinhardt im Berliner Kleinen Schauspielhaus stattfand, den größten Theaterskandal des 20. Jahrhunderts. Es kam zu öffentlichen Krawallen und zum Prozess gegen die Schauspieler. Schnitzler untersagte weitere Aufführungen und erst nach dem Tode seines Sohnes und Erben Heinrich kam das Stück 1982 wieder auf die Bühne. Der Reigen besteht aus zehn aneinander gereihten Dialogen zwischen einer Frau und einem Mann, die jeweils mit ihrer sexuellen Vereinigung schließen. Für den nächsten Dialog wird ein Partner ausgetauscht indem die verbleibende Figur der neuen die Hand reicht. So entsteht ein Reigen durch die gesamte Gesellschaft, der sich schließt als die letzte Figur mit der ersten in Kontakt tritt.
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