... nicht! und wenn du mir ganz Paris gibst, sage ich immer nein ... Schau umher: es ist hier ... ... Als er auf die Bühne kam, hörte er einen Streit. Man beendigte eben den zweiten Akt, und Prulliére regte sich auf, weil Fauchery aus seiner ... ... Grunde gleichgültig. Diese große, starke Nana wird in der Rolle einer Herzogin vielleicht ganz drollig sein. Überdies war es ein ...
... rief der Doctor, dessen kupferiges Gesicht ganz blaß wurde. – Davon werdet Ihr nun nicht loskommen, erklärte Meister ... ... sein, laufe ich aber nicht nach auswärts, und für nichts und wieder nichts mache ich auch keine Besuche. – Nun, Eure Mühewaltung ... ... Jonas'. Trotz seiner fortwährenden Prahlereien war der gute Doctor offenbar ganz derselbe Hasenfuß wie die übrigen Bewohner von ...
... 's zum Studium der verschiedenen Geistesstörungen, hätte er in unserem Kapitän ein ganz vollendetes Muster gefunden. »Bedauerlicher Weise, fuhr der Kapitän Len Guy ... ... der Allgemeinheit auch durch die Tagesblätter schon bekannt geworden.« Was der Kapitän eben sagte, beruhte auf Wahrheit; in Uebereinstimmung ...
... Leute geriethen allemal, wenn der Mond sie befangen mache, in große Aufregung bis zu unglaublichen Sonderbarkeiten. Du glaubst nicht an den ... ... der ganzen Welt. Man wiederholte seine bons mots , verbreitete sie weiter, ganz besonders die, welche er gar nicht gesprochen hatte. Man legte ... ... ankommt, entgegnete J.T. Maston, werdet Ihr eben so unvollständig sein wie ich! – Allerdings, ...
... im Notfalle wird dagegen aufgekreuzt... – Und zwar ganz dicht am Winde, setzte Magnus Anders hinzu. – Ganz richtig, meine Herren«, bestätigte Harry Markel. Tatsächlich ist es ja ... ... Tag ist die Abfahrt schon lange festgesetzt, und wenn sich auch nur ein ganz schwacher Wind erhebt, denke ...
... Personal der Truppe und insbesondere Herrn Sergius aus ganz anderen Gründen Aufmerksamkeit zu schenken. Man wird sich erinnern, daß eben damals eine gewisse Anzahl jener Beamten in Port-Clarence weilte, welche die ... ... nötigte, sich nach Sibirien zurückzubegeben. Unter diesen Beamten waren zwei mit einer ganz speziellen Mission auf den der moskowitischen Verwaltung unterstehenden amerikanischen Gebieten ...
... !« antwortete Emma. »Ja, ja! Ganz wie mir«, erwiderte der Priester. »Die ersten warmen Tage ... ... verächtliche Gebärde. »Was?« erwiderte der ehrwürdige Mann ganz erstaunt. »Verordnet er Ihnen denn nichts?« »Ach,« meinte sie, ... ... vorher wissen, wie hoch die Geschichte so ungefähr zu stehen käme. Dem Adjunkt mache das wohl keine besondere Mühe, da er doch beinahe ...
... wenn sie mich am Ende zwänge und ganz unter ihre Gewalt brächte, so mache ich es bei allen andern Veranlassungen, wo meine Neigung sich zu ... ... Gesundheit hat, und zwar von einer solchen Gesundheit, die der Philosophie ganz und gar nicht verächtlich ist. Gleichwohl ist es nicht ...
... nach jener zweiten Nacht Julia aufstand, trat Jocondus auf sie zu; sie waren ganz allein miteinander. Er zeigte ihr den Gürtel ... ... er zu ihr: ›Lass jetzt die Hand los; das übrige mache ich ganz allein.‹ Sofort umschlang Julia mit beiden Armen das Kreuz ...
... , »dass Du mir alles sagen kannst, ohne etwas zu wagen.« »Eben dieses ließ mich wünschen, Du wärest mehr gelehrt, denn da Du so ... ... zweifeln können, die Wahrheit, mit welcher Du mir eben Deine geheimsten Regungen anvertraut, hätte mich davon überzeugt.« » ...
... wahr, dass ich alles gefürchtet, besonders die Unthätigkeit, von der Du eben gesprochen hast, und diese Bücher, diese verderblichen Schauspiele, welche die Seele ... ... nicht fürchten soll, dass Du dem Stolz ein Geständnis zuschreibst, welches ich Dir mache, nur um die Lüge zu vermeiden.« ...
... schlage mich, sei zornig auf mich, mache was du willst! Aber habe Mitleid! Liebe mich!« ... ... Sie war überwältigt, zuckend, gebrochen in seinen Armen, ganz in seiner Willensmacht. Sie fühlte eine unzüchtige Hand an ihr herumtasten. Sie ... ... herauszog; draußen sollte er also sterben. Znm Glücke für ihn war der Mond eben seit einigen Augenblicken aufgegangen. ...
