Abbazia 2 Ewiges Meer, wie bist Du herrlich, ... ... Seemann flucht. Also hab' ich Dich bewundert Dort an Abbazia's Strand, Dort in ... ... ich Märchenblumen fand. Ueber meinem Haupt die Berge In der Sonne letztem Glühn, Mir zu Füßen Brandungstoben, Rund um mich ein duftend Blühn. ...
... da ward mir wunderbar zu Sinn in duftverklärter Abendzeit, als wehten durch die Seele ... ... mir im Herzen webt und singt ein letztes Lied, ein letzter Traum – die Rosen welkten allzumal, die goldne Zeit zu Rüste ging – kaum, daß ein letzter Sonnenstrahl ...
Der Abglanz Hinter Wolken die Sonne zu sehn, giebt trügliche Lichter; Ohne Wolke sie sehn, blendet und stumpft das Gesicht. Also schaue Du sie hienieden im ruhigen Abglanz; Thaten lehren uns mehr als ein bezaubernder Blick.
[Es stehet im Abendglanze] Es stehet im Abendglanze Ein freies heiliges Haus ... ... Zieh hoch die Blumen mir, Zieh lang sie zu blühenden Ketten Ich habe ein Vögelchen hier, ... ... ich ersonnen Wohl vor dem Zauberhaus, Das glänzt in der Abendsonnen, Du blickst nicht mehr ...
Abglanz Ein Spiegel, er ist mir geworden, Ich sehe ... ... Die schreib ich immer schöner Und mehr nach meinem Sinn, Trotz Krittler und Verhöhner, Zu täglichem Gewinn. Ihr Bild in reichen Schranken Verherrlichet sich nur ...
Einem abgeblitzten Collegen Von Kritikern ein ganzes Rudel Sprang dir wie Wölfe bissig ins Genick; Und schön begossen wie ein Pudel, Senkst du nun schamhaft vor der Welt den Blick. O dieses alberne Gelichter! Wann endlich wird es ...
Aberwitz und Wahnwitz Überspringt sich der Witz, so lachen wir über den Toren, Gleitet der Genius aus, ist er dem Rasenden gleich.
Die Abendmahlzeit auf dem Lande, an Herrn Geheimen Rath Buchholz ... ... Gebaut nach ländlicher Art, Auf schlechtem reinlichem Zwillich, Mit Einer Schüssel besetzt, Schmeckt dem nicht wählenden Gaumen, ... ... . Sie sind uns niedliche Bissen! Ihr Salz erwecket den Durst, Wir leeren alle die ...
[Dies ist reich des Geistes: abglanz] Dies ist reich des Geistes: abglanz Meines reiches · hof und hain. Neugestaltet umgeboren Wird hier jeder: ort der wiege Heimat bleibt ein märchenklang. Durch die sendung durch den segen ...
... Geist sich von der Welt entfernt, Ja, wenn Eugenia in zwölfmahl sechzig Tagen Nicht ohne großen Fleiß des Höchsten ... ... manchen Gold und Geld wie ein erhiztes Bley Den Strauß zur Erden zieht, so kontestu bezeigen, Daß Reichthum oftermahls der Frommen ...
9. Abgezwungene Jungfrauschafft Ihr Jungfern, euer Leib, den wo Gewalt verletzet, Wird Ehren-lose nicht mit Billigkeit geschätzet. Cunninna weiß es wol; wer an um Gunst sie spricht, Dem ...
Nahmenscantata auf seine Liebste zur Abendzeit Aria. Ich versteh wohl, was ihr ... ... sanfter Küßen Als die Zufriedenheit, Wenn das Verhängnüß und die Zeit Mich deiner ... ... Die Vorsicht verspricht euch ein zärtlich Vergnügen Und wird euch die Dauer zur Menge stets fügen. ...
... Lichter, Doch es weckt der Vollmondglanz Blumen zu dem Abendtanz, Himmlische Gesichter. ... ... Jede sich im Bach besieht, Nun sie hin zum Tanze zieht, Ob sie glänze. Und das Bächlein wird ... ... , Wie ein Vöglein hängt am Zweig, Zu Narzissen; Hat den Kelch ...
Bedächtig Ich ging zur Bahn. Der Abendzug Kam erst um halber zehn. Wer zeitig geht, der handelt klug, Er kann gemütlich ... ... Frösche Chor, Und überm Walde stieg zugleich Der goldne Mond empor. Da bist du ja ...
... Die Ersten sinds, sie sind im besten Zug Vom willenlosen Haufen sich zu lösen. Erkennend eitel Schimmer, seichten Trug Der großen Reden abgenützte Blößen, Klangvolle Phrasen, ein vereinter Schwall Der überflutet ... ... Vertreter, Es fallen Opfer tiefster Seelennot, Die Masse fällt dein Zeichen der Verräter. So lausch ich freudig, wenn mit wildem ...
Dämmerung Zur Abendzeit, wenn sich die Wolken färben, ... ... Und keusch und lauter meine Seele spricht, – Zur Abendzeit, wenn sich die Wolken färben. ... ... Sie weiß es wohl, daß es zu spät, zu spät! Und immer qualenreicher wird ...
... Nun wehre bei allem, was teuer, Dem höllischen Element! Den zuchtlose Frechheit entzündet, Den gottloser Wahnsinn entfacht, Ziel sei dem Kriege verkündet Und Friede den Menschen gebracht!« ... ... ragt dunkel und sieht, Wie, Wundertiefen entglommen, Hell Gottes Sternheer zieht.
Unsre Zuversicht Nach der Weise: »Wer nur den lieben Gott läßt ... ... Wer weiß, als du, die rechte Zeit? Die rechte Zeit zur guten Sache, Zur Freiheit, zum Tyrannentod! Vor deinem Schwerte sinkt der Drache ...
... daß auch nicht der kleinste Spritzer Von seinem Katzensilber mich erreicht. Und samtenes Schwarz, die heilige Unfarbe Der ... ... Am Backherd stehn und Gallpasteten machen: Fünf Zehntel Neid, drei Zehntel Unverstand, Zwei Zehntel Bosheit – aber alles hübsch Mit Cochenille rot ...
... ihr der Qualm von braunem Mehl und Schmalz: Ganz zerschmettert sei er. Nur die Kleider ... ... Bewußtsein. Unter den Herren in Schwarz, zwei rücken und stützen sich von einem Fuß auf den ... ... dann, und dann in nachdrängendem Grau ein ungeduldiger kurzer Haufen. Ganz zuletzt mit hellen Sonnenschirmen, an der Wegseite, ...
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