»Mehr Licht!« »Mehr Licht, mehr Licht!« Die Finsterniß ... ... , ungewiß Und bleib oft ängstlich tastend stehn. »Mehr Licht, mehr Licht!« Zwar leuchtet mir Die Weisheit dieser klugen ... ... Verdunkelt, aber nicht erhellt. »Mehr Licht, mehr Licht!« Am Glauben nur, An ihm ...
Immer mehr! Allüberall Geschrei nach Brot, Vom Atlas ... ... leer, die Steuern schwer, Die Ernten schlecht geraten – Doch immer mehr und immer mehr Und immer mehr Soldaten! Geld her für Pulver und für Blei! ...
Die Zeit ist nunmehr nah Veranlaßt durch den Kometen des ... ... du wohl beschreiben, Ich kann nichts mehr als gläuben. 9. Doch was ich ... ... ist dein Gold und Geld Hier gegen diese Kronen Und mehr als güldnen Thronen, Die Christus hingestellet Dem Volk, ...
Was will ich mehr! Noch halt mit beiden Händen ich Des Lebens schöne Schale ... ... Die letzte Neige schlürftest du.« So trank ich doch, was will ich mehr, Dem Tod ein volles Leben zu.
Er hält sich vor mehr alß die übrigen Ode Jambo ... ... bün ich nicht. Am mehrsten aber mich verschrökken die Mäntscher mit den Fischbein-Rökken! Durch ... ... Marmol graben/ weil mein Verß itzt/ wie mir däucht/ nicht mehr nach der Lampe räucht. ...
An mehrere Kritiker Ja, diese Welt starrt voller Klippen, Ein Jeder sehe, wie er's treibt; Denn glattrasirt wie eure Lippen, Sind auch die Worte, die ihr schreibt! Auch seid ihr durch und durch »aesthetisch« Und ...
Mehr Unterricht Sie, die den Wunsch gab, schöner sie ... ... Von Alsens Eiland, lernte noch mehr. Sie sprang Sonst rasches Leichtsinns über Graben, Trockne, wie's ... ... Du wähnst, du wissest alles nun; irrest dich! Vor nichts entsetzte mehr sie sich, schnob sie so, Als ...
Kein Frühling mehr Es sitzt in trauter Zelle Am Fenster ein Mägdlein bleich Und schaut hinab in die Welle, Da rollen zwei Perlen helle Wohl in das Wasser gleich. Sie hört eine Flöte von Weitem, Sie blickt auf ...
An mehr als einen Erst habt ihr die Großen beschmaust, nun wollt ihr sie stürzen; Hat man Schmarotzer doch nie dankbar dem Wirte gesehn.
Will keine Blumen mehr Die Sommerrosen blühen Und duften ... ... Herz thut ihm erglühen, Will keine Blumen mehr. Und Silbersterne blühen Um Helm und Brustschild her, Die blitzend ihn umziehen, Will keine Blumen mehr. Die Sommerrosen glühen ...
[Geschöpf nicht mehr] Geschöpf nicht mehr, Gebieter der Gedanken, des Willens Herr, nicht mehr in Willens Frone, der flutenden Empfindung Maß und Meister, zu tief, um an Verneinung zu erkranken, zu frei, als daß Verstocktheit in ...
[Es ist nun bald kein Höchstes mehr] Es ist nun bald kein Höchstes mehr, Das jeder nicht erreichte, Und in der Welt ist nichts mehr schwer, Als eines nur – das Leichte.
Kein Lied fällt mir mehr ein Locktest mich in dein Herz hinein, Mir ist die ... ... ausgegangen, Meine Stimme liegt bei dir gefangen, Kein Lied fällt mir mehr ein. Und rings hör' ich doch Lieder genug, Es singen ...
Und immer mehr erkenn ich dies Und immer mehr erkenn ich dies: das Leben Ist Eins; wir alle sind nur Glieder Gottes, Des Ungeheuren, so, wie Magen, Lung und Nieren Einander fremd, doch Glieder sind des Leibes. Wir ...
[Nirgends zeigt sich der Mensch mehr als Mensch] Nirgends zeigt sich der Mensch mehr als Mensch, als wenn und wo er Mensch sein soll.
Nichts mehr Nicht mehr die heißen, süßen Küsse, Nicht mehr die Worte mild und warm, Nicht mehr den treuen Blick der Augen, Nicht mehr den Druck von deinem Arm. Nichts mehr von allen jenen Wonnen Die Liebe hat und Liebe ...
[Ein Adel mehr, um einen wen'ger wieder] Ein Adel mehr, um einen wen'ger wieder, Was liegt nicht in der Möglichkeit Bereich! Deinhartstein erhöht, Zedlitz erniedert, So sind sie denn sich gleich.
[Da eigne Verse mir nicht mehr gelingen] Da eigne Verse mir nicht mehr gelingen, Muß ich als Gabe schon fremde bringen.
Lais, numehr alt, verlasset ihren spiegel O Venus, weil mein angesicht, nu lieblos, niemand machet flehen, ich meinen spiegel dir verpflicht; wan, wie ich war, kan ich mich nicht, und wie ich bin, will ich nicht ...
[Nicht mehr sprechen die Sterne] Nicht mehr sprechen die Sterne, Nicht mehr die Sonne zu mir, Verstummt ist, ach, die Sprache, Die allerschönste hier. Es sprechen nur noch die Affen, Die Masken alle zu mir, ...
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In elf Briefen erzählt Peter Schlemihl die wundersame Geschichte wie er einem Mann begegnet, der ihm für viel Geld seinen Schatten abkauft. Erst als es zu spät ist, bemerkt Peter wie wichtig ihm der nutzlos geglaubte Schatten in der Gesellschaft ist. Er verliert sein Ansehen und seine Liebe trotz seines vielen Geldes. Doch Fortuna wendet sich ihm wieder zu.
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