... mordshäßlich, ein Schlächter, wenn ich nicht irre ...« Julian war ganz in ihrer Nähe. Ohne Zaudern rief sie ihn an. Sie war sich ... ... Vaters, wenn er Napoleon auf dem Balle so schön nachmacht.« Sie hatte Danton ganz und gar vergessen. »Heute abend langweile ich ...
... Eifersüchtige will den Tod dessen, den er fürchtet. Ganz anders der Ehrgeizige: er will, daß sein Feind lebe, er soll ... ... Rivale durch einen entschiedenen Schritt verrät, daß er nicht mehr mitkämpft. Ganz sicher bin ich mir zwar über diese Behauptung nicht; ich ... ... tragisch schließt, in dem aber die Heldin mit eben solcher scheinbaren Ruhe den Tod ihres Geliebten aufnimmt. Ich ...
... Fräulein Michonneau, »die bei dem Worte ›Polizei‹ ganz außer sich geraten. Der Herr ist sehr liebenswürdig, und was er von ... ... Sie hat sich längst von ihrem Manne losgesagt, und ich werde ganz einfach diesen Elsässer ersuchen, mir eine ... ... überlegenes Lächeln; aber allen erschien sie ganz sie selbst und zeigte sich so ganz wie damals, als ihr noch ...
... ist sie denn? fragte Nana ganz laut. Die hübsche blonde Person, die vorhin Satin fast verschlungen hatte ... ... sie Ihnen genommen. Nana begriff, daß man sich über sie lustig mache und schwieg. So saß sie eine Weile, um ihren Zorn nicht merken ... ... wir sind. Sein schmutziger Geiz war in ihm erwacht. Nana beeilte sich ganz erschrocken, das Geld zu holen, ...
... Mühe, daß sie mit ihrer Wage so viel Aufsehens machen. Eben stand ein Jockei mit dummem Gesicht auf der Wage und wartete, daß ... ... Es war auch dumm zu glauben, daß sie durchgehen werde. Sie kam eben im rechten Augenblick zurück. Aufgepaßt, das Rennen beginnt! Man vergaß ...
... waren Herren bei mir. Was glauben Sie denn, daß ich mit diesen Herren mache? ... Wenn man solche Manieren eines zurückhaltenden Liebhabers annimmt wie Sie, bringt ... ... abgetretenen Schuhen, schmierigen Röcken und einem durch den Regen ganz aus der Form gebrachten Hute. Plötzlich erkannte Nana das Frauenzimmer. ...
... jetzt, da sie voll waren, Papa ganz vergaßen. Hinter ihm räumten die Kellner bereits die Tafel ab, den lauten ... ... ihr aber nicht ein; sie macht sich lustig darüber. La Faloise ging eben vorüber. Sie rief ihn zu sich und sagte ihm ruhig: Hör ... ... , daß Clarisse sich über ihn lustig mache, schöpfte er Verdacht. Keine Dummheiten, brummte er; du ...
... er sie durch Gendarmen werde zurückbringen lassen, hatte er ganz einfach am Abend ihre Rolle durch eine andere besetzt und die kleine Violaine ... ... einen Spaziergang zu machen. Als ihr ankamt, rief Nana, war ich eben im Begriff, Erdäpfel auszuheben. Da wollten alle Erdäpfel ...
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Die ersten beiden literarischen Veröffentlichungen Stifters sind noch voll romantischen Nachklanges. Im »Condor« will die Wienerin Cornelia zwei englischen Wissenschaftlern beweisen wozu Frauen fähig sind, indem sie sie auf einer Fahrt mit dem Ballon »Condor« begleitet - bedauerlicherweise wird sie dabei ohnmächtig. Über das »Haidedorf« schreibt Stifter in einem Brief an seinen Bruder: »Es war meine Mutter und mein Vater, die mir bei der Dichtung dieses Werkes vorschwebten, und alle Liebe, welche nur so treuherzig auf dem Lande, und unter armen Menschen zu finden ist..., alle diese Liebe liegt in der kleinen Erzählung.«
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Biedermeier - das klingt in heutigen Ohren nach langweiligem Spießertum, nach geschmacklosen rosa Teetässchen in Wohnzimmern, die aussehen wie Puppenstuben und in denen es irgendwie nach »Omma« riecht. Zu Recht. Aber nicht nur. Biedermeier ist auch die Zeit einer zarten Literatur der Flucht ins Idyll, des Rückzuges ins private Glück und der Tugenden. Die Menschen im Europa nach Napoleon hatten die Nase voll von großen neuen Ideen, das aufstrebende Bürgertum forderte und entwickelte eine eigene Kunst und Kultur für sich, die unabhängig von feudaler Großmannssucht bestehen sollte. Dass das gelungen ist, zeigt Michael Holzingers Auswahl von neun Meistererzählungen aus der sogenannten Biedermeierzeit.
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